Christoph-Graupner-Gesellschaft

 

 

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Aktueller Suchbegriff: 450

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Direkte Einträge im GWV

GWV 450
 
Ouverture a Flaut. Tr. Viola d'Amore Chalumeau / 2 Violin. Viola e Cembalo. / Christoph Graupner.
464-79 Ouverture

 

Einträge in den PDF-Dokumenten der Kantaten

Mus-Ms-445-13   Ich habe euch zuvorderst gegeben    (GWV 1130/37)   
Mus-Ms-445-22   Es begab sich dass Jesus    (GWV 1157/37)   
Mus-Ms-445-29   Lasset uns rechtschaffen sein    (GWV 1108/37)   
Mus-Ms-446-11   Wenn du betest    (GWV 1135/38)   
Mus-Ms-446-13   Wer die Wahrheit tut    (GWV 1139/38)   
Mus-Ms-447-22   Deine Toten werden leben    (GWV 1157/39)   
Mus-Ms-447-23   Lasset uns unser Herz    (GWV 1175/39a)   
Mus-Ms-447-24   Wir wissen so unser irdisch Haus    (GWV 1175/39b)   
Mus-Ms-447-25   Gott deine Gerechtigkeit ist hoch    (GWV 1175/39c)   
Mus-Ms-447-35   Wir wissen dass der Sohn Gottes kommen ist    (GWV 1103/39)   
Mus-Ms-448-04   Wo bist du, Jesus, Freund der Seelen    (GWV 1112/40)   
Mus-Ms-448-05   Komm wert'ster Jesu sei mein Gast    (GWV 1113/40)   
Mus-Ms-448-08   Ich hab mich Gott ergeben    (GWV 1169/40)   
Mus-Ms-448-09   Da Gott wollte Zorn erzeigen    (GWV 1116/40)   
Mus-Ms-448-10   Befleissige dich Gott zu erzeigen    (GWV 1117/40)   
Mus-Ms-448-11   Hört Menschen hört    (GWV 1118/40)   
Mus-Ms-448-18   Selig seid ihr wenn euch die Menschen    (GWV 1124/40)   
Mus-Ms-448-28   Schwing dich auf zu deinem Gott    (GWV 1133/40)   
Mus-Ms-448-30   Christus ist nicht eingegangen    (GWV 1135/40)   
Mus-Ms-448-33   Es fällt ein holder Tau der Gnade    (GWV 1138/40)   
Mus-Ms-448-53   Wie gar nichts sind alle Menschen    (GWV 1157/40)   
Mus-Ms-448-61   Kommet lasset uns anbeten    (GWV 1101/40)   
Mus-Ms-448-62   Hebet eure Augen auf gen Himmel    (GWV 1102/40)   
Mus-Ms-448-63   Wer da glaubet dass Jesus sei der Christ    (GWV 1103/40)   
Mus-Ms-448-67   Das Licht des Lebens scheinet hell    (GWV 1107/40)   
Mus-Ms-449-01   Gott sei uns gnädig    (GWV 1109/41)   
Mus-Ms-449-02   Gott sei gedanket dass ihr Knechte    (GWV 1111/41)   
Mus-Ms-449-03   Lasset uns untereinander    (GWV 1112/41)   
Mus-Ms-449-04   Wohl dem der ein tugendsam Weib hat    (GWV 1113/41)   
Mus-Ms-449-05   Ihr Herren was recht und gleich ist    (GWV 1114/41)   
Mus-Ms-449-06   Dein sind o Gott die Gaben    (GWV 1117/41)   
Mus-Ms-449-07   Kommt Seelen kommt nehmt eure Pflicht    (GWV 1169/41)   
Mus-Ms-449-08   Bleibe in Gottes Wort und übe dich    (GWV 1118/41)   
Mus-Ms-449-09   Kommt Seelen seid in Andacht stille - oT: Die Erbauliche Anschickung unsers Erlösers    (GWV 1119/41)   
Mus-Ms-449-10   Erzittre toll und freche Welt – oT: Das Innerliche Leiden Jesu im Garten    (GWV 1120/41)   
Mus-Ms-449-11   Christus der uns selig macht - oT: Das Äusserliche Leiden des Heilands im Garten    (GWV 1121/41)   
Mus-Ms-449-12   Freund warum bist du kommen – oT: Das Leiden Jesu von seinen Freunden    (GWV 1122/41)   
Mus-Ms-449-13   Die Gewaltigen raten – oT: Das Leiden Jesu vor dem Geist und weltlichen Gericht    (GWV 1123/41)   
Mus-Ms-449-14   Sie rüsten sich wider die Seele - oT: Die Ungerechte Verdammung des gerechten Heilandes    (GWV 1124/41)   
Mus-Ms-449-15   Gedenke Herr an die Schmach - oT: Die Schmähliche Verspottung    (GWV 1170/41)   
Mus-Ms-449-16   Fürwahr er trug unsre Krankheit – oT: Das Leiden Jesu in der schmerzlichen Geisselung    (GWV 1125/41)   
Mus-Ms-449-17   Jesus, auf dass er heiligte das Volk – oT: Das Leiden Jesu auf Golgatha    (GWV 1126/41)   
Mus-Ms-449-18   Nun ist alles wohl gemacht – oT: Die Gesegnete Vollendung der Leiden Jesu    (GWV 1127/41)   
Mus-Ms-449-19   Hallelujah Jesus lebt    (GWV 1128/41)   
Mus-Ms-449-20   Die Welt wird sich freuen    (GWV 1129/41)   
Mus-Ms-449-21   Jesus meine Zuversicht    (GWV 1130/41)   
Mus-Ms-449-22   Der Herr Zebaoth der Gott Israel    (GWV 1174/41)   
Mus-Ms-449-23   Saget den verzagten Herzen    (GWV 1133/41)   
Mus-Ms-449-24   Hilf Herr die Welt ist frech    (GWV 1134/41)   
Mus-Ms-449-25   Ihr armen Menschen lernt doch beten    (GWV 1135/41)   
Mus-Ms-449-26   Begürtet eure Lenden    (GWV 1136/41)   
Mus-Ms-449-27   Fürchtet euch nicht wenn euch die Leute    (GWV 1137/41)   
Mus-Ms-449-28   Freut euch Gottes Geist die Taube    (GWV 1138/41)   
Mus-Ms-449-29   Wir rühmen uns Gottes    (GWV 1139/41)   
Mus-Ms-449-30   Alle die vor mir kommen sind    (GWV 1140/41)   
Mus-Ms-449-31   Sei gerne bei den Alten    (GWV 1141/41)   
Mus-Ms-449-32   Liebet den Herrn alle seine Heiligen    (GWV 1142/41)   
Mus-Ms-449-33   Gott macht ein grosses Mahl    (GWV 1143/41)   
Mus-Ms-449-34   Jesu der du meine Seele hast    (GWV 1144/41)   
Mus-Ms-449-35   Der Herr unser Gott sei mit uns    (GWV 1145/41)   
Mus-Ms-449-36   Der Herr hat unsere Gerechtigkeit hervorgebracht    (GWV 1146/41)   
Mus-Ms-449-37   Alle Schrift von Gott eingegeben ist    (GWV 1147/41)   
Mus-Ms-449-38   Jesu rege mein Gemüte    (GWV 1153/41)   
Mus-Ms-449-39   Ringet danach dass ihr durch die enge Pforte    (GWV 1154/41)   
Mus-Ms-449-40   Jesus' Liebe heilt die Kranken    (GWV 1155/41)   
Mus-Ms-449-41   Dass Gott sei ist ihnen offenbar    (GWV 1156/41)   
Mus-Ms-449-42   Was ist der Mensch ein Erdenkloss    (GWV 1157/41)   
Mus-Ms-449-43   Sehet zu dass niemand Böses    (GWV 1158/41)   
Mus-Ms-449-44   Vater die Stunde ist hier    (GWV 1159/41)   
Mus-Ms-449-45   Tröste uns Gott unser Heiland    (GWV 1160/41)   
Mus-Ms-449-46   Ihr Menschen hört    (GWV 1161/41)   
Mus-Ms-449-47   Ein Vater lernt sein Haus besorgen    (GWV 1162/41)   
Mus-Ms-449-48   Du gewaltiger Herrscher richtest    (GWV 1163/41)   
Mus-Ms-449-49   Der Gottlose lauert auf den Gerechten    (GWV 1164/41)   
Mus-Ms-449-50   Ich habe in Gottes Herz und Sinn    (GWV 1165/41)   
Mus-Ms-449-51   Die Übertreter werden vertilget miteinander    (GWV 1166/41)   
Mus-Ms-449-52   Es ist gewisslich an der Zeit    (GWV 1167/41)   
Mus-Ms-449-53   Auf Zion auf nimm Schmuck für Asche    (GWV 1101/41)   
Mus-Ms-449-54   Mache dich mein Geist bereit    (GWV 1102/41)   
Mus-Ms-449-55   Ach harter Stand für Gottes Freunde    (GWV 1103/41)   
Mus-Ms-449-56   Der Herr ist nah und niemand will ihn kennen    (GWV 1104/41)   
Mus-Ms-449-57   Die Engel frohlocken    (GWV 1105/41)   
Mus-Ms-449-58   Es ist leider zu beklagen    (GWV 1106/41)   
Mus-Ms-449-59   Ein Gnadenglanz strahlt    (GWV 1107/41)   
Mus-Ms-449-60   Ach Gott vom Himmel sieh darein    (GWV 1108/41)   
Mus-Ms-450-01   Herr Gott dich loben wir    (GWV 1109/42)   
Mus-Ms-450-06   Merkt, Seelen, was Jesus spricht    (GWV 1118/42)   
Mus-Ms-450-07   Entäussre dich mein Herz    (GWV 1169/42)   
Mus-Ms-450-08   Seht Gottes Lamm geht hin    (GWV 1119/42)   
Mus-Ms-450-09   Der arge Feind der Fürst der Finsternis    (GWV 1120/42)   
Mus-Ms-450-10   O mein Gott für den ich trete    (GWV 1121/42)   
Mus-Ms-450-11   Wie elend sind ach arme Menschen dran    (GWV 1122/42)   
Mus-Ms-450-12   Es stehen Jesus Augen offen    (GWV 1123/42)   
Mus-Ms-450-19   Ich hab' in Jesu Trost und Wonne    (GWV 1130/42)   
Mus-Ms-450-30   Ihr frommen Schafe wacht    (GWV 1140/42)   
Mus-Ms-450-43   Sagt was sind doch unsre Tage    (GWV 1157/42)   
Mus-Ms-450-48   Des Glaubenstrieb ist stets geschäftig    (GWV 1162/42a)   
Mus-Ms-450-49   Ach Herr Gott wie reich    (GWV 1162/42b)   
Mus-Ms-450-50   Hilf dass ich rede stets    (GWV 1165/42)   
Mus-Ms-450-51   Der Machtprophet der Heiland spricht    (GWV 1166/42)   
Mus-Ms-450-52   Ach Herr die Frommen warten deiner    (GWV 1167/42)   
Mus-Ms-451-05   Was Gott tut das ist wohlgetan    (GWV 1114/43)   
Mus-Ms-451-07   Der Heiland ruht auf Flut und Wellen    (GWV 1115/43)   
Mus-Ms-451-10   Ihr Freunde Jesu kommt herbei    (GWV 1119/43)   
Mus-Ms-451-11   Betrübte Sulamith geh hin - oT: Die Liebevolle Fürbitte Jesu für seine Feinde    (GWV 1120/43)   
Mus-Ms-451-12   Betrübte Seele merke auf - oT: Der Erfreuliche Trost für den bussfertigen Schacher    (GWV 1121/43)   
Mus-Ms-451-13   Wo blickst du hin o Seelenfreund - oT: Die Treue Vorsorge des sterbenden Jesu für seine betrübte Mutter    (GWV 1122/43)   
Mus-Ms-451-14   Mein Gott warum hast du mich verlassen - oT: Das Klägliche Angstgeschrei des gekreuzigten Heilands    (GWV 1123/43)   
Mus-Ms-451-16   Wen da dürstet der komme zu mir - oT: Der Schmerzliche Durst    (GWV 1124/43)   
Mus-Ms-451-17   Kehre wieder du abtrünnige Israel    (GWV 1125/43)   
Mus-Ms-451-18   Es ist vollbracht - oT: Die Erfreuliche Versicherung von der gesegneten Vollendung der Leiden Jesu    (GWV 1126/43)   
Mus-Ms-451-19   Vater ich befehle meinen Geist - oT: Des sterbenden Heilands erbauliches Sterbgebet    (GWV 1127/43)   
Mus-Ms-451-46   Unser Leben fähret dahin    (GWV 1157/43)   
Mus-Ms-451-55   Preise Jerusalem den Herrn    (GWV 1101/43)   
Mus-Ms-451-58   Jauchzet ihr Himmel freue dich Erde    (GWV 1105/43)   
Mus-Ms-452-02   Merk auf mein Herz und sieh dorthin    (GWV 1111/44)   
Mus-Ms-452-11   Die Wahrheit findet keinen Glauben    (GWV 1124/44)   
Mus-Ms-452-17   In Jesu hab ich Trost und Frieden    (GWV 1131/44)   
Mus-Ms-452-19   Ach Gott wie manches Herzeleid    (GWV 1133/44)   
Mus-Ms-452-42   Das Licht des Lebens gehet auf    (GWV 1107/44)   
Mus-Ms-453-01   Herr wie sind deine Werke so gross    (GWV 1109/45)   
Mus-Ms-453-02   Die Ehe soll ehrlich gehalten werden    (GWV 1113/45)   
Mus-Ms-453-03   Herr nun lässest du deinen Diener    (GWV 1169/45a)   
Mus-Ms-453-03   Herr nun lässest du deinen Diener    (GWV 1169/45a)   
Mus-Ms-453-04   Es ist genug mein matter Sinn    (GWV 1169/45b)   
Mus-Ms-453-05   Das Geheimnis des Herrn ist unter denen    (GWV 1170/45)   
Mus-Ms-453-06   Ihr die ihr ohne Liebe lebt    (GWV 1126/45)   
Mus-Ms-453-07   Danket dem Herrn prediget seinen Namen    (GWV 1174/45)   
Mus-Ms-453-07   Danket dem Herrn prediget seinen Namen    (GWV 1174/45)   
Mus-Ms-453-08   Lasset uns Ostern halten    (GWV 1128/45)   
Mus-Ms-453-09   Schmecket und sehet wie freundlich der Herr ist    (GWV 1130/45)   
Mus-Ms-453-10   Ach Jesu wie bist du so treu    (GWV 1132/45)   
Mus-Ms-453-11   Achtet es eitel Freude    (GWV 1133/45)   
Mus-Ms-453-12   Mein Herz klebt nicht mehr an der Erde    (GWV 1136/45)   
Mus-Ms-453-13   Auf ihr Herzen schickt euch an    (GWV 1138/45)   
Mus-Ms-453-14   Ihr Lieben glaubet nicht einem jeglichen Geist    (GWV 1140/45)   
Mus-Ms-453-14   Ihr Lieben glaubet nicht einem jeglichen Geist    (GWV 1140/45)   
Mus-Ms-453-15   Ach eitle Herzen    (GWV 1142/45)   
Mus-Ms-453-16   Lobet den Herrn denn unsern Gott    (GWV 1171/45)   
Mus-Ms-453-17   Freuet euch mit mir    (GWV 1144/45)   
Mus-Ms-453-18   Alles was ihr wollet    (GWV 1145/45)   
Mus-Ms-453-19   Tritt nicht herzu zeuch deine Schuhe    (GWV 1147/45)   
Mus-Ms-453-20   Seid gastfrei untereinander    (GWV 1148/45)   
Mus-Ms-453-21   Lasset euch niemand verführen    (GWV 1149/45)   
Mus-Ms-453-22   Der grosse Gott der Herr    (GWV 1150/45)   
Mus-Ms-453-23   Jesus weint ob Salems Schaden    (GWV 1151/45)   
Mus-Ms-453-24   Alle die sich demütigen    (GWV 1152/45)   
Mus-Ms-453-25   So ermahne ich nun    (GWV 1153/45)   
Mus-Ms-453-26   Wer Dank opfert der preiset mich    (GWV 1155/45)   
Mus-Ms-453-27   Wer weiss wie nahe mir mein Ende    (GWV 1157/45)   
Mus-Ms-453-28   Seid ohne Tadel    (GWV 1158/45)   
Mus-Ms-453-29   Alle Schrift von Gott eingegeben ist    (GWV 1159/45)   
Mus-Ms-453-30   Auf schmücket euch    (GWV 1161/45)   
Mus-Ms-453-31   Vergib deinem Nächsten    (GWV 1163/45)   
Mus-Ms-453-32   Mein Kind wenn du krank wirst    (GWV 1165/45)   
Mus-Ms-453-33   Sehet an den Feigenbaum    (GWV 1102/45)   
Mus-Ms-453-34   Lasset uns halten an der Bekenntnis    (GWV 1103/45)   
Mus-Ms-453-36   Jerusalem wie oft habe ich    (GWV 1106/45)   
Mus-Ms-453-37   Das Leben war das Licht der Menschen    (GWV 1107/45)   
Mus-Ms-453-38   Siehe dieser wird gesetzt zu einem Fall    (GWV 1108/45)   
Mus-Ms-454-01   Der zarte Jesus geht auf's Fest    (GWV 1112/46)   
Mus-Ms-454-02   Der Tod ist zu unsern Fenstern hereingefallen    (GWV 1175/46)   
Mus-Ms-454-03   Erhöre uns nach der wunderlichen Gerechtigkeit    (GWV 1115/46)   
Mus-Ms-454-04   Ach es geht mir wie einem    (GWV 1117/46)   
Mus-Ms-454-05   Leget ab alle Unsauberkeit    (GWV 1118/46)   
Mus-Ms-454-05   Leget ab alle Unsauberkeit    (GWV 1118/46)   
Mus-Ms-454-06   Da ward Jesus vom Geist    (GWV 1120/46)   
Mus-Ms-454-06   Da ward Jesus vom Geist    (GWV 1120/46)   
Mus-Ms-454-07   Die Sünd' hat uns verderbet sehr    (GWV 1122/46)   
Mus-Ms-454-07   Die Sünd' hat uns verderbet sehr    (GWV 1122/46)   
Mus-Ms-454-08   Siehe des Herrn Auge    (GWV 1123/46)   
Mus-Ms-454-08   Siehe des Herrn Auge    (GWV 1123/46)   
Mus-Ms-454-09   Zerreisset eure Herzen    (GWV 1125/46)   
Mus-Ms-454-10   O Jammerblick die Lebenssonne    (GWV 1127/46)   
Mus-Ms-454-11   Ach bleib bei uns Herr Jesu Christ    (GWV 1129/46)   
Mus-Ms-454-12   Bringet her dem Herrn Ehre    (GWV 1174/46)   
Mus-Ms-454-12   Bringet her dem Herrn Ehre    (GWV 1174/46)   
Mus-Ms-454-13   Die kleine Herde lebt in Schrecken    (GWV 1131/46)   
Mus-Ms-454-14   Ein Weib wenn sie gebieret    (GWV 1133/46)   
Mus-Ms-454-15   Vater unser im Himmelreich    (GWV 1135/46)   
Mus-Ms-454-16   Es ist euch gut dass ich hingehe    (GWV 1137/46)   
Mus-Ms-454-17   Das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken    (GWV 1138/46)   
Mus-Ms-454-18   Ist Gott für uns wer mag wieder uns sein    (GWV 1139/46)   
Mus-Ms-454-19   Der Herr ist mein getreuer Hirt    (GWV 1140/46)   
Mus-Ms-454-20   Der Wind bläset wo er will    (GWV 1141/46)   
Mus-Ms-454-21   Ein Reicher schmachtet in der Hölle    (GWV 1142/46)   
Mus-Ms-454-22   Es war ein Mensch der machte ein gross Abendmahl    (GWV 1143/46)   
Mus-Ms-454-23   Welcher Mensch ist unter euch    (GWV 1144/46)   
Mus-Ms-454-24   Meine Seele erhebt den Herrn    (GWV 1171/46)   
Mus-Ms-454-25   Fahre auf in die Höhe    (GWV 1146/46)   
Mus-Ms-454-26   Ihr Gläubigen entäussert euch der Sorgen    (GWV 1148/46)   
Mus-Ms-454-27   Machet euch Freunde mit dem ungerechten Mammon    (GWV 1150/46)   
Mus-Ms-454-28   Gott warum verstössest du uns    (GWV 1151/46)   
Mus-Ms-454-29   Ach Herr mich armen Sünder    (GWV 1152/46)   
Mus-Ms-454-30   Wer ist der gut Leben begehret    (GWV 1153/46)   
Mus-Ms-454-31   Ach Jesu wir sind wund    (GWV 1154/46)   
Mus-Ms-454-32   Sehet die Vögel unter dem Himmel    (GWV 1156/46)   
Mus-Ms-454-33   Gedenke des Sabbattages    (GWV 1158/46)   
Mus-Ms-454-34   Herr Jesu Christ du höchstes Gut    (GWV 1160/46)   
Mus-Ms-454-35   Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder    (GWV 1162/46)   
Mus-Ms-454-36   Wie wir getragen haben das Bild    (GWV 1164/46)   
Mus-Ms-454-37   In Zion tönen Freudenchöre    (GWV 1101/46)   
Mus-Ms-454-38   So euch der Sohn frei macht    (GWV 1103/46)   
Mus-Ms-454-39   Es jauchze aller Kreis der Erden    (GWV 1105/46)   
Mus-Ms-454-40   Sie eifern um Gott    (GWV 1106/46)   
Mus-Ms-454-41   Das Licht scheint in der Finsternis    (GWV 1107/46)   
Mus-Ms-455-09   Was sucht ihr den Lebendigen bei den Toten    (GWV 1128/47)   
Mus-Ms-455-34   Wehe denen die verborgen sein wollen    (GWV 1164/47)   
Mus-Ms-455-37   Der Herr ist gross zu Zion    (GWV 1101/47)   
Mus-Ms-455-41   Das ewige Licht geht da herein    (GWV 1107/47)   
Mus-Ms-456-01   Herr ich habe lieb die Stätte    (GWV 1112/48)   
Mus-Ms-456-02   Jesus ist bereit zu retten    (GWV 1114/48)   
Mus-Ms-456-03   Der Herr wird dich segnen aus Zion    (GWV 1169/48)   
Mus-Ms-456-04   Das Geheimnis des Herrn ist offenbaret    (GWV 1118/48)   
Mus-Ms-456-05   Wir haben nicht einen Hohenpriester    (GWV 1120/48)   
Mus-Ms-456-06   Der Herr ist treu    (GWV 1122/48)   
Mus-Ms-456-07   Lasset fröhlich sein    (GWV 1170/48)   
Mus-Ms-456-08   Blaset mit der Posaune zu Zion    (GWV 1125/48)   
Mus-Ms-456-09   O Traurigkeit o Herzeleid    (GWV 1127/48)   
Mus-Ms-456-10   O ihr Toren und träges Herzens    (GWV 1129/48)   
Mus-Ms-456-11   Freuet euch des Herrn    (GWV 1174/48)   
Mus-Ms-456-12   Saget den verzagten Herzen    (GWV 1131/48)   
Mus-Ms-456-13   Es wechselt Gott mit Kreuz    (GWV 1133/48)   
Mus-Ms-456-14   Alles was ihr bittet    (GWV 1135/48)   
Mus-Ms-456-15   Wenn der Tröster kommen wird    (GWV 1137/48)   
Mus-Ms-456-16   Wer den Sohn Gottes hat    (GWV 1139/48)   
Mus-Ms-456-17   Alles was mir mein Vater gibt    (GWV 1141/48)   
Mus-Ms-456-18   Der Herr sprach zu dem Knechte    (GWV 1143/48)   
Mus-Ms-456-19   Gelobet sei der Herr der Gott Israel    (GWV 1171/48)   
Mus-Ms-456-20   Ihr Lieben lasset uns untereinander    (GWV 1145/48)   
Mus-Ms-456-21   Jesus ist die Segensquelle    (GWV 1146/48)   
Mus-Ms-456-22   Der Herr der unter ihnen ist    (GWV 1147/48)   
Mus-Ms-456-23   Lasset uns doch den Herrn    (GWV 1148/48)   
Mus-Ms-456-24   Ermuntert euch und wacht    (GWV 1149/48)   
Mus-Ms-456-25   Selig sind deine Leute    (GWV 1154/48)   
Mus-Ms-456-26   Herr wie sind deine Werke so gross    (GWV 1156/48)   
Mus-Ms-456-27   Haltet meinen Sabbat    (GWV 1158/48)   
Mus-Ms-456-28   Der Herr vergibt die Sünden    (GWV 1160/48)   
Mus-Ms-456-29   Lasset uns laufen durch Geduld    (GWV 1162/48)   
Mus-Ms-456-30   Jesus ist der beste Lehrer    (GWV 1164/48)   
Mus-Ms-456-31   Lasset eure Lenden umgürtet sein    (GWV 1102/48)   
Mus-Ms-456-32   Wer bin ich Armer    (GWV 1104/48)   
Mus-Ms-456-33   Es ist erschienen die heilsame Gnade    (GWV 1105/48)   
Mus-Ms-456-34   Sehet drauf dass niemand    (GWV 1106/48)   
Mus-Ms-456-35   Wandelt wie die Kinder    (GWV 1107/48)   
Mus-Ms-457-01   Werfet euer Vertrauen nicht weg    (GWV 1110/49)   
Mus-Ms-457-02   Wer seinen Jesum recht will lieben    (GWV 1112/49)   
Mus-Ms-457-03   Bittet so werdet ihr nehmen    (GWV 1114/49)   
Mus-Ms-457-04   Wir werden ihn sehen    (GWV 1169/49)   
Mus-Ms-457-05   Wer Ohren hat zu hören ach der höre    (GWV 1118/49)   
Mus-Ms-457-06   Ergreifet den Harnisch Gottes    (GWV 1120/49)   
Mus-Ms-457-07   Wo Jesus wohnt ist lauter Segen    (GWV 1123/49)   
Mus-Ms-457-08   Das Geheimnis des Herrn ist unter denen    (GWV 1170/49)   
Mus-Ms-457-09   Israel vergiss mein nicht    (GWV 1125/49)   
Mus-Ms-457-10   Betrübter Tag vor allen Tagen    (GWV 1127/49)   
Mus-Ms-457-11   Ach wo soll ich Jesum finden    (GWV 1129/49)   
Mus-Ms-457-12   Das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken    (GWV 1131/49)   
Mus-Ms-457-13   Wohlauf und lasset uns hinaufgehen    (GWV 1174/49)   
Mus-Ms-457-14   Freuet euch dass ihr mit Christo leidet    (GWV 1137/49)   
Mus-Ms-457-15   Gott liebt die Welt    (GWV 1139/49)   
Mus-Ms-457-16   Weise mir Herr deinen Weg    (GWV 1141/49)   
Mus-Ms-457-17   Verirrtes Schaf merk auf    (GWV 1144/49)   
Mus-Ms-457-18   Lauter in der Liebe wandeln    (GWV 1145/49)   
Mus-Ms-457-19   Über alles ziehet an die Liebe    (GWV 1171/49)   
Mus-Ms-457-20   Wer eine Sache klüglich führet    (GWV 1146/49)   
Mus-Ms-457-21   Alles was einen Fehl hat    (GWV 1147/49)   
Mus-Ms-457-22   Alle Kreatur Gottes    (GWV 1148/49)   
Mus-Ms-457-23   Wo denkt ihr hin    (GWV 1150/49)   
Mus-Ms-457-24   Der Herr ist nahe bei denen    (GWV 1152/49)   
Mus-Ms-457-25   Wandelt in der Liebe    (GWV 1154/49)   
Mus-Ms-457-26   Von Gott will ich nicht lassen    (GWV 1156/49)   
Mus-Ms-457-27   Die Feinde wollen Jesum fangen    (GWV 1158/49)   
Mus-Ms-457-28   Ist jemand in Christo    (GWV 1160/49)   
Mus-Ms-457-29   So jemand die Seinen nicht versorgt    (GWV 1162/49)   
Mus-Ms-457-30   Ein König der die Armen    (GWV 1101/49)   
Mus-Ms-457-31   Böse Leute merken nicht aufs Recht    (GWV 1103/49)   
Mus-Ms-457-32   Wenn des Königes Angesicht freundlich ist    (GWV 1105/49)   
Mus-Ms-457-33   Gerechtigkeit erhöhet ein Volk    (GWV 1106/49)   
Mus-Ms-457-34   Der Herr hat mich gehabt im Anfang    (GWV 1107/49)   
Mus-Ms-457-35   Den Segen hat das Haupt des Gerechten    (GWV 1108/49)   
Mus-Ms-458-01   Der Gerechten Wunsch muss doch geraten    (GWV 1109/50)   
Mus-Ms-458-02   Wo soll ich meinen Jesum finden    (GWV 1111/50)   
Mus-Ms-458-03   In des Gerechten Hause    (GWV 1113/50)   
Mus-Ms-458-04   Wer das Wort verachtet der verderbet    (GWV 1118/50)   
Mus-Ms-458-05   Wer die Frommen verführet auf bösem Wege    (GWV 1120/50)   
Mus-Ms-458-06   Behüte dein Herz mit allem Fleiss    (GWV 1122/50)   
Mus-Ms-458-07   Wer den Spötter züchtiget    (GWV 1124/50)   
Mus-Ms-458-08   Der Gottlose bestehet nicht    (GWV 1125/50)   
Mus-Ms-458-09   Es sind Gerechte denen gehet es    (GWV 1127/50)   
Mus-Ms-458-10   Dein Herz folge nicht den Sündern    (GWV 1129/50)   
Mus-Ms-458-11   Verlass dich auf den Herrn    (GWV 1130/50)   
Mus-Ms-458-12   Der Herr gibt Weisheit    (GWV 1131/50)   
Mus-Ms-458-13   Preise Jerusalem den Herrn    (GWV 1174/50)   
Mus-Ms-458-14   Was der Gottlose fürchtet    (GWV 1135/50)   
Mus-Ms-458-15   Die Lippen der Gerechten    (GWV 1137/50)   
Mus-Ms-458-16   Der Gerechten Pfad glänzet    (GWV 1139/50)   
Mus-Ms-458-17   Gleichwie du nicht weisest den Weg    (GWV 1141/50)   
Mus-Ms-458-18   Der Name des Herrn    (GWV 1162/50)   
Mus-Ms-458-19   Der Name des Herrn    (GWV 1162/50)   
Mus-Ms-458-20   Um des Landes Sünde willen    (GWV 1166/50)   
Mus-Ms-458-21   Gott selbst ist Richter aller Welt    (GWV 1102/50)   
Mus-Ms-458-22   Wer wahrhaftig ist der saget frei    (GWV 1104/50)   
Mus-Ms-458-23   Frohlocket ihr Himmel    (GWV 1105/50)   
Mus-Ms-458-24   Schuldige sie Gott dass sie fallen    (GWV 1106/50)   
Mus-Ms-458-25   Nun freut euch lieben Christen gemein    (GWV 1107/50)   
Mus-Ms-459-01   Halleluja Dank und Ehre    (GWV 1109/51)   
Mus-Ms-459-02   Eins bitte ich vom Herrn    (GWV 1112/51)   
Mus-Ms-459-03   Der Herr ist nahe allen die ihn anrufen    (GWV 1114/51)   
Mus-Ms-459-04   Wenn die Gerechten schreien    (GWV 1115/51)   
Mus-Ms-459-05   Des Menschen Sohn geht aus zu säen    (GWV 1118/51)   
Mus-Ms-459-06   Wer unter dem Schirm des Höchsten    (GWV 1120/51)   
Mus-Ms-459-07   Mache dich auf Gott    (GWV 1122/51)   
Mus-Ms-459-08   Lasset uns dem Herrn singen    (GWV 1174/51)   
Mus-Ms-459-09   Was willst du dich betrüben    (GWV 1133/51)   
Mus-Ms-459-10   Geh mein Herz in deine Kammer    (GWV 1135/51)   
Mus-Ms-459-11   Es kommt die Zeit dass wer euch tötet    (GWV 1137/51)   
Mus-Ms-459-12   Also hat Gott die Welt geliebt    (GWV 1139/51)   
Mus-Ms-459-13   Lehre mich tun nach deinem Wohlgefallen    (GWV 1141/51)   
Mus-Ms-459-14   Selig ist der das Brot isst    (GWV 1143/51)   
Mus-Ms-459-15   Selig sind die Seelen    (GWV 1148/51)   
Mus-Ms-459-16   Mein Herz wie hast du Haus gehalten    (GWV 1150/51)   
Mus-Ms-459-17   Herr Jesu Christ du höchstes Gut    (GWV 1152/51)   
Mus-Ms-459-18   Ich habe für dich gebeten    (GWV 1162/51)   
Mus-Ms-459-19   Warum toben die Heiden und die Leute    (GWV 1164/51)   
Mus-Ms-459-20   Das ist das ewige Leben    (GWV 1107/51)   
Mus-Ms-460-01   Der Herr ist wahrhaftig auferstanden    (GWV 1130/52)   
Mus-Ms-460-02   Der Gerechte wird grünen    (GWV 1174/52)   
Mus-Ms-460-03   Es soll geschehen ehe sie rufen    (GWV 1148/52)   
Mus-Ms-460-04   Seid nüchtern und wachet    (GWV 1149/52)   
Mus-Ms-460-05   Irret euch nicht    (GWV 1150/52)   
Mus-Ms-460-06   Seht Zions König weint    (GWV 1151/52)   
Mus-Ms-460-07   Unser Gott kommt und schweiget nicht    (GWV 1102/52)   
Mus-Ms-460-08   Gott der Herr der Mächtige redet    (GWV 1103/52)   
Mus-Ms-460-09   Küsset den Sohn    (GWV 1104/52)   
Mus-Ms-460-10   Der Herr ist allen gütig    (GWV 1105/52)   
Mus-Ms-461-01   Bringet her dem Herrn die Ehre    (GWV 1109/53)   
Mus-Ms-461-02   Gott Zebaoth wende dich doch    (GWV 1117/53)   
Mus-Ms-461-03   Der Herr ist deine Zuversicht    (GWV 1120/53)   
Mus-Ms-461-04   Ach Gott wie lange soll der Widerwärtige    (GWV 1122/53)   
Mus-Ms-461-05   Wo der Herr nicht bei uns wäre    (GWV 1124/53)   
Mus-Ms-461-06   Der Herr erhöre dich in der Not    (GWV 1174/53)   
Mus-Ms-461-07   Man singet mit Freuden vom Siege    (GWV 1128/53)   
Mus-Ms-461-08   Der Herr ist mein Hirt    (GWV 1132/53)   
Mus-Ms-461-09   Ihr Heiligen lobsinget dem Herrn    (GWV 1133/53)   
Mus-Ms-461-10   Was betrübst du dich meine Seele    (GWV 1134/53)   
Mus-Ms-461-11   Lass dir wohlgefallen die Rede    (GWV 1135/53)   
Mus-Ms-461-12   Frohlocket mit Händen alle Völker    (GWV 1136/53)   
Mus-Ms-461-13   Wie wir gehöret haben    (GWV 1137/53)   
Mus-Ms-461-14   Der Herr ist Gott der uns erleuchtet    (GWV 1138/53)   
Mus-Ms-461-15   Gross sind die Werke des Herrn    (GWV 1139/53)   
Mus-Ms-461-16   Herr es ist dir keiner gleich unter den Göttern    (GWV 1141/53)   
Mus-Ms-461-17   Schmecket und sehet wie freundlich der Herr ist    (GWV 1143/53)   
Mus-Ms-461-18   Herr wer wird wohnen    (GWV 1145/53)   
Mus-Ms-461-19   Zum Gottlosen spricht Gott    (GWV 1147/53)   
Mus-Ms-461-20   Dir sollen dem Herrn danken    (GWV 1148/53)   
Mus-Ms-461-21   Der Heiland warnt    (GWV 1149/53)   
Mus-Ms-461-22   Du Herr Gott Zebaoth Gott Israel    (GWV 1150/53a)   
Mus-Ms-461-23   Der Wahn der Welt ist schrecklich toll    (GWV 1150/53b)   
Mus-Ms-461-24   Jesus kommt zum Trost der Sünder    (GWV 1151/53)   
Mus-Ms-461-25   Die Opfer die Gott gefallen    (GWV 1152/53a)   
Mus-Ms-461-26   Herr grosser Gott ach sieh doch    (GWV 1152/53b)   
Mus-Ms-461-27   Höchster Formierer    (GWV 1153/53)   
Mus-Ms-461-28   Ach dass die Hülfe aus Zion über Israel käme    (GWV 1154/53)   
Mus-Ms-461-29   Befiehl dem Herrn deine Wege    (GWV 1156/53)   
Mus-Ms-461-30   Gott sei mir gnädig denn Menschen wollen    (GWV 1158/53)   
Mus-Ms-461-31   Wohl dem dem die Übertretungen vergeben sind    (GWV 1160/53)   
Mus-Ms-461-32   Gelobet sei der Herr täglich    (GWV 1162/53)   
Mus-Ms-461-33   Weh mir dass ich so oft    (GWV 1163/53)   
Mus-Ms-461-34   Errette mich Herr    (GWV 1164/53a)   
Mus-Ms-461-35   Wie schön wie herrlich klingt es nicht    (GWV 1164/53b)   
Mus-Ms-461-36   Auf Zion schreie Hosianna    (GWV 1101/53)   
Mus-Ms-461-37   Jauchzet ihr Himmel erfreue dich Erde    (GWV 1105/53)   
Mus-Ms-462-01   Gott der Herr ist Sonne und Schild    (GWV 1113/54)   
Mus-Ms-462-02   Lasset unsere Bitte vor    (GWV 1174/54)   
Mus-Ms-463-01   Heut triumphieret Gottes Sohn    (GWV 1129/15)   
Mus-Ms-463-02   Heut triumphieret Gottes Sohn    (GWV 1129/15)   
Mus-Ms-463-03   Herr ich leide Not Herr lindre mirs    (GWV 1123/15)   
Mus-Ms-463-04   Jesus geht mit allen Freuden    (GWV 1125/15)   
Mus-Ms-463-05   Jesus kann den Aussatz heilen    (GWV 11xx/xx)   
Mus-Ms-463-07   Lobet den Herrn alle Heyden    (GWV 1176/25)   

 

Einträge bei CD-Einspielungen, Videos, Büchern, Dissertationen, usw.

 
Christoph Graupner. Suite in F major, GWV 450
  • Suite für Querflöte, Viola d´amore, Chalumeau, Streicher und Cembalo F-DurGWV 450
Interpreten:
  • Finnish Baroque Orchestra, Leitung: Sirkka-Liisa Kaakinen-Pilch
  VIDEO
 
concerti d´amore
  • Georg Philipp Telemann (1681-1767): Concerto E-Dur für Traversflöte, Oboe d´amore, Viola d´amore, Streicher und B.C. TWV 53:E1
  • Christoph Graupner (1683-1760): Ouvertüre F-Dur für Traversflöte, Viola dámore, Chalumeau, Streicher und B.C.GWV 450
  • Antonio Vivaldi (1676-1741): Concerto a-moll für Viola d´amore, Streicher und B.C. RV 397
  • Christoph Graupner (1683-1760): Concerto B-Dur für Oboe, Viola d´amore, Chalumeau, Streicher und B.C.GWV 343
Interpreten:
  • bell´arte salzburg, Leitung: Annegret Siedel

CD 1069
CD
  Thomas, Anna Katharina:
Die instrumentalen Orchesterwerke mit Viola d´Amore und Chalumeau von Christoph Graupner. Eine Einrichtung seiner derzeit bekannten Manuskripte in der Landes- und Hochschulbibliothek Darmstadt
Enthält folgende Werke:
  • Ouverture F-Dur GWV 450. Konzert F-Dur für Flöte, Viola d'Amore, Chalumeau u. Streicher → GWV 327.
  • Ouverture F-Dur → GWV 451.
  • Trio F-Dur für Viola d'Amore, Chalumeau u. Cembalo → GWV 210.
  • Konzert B-Dur für Chalumeau, Viola d'Amore, Oboe u. Streicher → GWV 343.

bio G 27
DISS4
 
Orchestral Suites
  • Christoph Graupner (1683-1760): Suite für Querflöte, Viola d´amore, Chalumeau, Streicher und Cembalo F-DurGWV 450
  • Christoph Graupner (1683-1760): Suite für Viola d´amore, Fagott und Cembalo G-DurGWV 458
  • Christoph Graupner (1683-1760): Suite für Querflöte, Viola d´amore, 2 Chalumeaux, Barockhorn, Streicher und Cembalo F-DurGWV 451
Interpreten:
  • Finnish Baroque Orchestra, Leitung: Sirkka-Liisa Kaakinen-Pilch

CD 1552
CD

 

Sonstiger Content

 
Bachfest Leipzig 2019 - Tripelkonzerte
  • Georg Philipp Telemann (1681-1767): Konzert E-Dur, TWV 53: E1
  • Christoph Graupner (1683-1760): Ouvertüre F-Dur für Traversflöte, Viola dámore, Chalumeau, Streicher und B.C. GWV 450
  • Christoph Graupner (1683-1760): Suite B-Dur für Chalumeau, 2 Violinen, Viola & CembaloGWV 343
  • Johann Sebastian Bach (685-1750): Brandenburgisches Konzert Nr. 4 G-Dur, BWV 1049

Ausführende:

  • Bell’arte Salzburg, Leitung: Annegret Siedel (Violine, Viola d’amore)

Datum: Freitag, 21 Juni 2019, 22.30 Uhr
Ort: Evangelisch Reformierte Kirche, Leipzig (D)
Veranstalter: Bachfest Leipzig

 

Konzert Archiv
 
Musik

Christoph Graupner –  Seine Musik

Leipzig Thomas-Kirchhof 
Der südliche Thomaskirchhof mit Thomasschule und Thomaspförtchen 1850
(Stadtgeschichtliches Museum Leipzig)

In seiner Autobiographie aus dem Jahr 1740 hob Graupner rückblickend die große Bedeutung hervor, die der Organist und spätere Kantor der Leipziger Thomaskirche, Johann Kuhnau, für seine musikalische Ausbildung gehabt hat: Jener unterrichtete Graupner nicht nur auf dem Clavier, sondern auch in Komposition. Besonders wichtig war für Graupner nach eigener Aussage aber vor allem die Möglichkeit, für den Lehrer Abschriften anzufertigen und so Einblicke in die verschiedensten musikalischen Sparten zu erhalten. Auf dieser Grundlage sei er für seine zukünftige musikalische Laufbahn bestens gerüstet gewesen ("Durch den täglichen Fleiß gerieth es also nach und nach dahin, daß ich mich weder in Kirchen- noch in theatralischen Sachen nicht sonderlich mehr zu fürchten hatte; sondern fest ging“).

Offenkundig war Graupner in Leipzig nicht nur mit der Kirchenmusik (für einen Thomasschüler gleichsam selbstverständlich), sondern bereits auch mit Opern­kompositionen in Berührung gekommen – schließlich hatte die Stadt neben Hamburg als einzige deutsche Stadt bereits seit dem späten 17. Jahrhundert ein eigenes bürgerliches Opernhaus. Nach seinen musikalischen und juristischen Studien in Leipzig verschlug es Graupner zunächst für ungefähr drei Jahre (genaue Datierungen sind nicht mehr möglich) nach Hamburg, wo er eine Stelle als Cembalist an der Gänsemarktoper in Hamburg erhielt.

Chalumeau
Discant-Chalumeaux, re-
konstruiert von Rudolf Tutz

Neben dieser Tätigkeit bekam er dort zunehmend Gelegenheit, sich auch in der Komposition von Opernmusik zu erproben. Die Abwerbung nach Darmstadt durch den Landgrafen Ernst Ludwig dürfte Graupner gleich in mehrfacher Hinsicht gelegen gekommen sein: So sprach er selbst von "Verdrießlichkeiten", die ihm den Abgang in Hamburg leicht gemacht haben. Zudem lag ein durchaus vielfältiges Aufgabengebiet vor ihm; denn auch wenn der Landgraf vermutlich in erster Linie am Auf- und Ausbau einer stehenden Oper in seiner Residenz interessiert war, war es doch selbstverständlich, dass zu Graupners Verpflichtungen ebenfalls die Bereitstellung der Kirchen­musik gehörte. Und schließlich schloss eine gewöhnliche Hofhaltung auch die schier selbstverständliche Beteiligung von Musik etwa bei der Tafel oder als Begleitung von Tanzveranstaltungen, Bällen etc. ein, was für Graupner bedeutete, auch Instrumentalmusik zu komponieren – Ouvertürensuiten, Solokonzerte, Sonaten und – gegen Ende seiner Laufbahn – auch Sinfonien. Für ein derartig breites musikalisches Spektrum bestand für den zukünftigen Darmstädter Kapellmeister in Hamburg jedenfalls kein Bedarf.

Opern

Immerhin hatte Graupner bei seinem ersten festen Anstellungsverhältnis in Hamburg sowohl rezipierend (als Cembalist bei der Aufführung der Werke seiner Kollegen) als auch aktiv Erfahrung mit der größten und zweifellos bedeutendsten Gattung der Barockzeit, der Oper, gesammelt; er hatte gelernt, was es hieß, den Figuren in zahllosen Arien Gelegenheit zu geben, verschiedenste Affekte musikalisch schlagkräftig zu präsentieren. Dass er sich dabei rasch ein beeindruckendes Handwerkszeug zulegte, beweisen die beiden frühesten erhaltenen Werke, seine Dido sowie Antiochus und Stratonica. Sie sind zugleich die beiden einzigen erhaltenen großen theatralen Kompositionen aus seiner Hamburger Zeit. Doch bereits in beiden Partituren finden sich Charakteristika, die auch sein späteres Schaffen auszeichnen sollten: eine Vorliebe für dramatische Schreibweise, die sich vor allem durch abrupte Wechsel innerhalb einer Nummer auszeichnet, sowie eine ausgeprägte Klangsinnlichkeit. Letztere ließ ihn die Vokalpartien der Arien zum einen bevorzugt durch Klang“teppiche“ unterlegen; zum anderen zeichnen sich seine Werke immer wieder durch exquisite und exklusive Kombinationen von Instrumenten aus, unter denen vor allem die etwas dunkleren Klangfarben dominieren.

Graupner war, so ergibt sich der Eindruck, weniger ein Komponist der lauten, majestätischen Klänge – wiewohl er dieses Spektrum selbstverständlich auch beherrschte und bediente – als vielmehr ein Mann der leiseren Töne, der verhalten-verschatteten Stimmungen. Chalumeau, Flauto d’amore, Viola d’amore, Fagott – das waren die Instrumente, die ihn zu besonderen musikalischen Lösungen inspirierten. Die Bandbreite der vertonten Affekte reichte von rasenden Wut- und Eifersuchtsausbrüchen bis hin zu resignativ-verzweifelten Todesahnungen, die er musikalisch gleichermaßen virtuos wie intensiv realisierte.

Opernhaus 
Das von Landgraf Ernst Ludwig umgebaute und mit Graupners Oper
"Telemach" 1711 eingeweihte Opernhaus diente bis zu seiner Zerstörung
im 2. Weltkrieg in Darmstadt als "Kleines Haus"

Auch in Darmstadt komponierte Graupner für die Bühne. Überliefert ist jedoch auch für diese Zeit seines Wirkens nur der kleinste Teil davon: die Oper Berenice und Lucilla, die 1710 und nochmals 1712 am Hof zur Aufführung kam (und die 2010 im Rahmen der Veranstaltungen zum 250. Todestag von Graupner durch Wolfgang Seeliger in einer Inszenierung durch Sigrid T’Hooft in der Darmstädter Orangerie zur ersten Wieder­auf­führung nach 300 Jahren gelangte ( "Non puo ridere" und "Ardi, oh cuor"), sowie die Pastorale La Costanza vince l’inganno. Dass Graupner in seiner Eigenschaft als Darmstädter Hofkapellmeister weitere Opern geschaffen hat, weiß man, doch sind von den übrigen nur mehr die Libretti erhalten. Mit der Einstellung des Opernbetriebs 1719 erlosch Graupners diesbezügliches Wirken.

 

Kantaten

Autograph Christoph Graupner 
Autograph Christoph Graupner: Kantate "Preise
Jerusalem, den Herrn" zum Jubiläum der Augsburger
Konfession 1730, vorgesehene GWV Nummer 1173/30b
(Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt)

Den mit riesigem Abstand größten Teil von Graupners musikalischem Schaffen nehmen seine Kantaten ein, die er über einen Zeitraum von mehr als 44 Jahren in Darmstadt komponierte; mehr als 1450 Werke sind erhalten. Die meisten von ihnen dienten als Kirchenkantaten für die sonntäglichen Gottesdienste, die in der Regel in der Schlosskirche stattfanden. Ausnahmen bilden die frühen Kantaten; diese dürften wohl ebenso wie etwa die Trauerkantaten zum Tod von Ernst Ludwig im Jahr 1739 in der Stadtkirche erklungen sein, das legen zumindest die Transpositionen der Bassstimmen nahe, mit denen Graupner auf die anders intonierte Orgel vor Ort reagierte. Nach dem Tod seines Vorgängers Wolfgang Carl Briegel war Graupner für die Bereitstellung der Kirchenmusik hauptverantwortlich. Über lange Jahre konnte er sich dabei mit seinem Vize-Kapellmeister Grünewald, der 1711 nach Darmstadt gekommen war, abwechseln. 1739 jedoch starb dieser, und Graupner hatte Woche für Woche eine neue Komposition für den Gottesdienst zu schreiben. Kein Wunder, dass sich unter der Masse der Werke neben klanglich und kompositorisch herausragenden auch zahlreiche "gewöhnliche“ Werke befinden, die, wiewohl handwerklich sauber gemacht, nicht unbedingt darauf warten, wiederentdeckt zu werden. Es gilt vielmehr, aus der Fülle des musikalischen Schaffens die "Perlen“ herauszupicken.

Die frühe Prägung durch die Opern ist stilistisch auch in den Kantaten zu spüren. Besonders exklusive Klangwirkungen durch ungewöhnliche Farb“teppiche“ behält Graupner auch hier bei. Gerne musizieren solistische Instrumente in den Arien gemeinsam mit den Gesangssolistinnen und Solisten. Der Kapellmeister kannte die Musiker seines Orchesters, er wusste, was er ihnen zutrauen bzw. zumuten konnte – und so finden sich in den Arien immer wieder regelrechte Solokonzerte. Dank der künstlerischen Ambitionen seines Dienstherrn waren in den Jahren nach Graupners Einstellung auch herausragende Sängerpersönlichkeiten nach Darmstadt verpflichtet worden.

Und als 1719 der Opernbetrieb endgültig eingestellt wurde, blieben vor allem die Kantaten als Betätigungsfeld übrig – kein Wunder also, dass Graupner in seinen Kompositionen das eindeutige Schwergewicht auf die Arien legte. Nur in Ausnahmewerken kommt dem Chor eine größere Rolle zu, in der Regel ist seine Funktion jedoch eher beschränkt. In Darmstadt erhaltenes, originales Stimmmaterial lässt zudem den Schluss zu, dass solche Chorpartien nicht nur vom Verbund der beteiligten Solisten gesungen wurden, sondern dass sie vielmehr Unterstützung durch Kapellknaben des Darmstädter Pädagogs erhielten. Über die Kantaten für den Gottesdienst hinaus schrieb Graupner weitere Werke etwa zu Geburtstagen, Hochzeiten, Namenstagen in der landgräflichen Familie. Gerade die Geburtstagskantaten für seinen langjährigen Dienstherrn Ernst Ludwig sind ganz der zeitüblichen Panegyrik verpflichtet, die dem Lob und Preis des Landesvaters galt.

Ouvertürensuiten

Alt-Chamlumeau
Alt-Chalumeau rekonstruiert
von Rudolf Tutz
(im “Sinne Denners”)

85 Ouvertürensuiten und Entraten für die Tafelmusik zählt das Graupner-Werkverzeichnis (GWV) und umreißt damit die am klarsten zuzuordnende Gattung instrumentaler Musik am Darmstädter Hof. Die Funktion dieser vielsätzigen Werke mit eröffnender Ouvertüre und anschließenden Tanzsätzen bezieht sich zum einen auf die Begleitung und Untermalung beim Tafeln; zum anderen aber auch ganz funktional als Grundlage für das Tanzen und die (soweit wir wissen: freilich nur seltenen) Bälle. Die Ouvertürensuite nach französischem Vorbild war seinerzeit in Deutschland äußerst beliebt, und auch im Schaffen von Georg Philipp Telemann, den Graupner noch aus Leipziger Tagen kannte, nimmt diese Gattung eine überaus gewichtige Rolle ein. Anders als Telemann geht Graupner jedoch eher sparsam mit deskriptiven Satzbe­zeichnungen um. Auch wenn die damalige Modegattung im Lauf des zweiten Jahrhundertdrittels immer mehr in den Hintergrund gedrängt wurde, hatte sie gerade in Darmstadt weiterhin Fürsprecher: Auch Ernst Ludwigs Sohn, Landgraf Ludwig VIII, mochte die Ouvertürensuite und ließ sich noch in den 1750er Jahren eine Suite von Telemann widmen.

Solokonzerte

Tenor-Chalumeau
Tenor-Chalumeau, rekonstruiert von
Rudolf Tutz (nach Denner)

Wie auch an anderen Höfen konnten die Solokonzerte auch als Visitenkarte für besonders befähigte Orchester­mit­glieder dienen; ihr Bestand lässt sich demnach auch ziemlich direkt als Spiegel der Leistungsfähigkeit der jeweiligen Hofkapelle interpretieren. Doch neben dem italienischen, von Vivaldi in Reinform kulturvierten Solokonzert mit anspruchsvollen, ja virtuosen Passagen für den Solisten gab es auch noch die Form des Gruppenkonzerts, bei dem gleich mehrere Instrumente miteinander musizierten, was mitunter weniger im halsbrecherischen Wettlauf der einzelnen Partien als vielmehr in einem farbenfrohen, hinsichtlich des instrumentaltechnischen Anspruchs etwas reduzierten von statten ging. Unter Graupners Konzerten finden sich beide Typen.

Mit Ausnahme des Cellos gibt es kein Instrument, das nicht als Soloinstrument bedacht worden wäre: Violinen, Viola (in der Sonderform der Viola d’amore), Holzbläser, darunter auch das Chalumeau sowie das Fagott, Blechbläser (Clarinen und Pauken) und alle erdenklichen Kombinationen. Die Mehrzahl von Graupners Konzerte bedient sich der italienischen Form mit drei Sätzen; allerdings gibt es auch einige Konzerte, die aus vier Sätzen – mit vorangestelltem langsamen Eröffnungssatz – bestehen.

Sonaten

Mit 19 Werken bildet die Kammermusik die kleinste Gruppe in Graupners Instrumentenschaffen. Zumeist handelt es sich um Varianten der Triosonate, nicht immer, aber auch in der ganz "klassischen“ Besetzung mit zwei Violinen und Violoncello. Doch auch hier spürt man Graupners ausgeprägten Sinn für Klangfarben: so schreibt er in der Besetzung für Flöte, Viola d’amore und Bass, für Viola d‘amore, Chalumeau und Bass, für Fagott, Chalumeau und Bass – und bevorzugt demnach auch in diesem Genre die dunkleren Klangfarben. Von wenigen Ausnahmen ab gesehen, die dem Typus der Konzertform verpflichtet sind, überwiegt formal eindeutig die viersätzige Kirchensonate mit ihrem langsamen, oftmals pathetischen Beginn (Largo).

 

Sinfonien

Bass-Chalumeau
Bass-Chalumeau rekonstruiert von
Rudolf Tutz (im “Sinne Denners”)

Quantitativ noch gewichtiger als die Gruppe der Ouvertürensuiten nehmen sich die 112 Sinfonien aus. Sie entstanden vornehmlich in den 1740er und frühen 1750er Jahren, als sich die neue Gattung auch andernorts überall zu etablieren begann. Es scheint, als habe Graupner auf seine Weise Anteil an dieser Entwicklung genommen und dabei sehr Unterschiedliches ausprobiert, dem er jedoch einheitlich den Titel "Sinfonie“ gab.

Über die Hälfte der Werke folgt dem dreisätzigen Prinzip mit schnellen Rahmensätzen und einem langsamen Satz in der Mitte; ein weiteres Viertel erprobt den "modernen“ Typus der Viersätzigkeit mit langsame(re)m zweiten Satz und nachfolgendem Menuett, und die letzte (traditionellste) Untergruppe bilden vielsätzige Werke mit fünf (19) und mehr Sätzen, in der Regel sind dies vor allem Tanzsätze wie Gavotte, Sarabande oder Loure.

Einigendes Band ist hingegen die Instrumentation: bis auf zwei Ausnahmen sind alle mit Hörnern und/oder Clarinen und Streichern besetzt, häufig kamen aber auch noch weitere Instrumente wie Flöten und Fagott hinzu. Die konkrete Verwendung dieser Werke liegt bislang im Dunkeln; auffällig erscheint aber die Tatsache, dass in beinahe allen Fällen einzelne Orchesterstimmen erhalten sind – was sehr wohl auf (zumindest intendierte) konkrete Aufführungssituationen schließen lässt.

 

Claviermusik

Autograph Christoph Graupner 
Autograph Christoph Graupner: Partita F-Dur GWV 140, 1. Satz
(Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt)

Relativ früh, in den ersten Dekaden seines Wirkens am Darmstädter Hof, hat Graupner sich nicht nur mit der Komposition von Werken für Tasten­instrumente befasst, sondern diese auch im Selbstverlag herausgegeben: 1718 erschien die erste Sammlung von 8 Partiten, jeweils als Folge diverser französischer (Tanz)sätze. Es folgten 1722 die Monatlichen Clavierfrüchte, deren zwölf individuelle Bestandteile ebenfalls eine Abfolge von Tänzen bildeten, denen zusätzlich jeweils ein Präludium vorangestellt wurde. Ein gleichermaßen programmatischer Titel, Die vier Jahreszeiten, heraus­ge­bracht 1733, ist bis auf den Winter allerdings verschollen. Erhalten ist hingegen noch eine ganze Anzahl handschriftlicher Kompositionen für Clavier.

Mitunter sind es lediglich Einzelsätze, aber auch die von den Druck­aus­gaben bekannten Folgen zeitgenössischer Tanzsätze. Ob und in welchem Rahmen Graupner diese Musik für höfische Belange schrieb, ist gänzlich unklar. Es hat viel eher den Anschein, als seien diese Werke eher den privaten "Muße“stunden Graupners zu verdanken, in denen er sich jenseits seiner offiziellen Aufgaben den eigenen musikalischen Vorlieben widmen konnte (vergleichbar den großen Clavierzyklen von J.S. Bach, wenn auch satztechnisch-kontrapunktisch bei Graupner weniger anspruchsvoll).

© Ursula Kramer 2014

 
Musik
 
Neue Graupner-Manuskripte in Marburg entdeckt

Im Rahmen von Katalogisierungsarbeiten der RISM-Zentralredaktion sind im Hessischen Staatsarchiv Marburg (D-MGs) einzelne Stimm-Abschriften von zwei Kantaten Graupners aufgetaucht. Sie gehören zur Sammlung 319 Frankenberg, die an der dortigen Liebfrauenkirche entstanden ist. Als 319 Frankenberg Nr. 147 firmiert eine Sammelhandschrift, die den nahezu kompletten Jahrgang Geistliches Singen und Spielen von Georg Philipp Telemann enthält (gelegentlich mit Ergänzungen oder geänderter Reihenfolge; RISM ID no.: 454600655). Eine Kantate allerdings wurde darin durch Graupners Kantate "Nahet Euch zu Gott, so nahet er sich zu Euch" (Oktober 1714) ersetzt. Erhalten haben sich in Marburg die Abschriften einer Alt- und einer Tenorstimme (RISM ID no.: 454600702).

Darüber hinaus fanden sich bei der Katalogisierung in Marburg Stimmen für eine weitere, sehr frühe Kantate Graupners. Es handelt sich um die im Original mit Trompeten und Pauken üppig besetzte Weihnachtskantate zum 2. Weihnachtsfeiertag von 1709, "Hosianna sei willkommen" → GWV 1106/09, zugleich der Geburtstag des Landgrafen. Im Frankenberger Bestand sind davon insgesamt sechs Vokal- und Instrumentalstimmen (Ob 1, Violine 2, Alt, Tenor, Bass und B.c.) überliefert. Auch sie enthalten keinen Hinweis auf den Komponisten, wurden aber durch die RISM-Datenbank identifiziert (Konkordanz zu 450005735&submitButtonCall_submitSearch=Suchen" target="_blank" rel="alternate">RISM 450005735) und erhielten die Signatur 319 Frankenberg Nr. 196.

Veröffentlichung: 19. November 2017
Quelle: Newsletter Christoph-Graupner-Gesellschaft

Nachrichten
 
Tagungsbericht Jagdschloss Kranichstein 30.11. - 2.12.2018

Internationale Tagung im Jagdschloss Kranichstein als Kooperation der Abteilung Musikwissenschaft (IKM) der Johannes Gutenberg-Universität und der Musikhochschule Mainz in Verbindung mit der Christoph-Graupner-Gesellschaft Darmstadt und der Stiftung Jagdschloss Kranichstein 30.11. - 2.12.2018

Die Grundlagenforschung der Kulturwissenschaften besteht im Studium historischer Originalquellen in Archiven und Bibliotheken. In diesem Sinne war die Tagung zur aktiven künstlerischen, insbesondere musikalischen Betätigung von Landesfürsten und des Hofadels insgesamt im Zeitalter des Barock eine eindrucksvolle Präsentation ebenso lebendiger wie ertragreicher gegenständlicher Forschung. Dass diese gerade in der Musikwissenschaft, deren zentraler Forschungsgegenstand die ohne Erklingen nie vollständig aussagekräftige Notenschrift ist, noch zwingender als in anderen Disziplinen Bereicherung erfährt, ja erfahren muss durch interdisziplinäre Blicke z.B. in die Sozial- oder Kunstgeschichte, konnte man in dem differenziert zusammengesetzten Referentenkreis aus Musikwissenschaftlern, Historikern, Archivaren und ausübenden Künstlern intensiv erleben.

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Im historisch passenden Ambiente des am Rande Darmstadts gelegenen, ehemaligen landgräflichen Jagdschlosses Kranichstein gelang es zudem, die Intensität der Beschäftigung mit den Gegebenheiten des 18. Jahrhunderts noch zu isteigern, indem die höfische Vergangenheit auf Schritt und Tritt gegenwärtig war. 

In drei thematischen Blöcken näherten sich die Vortragenden dem Hauptgegenstand, Landgraf Ernst Ludwigs aktiver musikalischer und tänzerischer Betätigung, bezeugt durch zwei zentrale handschriftliche Quellen in der historischen Musiksammlung der Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt, aus verschiedenen kulturhistorischen Blickwinkeln an.

Die erste Sektion („Paris als Ort kultureller Orientierung“) diente der Erstellung eines inhaltlichen Fundamentes für die zentrale Fragestellung, indem zunächst der europäische Kontext durchmessen wurde, in dem sich dieVernetzung künstlerisch interessierter und tätiger Fürsten des Barockzeitalters abspielte. Die Höfe von Bayern, Frankreich und Italien wurden exemplarisch in den Mittelpunkt gestellt. 

Klaus Pietschmann (Mainz) steckte im Eröffnungsvortrag „Fürsten als Künstler“ den Rahmen ab, innerhalb dessen die Deutung jeglicher künstlerischer Betätigungen des Hofadels sich als unauflöslich abhängig erwies von Repräsentation und Zeremoniell des höfischen Lebens, dauerhaft dokumentiert durch Baldassare Castigliones Cortegiano. Die dazu zwingend gehörenden gegenseitigen Besuche regierender Landesherrscher boten Gelegenheiten, deren künstlerische Ambitionen im geschützten Bereich des vertrauten Milieus präsentieren zu können. Dies erschien um so wichtiger, als offenbar speziell mit der Musikausübung eine zuweilen leicht abwertende Beurteilung verbunden wurde in dem Sinne, dass der Musik und dem Tanz im Vergleich zu Literatur oder Philosophie etwas Leichtfertiges im Sinne von Müßiggang und Laster anhaften könne. Demzufolge lasse sich aus den Quellen herauslesen, dass herrscherliche Musikausübung bei öffentlichen Anlässen wohlkalkuliert zur Schau gestellt wurde.

Andrea Zedler (Bayreuth) bekräftigte anhand der Kavaliersreisen der fünf kurbayerischen Prinzen zwischen 1715 und 1725 die Beobachtung, dass musikalische Aktivitäten von Personen fürstlichen Ranges stets eingebettet waren in den politischen Austausch regierender Kollegen und die dazu obligatorischen Besuche von Hof zu Hof. Musik und Tanz wurden als Teil einer mit politischen Anliegen verknüpften Reisekultur betrachtet und erlebt, vor deren Hintergrund eine erhellende Kategorisierung entsprechender Aufführungen nach unterschiedlichen Kontexten von Zeit, Ort und Milieu deutlich werden konnte: entscheidend für Machart und Niveau des Dargebotenen sei die jeweilige Adressierungssituation gewesen. Diese wiederum war Teil einer ausgeklügelten Profilierungsplanung junger Fürsten aus konkurrierenden Residenzen und, wie Zedler an den konkreten Reisen der Prinzen zeigen konnte, an deren vorherbestimmte politische Anlässe gebunden.

Die Konzentration auf sozial geschlossene Adelskreise als Adressaten fürstlicher Musikausübung untermauerte Margret Scharrer (Saarbrücken) mit der Einführung des historisch positiv konnotierten  Dilettantenbegriffs als verbindenden Merkmals für die überwiegende Mehrheit fürstlicher Künstler. Der französische Hof Ludwigs XIV. und seiner Nachkommen mit dem damaligen Leuchtturm höfischer Leitkultur in Versailles stellte diesbezüglich keine Ausnahme dar, vielmehr bestätigte die dort übliche Praxis die Gesetzmäßigkeiten, die im absolutistischen Zeitalter gewissermaßen natürliche soziokulturelle Grenzen für eine, wenn auch von den Protagonisten oft sehr geliebte und von berühmten Musikern gelehrte, Nebenrolle festlegten.

Die gleichsam europäische Grand Tour entlang der kulturell maßgeblichen Höfe in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts vervollständigte Berthold Over (Mainz/München), indem er sich auf die Suche nach dem spezifischen Habitus adliger Musiker in Italien begab, der geprägt war vom höfischen Adelsethos, kultureller Erziehung und konkreter Musikproduktion als Komponist. Der süditalienische Principe Giacomo Francesco Milano wurde beispielhaft für eine Schicht nicht regierender, dennoch sich in hohen höfischen Kreisen bewegender Adliger vorgestellt, die – jenseits der im Absolutismus französischer Prägung obligatorischen Repräsentation – sich mit Muße und Konzentration im intimen Rahmen der musica da camera ernsthaft dem Komponieren widmen konnten. Over machte eine neapolitanische Kompositionstradition aus, deren Musiksprache expressiver dissonanter Harmonik in der Nachfolge des adligen Carlo Gesualdo sich in einem Marienoratorium Milanos wiederfinden lässt.

Die maßgeblichen Facetten der Musikausübung im höfischen Alltag – Reisen, repräsentative Zwecke und umfassende Ausbildung, für die man sich, unbelastet von ökonomischen Zwängen, die besten Komponisten als Lehrer leistete – wurden vertieft durch den ersten Beitrag, der den titelgebenden Landgrafen Ernst Ludwig selbst in den Mittelpunkt stellte. Rainer Maaß (Darmstadt) bestätigte und untermauerte mit seinem aus archivalischen Quellen extrahierten Bericht über die Kavaliersreisen des jungen Erbprinzen nach Paris und London erstens den exorbitanten Einfluss des französischen Hofes auf nahezu alle Formen fürstlicher Hinwendung zu Musik und Tanz, zweitens die wichtige Rolle des Unterrichts durch bedeutende Komponisten und drittens die Bedeutung der künstlerischen Transferbewegungen durch den Austausch zwischen deutschen und europäischen Höfen. Die erhaltenen Katalogisate von im 2. Weltkrieg zerstörten, früheren Beständen der Darmstädter Hofmusiksammlung bezeugen das Vorhandensein der Noten von mehreren Opern Lullys in Darmstadt. Hinzu kam die darmstädtische Spezialität der überaus musikinteressierten Mutter Ernst Ludwigs, Landgräfin Elisabeth Dorothea, die aktiv die Hofkapelle durch Anwerbung von Musikern optimierte und diese Ambitionen wohl ihrem Sohn vererbte.

Dass das in seinen Rahmenbedingungen flächendeckend artifizielle, hoch verfeinerte, an Etiketten  zuweilen fast erstickende Hofleben die Musik und darstellende Künste auch als Gegenpart individueller Freiräume brauchte, thematisierte Rouven Pons (Wiesbaden), indem er den Begriff des Dilettantismus aus sozialgeschichtlicher Perspektive aufnahm und ihn, quellengestützt und ergänzt durch ikonographische Beispiele, beleuchtete als in Adelskreisen verbreitetes Rezept gegen gepflegte Langeweile. Dabei kamen Aspekte der Zerstreuung und Triebsublimierung zum Vorschein, ohne die offenbar die gesamte Palette der Kunstausübung an Fürstenhöfen nicht vollständig bewertet werden kann. Es erscheint schließlich auch folgerichtig, dass nicht jedes Mitglied der Hofgesellschaft bei Musik- und Tanzdarbietungen zum Genie werden konnte, so dass das Moment der demonstrativen Zurschaustellung von Kultiviertheit unbedingt zum Gesamtbild des Phänomens Fürst als Künstler gehört, zumal das Erlernen mindestens eines Musikinstrumentes im gängigen Ausbildungskanon junger Adliger festgeschrieben war.

Vor diesem interdisziplinär errichteten Prospekt über die Hintergründe und Umstände der Musik am Fürstenhof konnten in der zweiten Sektion („Ernst Ludwig und die Musik“) die spezifischen Bedingungen für die kompositorischen und tänzerischen Aktivitäten Landgraf Ernst Ludwigs herausgearbeitet werden.

Roswitha Jacobsen (Gotha) widmete sich angesichts der besonderen Rolle der Landgrafenmutter Elisabeth Dorothea deren eigener musikalischer Sozialisation als Prinzessin am Gothaer Hof. Die prägende Atmosphäre und kulturelle Tradition der streng lutherischen Hofhaltung vervollständigte das Thema Prinzenerziehung jenseits des absolutistischen Prunkes nach französischem Vorbild um die Bedeutung der Kirchenmusik in der mitteldeutsch-protestantischen Tradition. Ein verbindendes Element zum Themenkern zeigte sich dennoch, da auch hier der Musik eine auflockernde Qualität innerhalb der reglementierten religiösen Erziehung zugeschrieben wurde. Eine historische Lücke füllte der Beitrag überdies mit dem aufgrund detaillierter Quellenauswertung gewonnenen, seltenen Beispiel für bezeugten Musikunterricht für weibliche Mitglieder der Hofgemeinschaft.

Wenn die vokale Kirchenmusik so wichtig für die musikalische Grundausbildung des Darmstädter Landgrafen war, so konnte dies nur im Einklang mit der dahinterstehenden Dichtung geschehen, deren Stellung innerhalb des Erziehungskanons junger Fürsten von Helga Meise (Reims) erläutert wurde. Dass der Poesie nicht nur, wie in allgemein höfischer Sichtweise, ein künstlerisch höherer, weil ernsterer Stellenwert zugeschrieben wurde als der Musik, sondern dass sie einen ebenso tiefen künstlerischen Ausdruckswert hatte, war für Ernst Ludwigs Lehrjahre offenkundig essentiell, wie anhand der umfangreich erhaltenen Schreibkalender des Darmstädter Hofs nachgewiesen werden kann. Der Prinz schrieb Gedichte, verarbeitete Verlust und Trauer mit poetischen Leichenpredigten und wertete damit die (geistliche) Dichtung als Partnerin der Musik auf – sichtbare Voraussetzung für die Schwerpunkte, die er als musikliebender regierender Fürst später dem Zusammenspiel der Künste an seinem Hof zugestehen sollte.

Bestätigt wurde die Bedeutung dialogisch ausgerichteter protestantischer Dichtung als Grundlage für Vertonungen, die wiederum eigene musikalische Gattungen hervorbrachten, durch Rashid Pegah (Berlin), der einen prägnanten, verdichteten Blick auf sogenannte Gesprächsspiele am Darmstädter Hof warf: anlassbezogene, allegorische Festmusiken, die vermutlich vom Hofkapellmeister des späten 17. Jahrhunderts, Wolfgang Carl Briegel, komponiert wurden und die, indem einzelne Rollen bestimmten Personen des Hofes zugeordnet wurden, als Keimzelle angesehen werden können für die späteren, unter Briegels Nachfolger Graupner regelmäßig im großen Stil für zeremonielle Ereignisse der landgräflichen Familie produzierten Festkantaten.

Derart eingeleitet durch die Hinwendung zur konkreten musikalischen Produktion am Darmstädter Hof widmete sich Ursula Kramer (Mainz/Darmstadt) der genaueren Beleuchtung von Entstehungsumständen und Vorbildern einer der Originalquellen, die den Anlass zur Tagung gegeben hatten: die sowohl handschriftlich als auch in zwei identischen Druckausgaben in der Musiksammlung der Universitäts- und Landesbibliothek erhaltene Ausgabe von Suitenkompositionen des Landgrafen Ernst Ludwig, Partition de 12 Suites et Symphonies 1718.  Die unmittelbare Quellenforschung aufgrund einer Parallelüberlieferung in der Musiksammlung wurde zur Aufstellung von drei Thesen herangezogen: Erstens der Möglichkeit eines Studienvorbildes für die Machart von Ernst Ludwigs Ouverturen nach französischen Vorbildern als solcher; zweitens hinsichtlich der Überarbeitung des Tonsatzes, was anhand der Gegenüberstellung von Manuskript und Druck demonstriert werden konnte, deren Machart einen professionellen Komponisten vermuten lässt – welche Beobachtung wiederum die Beteiligung von Graupner selbst nahelegt; und drittens den direkten Bezug zur Pflege des Tanzes am Hof.

Europäisches Netzwerk und Ergebnisse des daraus erwachsenen Austauschs zwischen künstlerisch tätigen Regenten in Gestalt überlieferter musikalischer Werke wurden von Gabriela Krombach (Mainz) im imaginären Brennglas anhand der erhaltenen Kompositionen von Friedrich Karl Graf zu Erbach (Darmstadt benachbart im Odenwald) untersucht. Die Sammlung von Trios für verschiedene Melodieinstrumente und B.c., als Divertimenti armonici in der Darmstädter Sammlung vorhanden, offenbart in ihrer vorangestellten Widmungsschrift eine gegenseitige Dedikation von Graf Erbach an Landgraf Ernst Ludwig und umgekehrt, welche ihrerseits eine Art Teilstück innerhalb der Beziehungsgeflechts zwischen den Protagonisten schöngeistig orientierter Adelskreise in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts darstellte. Im südhessischen Dreieck Darmstadt – Frankfurt – Erbach spielte sich im engen regionalen Rahmen die gleiche wechselseitige Inspiration von Fürsten (Ernst Ludwig, Graf Erbach), Komponisten (Telemann) und Textdichtern (Johann Friedrich v. Uffenbach) ab wie im übergeordneten Zusammenhang der Fürstenhöfe Europas. Dass die eingehende Analyse der kompositorischen Technik in den Werken Graf Erbachs hinsichtlich der musikalischen Qualität als typisch für einen adligen Dilettanten eingestuft werden konnte, bestätigte eines der Kernthemen der Tagung.

Die dritte und letzte Sektion („Vergleichende Fallbeispiele“) verfestigte über die Untersuchung spezieller Bezüge in einzelnen Residenzen den Eindruck einer deutschlandweiten und europäisch beeinflussten Allianz musikliebender und -ausübender regierender Fürsten anhand der exemplarischen Betrachtung von Zeugnissen zur konkreten musikalischen Betätigung der jeweiligen Herrscher.

Margret Scharrer (Saarbrücken) führte in einem zweiten Beitrag das Beispiel des bayerischen Kurfürsten Max Emanuel – des Vaters der in ihrem ersten Vortrag vorgeführten fünf reisenden Prinzen – aus, der sich über das übliche dilettierende Laienmusikertum hinaus als Gambenvirtuose einen Namen auch in französischen Hofkreisen gemacht hatte. Seine fachliche Korrespondenz mit bekannten Komponisten wie Forqueray und Marais sowie der intensive Austausch mit Gemahlin und Mätresse über das Gambenspiel belegen ebenso wie der bezeugte, organisierte Instrumenten- und Notenerwerb zwischen München und Paris, dass die Musik an diesem Hof eine ungewöhnlich gewichtige Rolle spielte; wiewohl die Quellenlage die Gambe in der Zeit um die Wende vom 17. zum 18. Jahrhundert als typisches Instrument des Adels erkennen lässt. Dies wurde erhärtet von der engagierten Weitergabe der eigenen Musikalität an die kurfürstlichen Kinder, was durch mehrere zeitgenössische Gemälde untermauert werden konnte.

Die gleichsam leitmotivisch die Tagung durchziehenden Einflüsse des französischen Hofes für die ästhetische Bildung an deutschen Fürstenhöfen schienen noch einmal hell auf anhand der Tanzhandschrift La Hessoise Darmstadtdes am Münchner Hof tätigen französischen Tanzmeisters Dubreil; spielte doch der Tanz die eigentlich zentrale Rolle für die gesellschaftliche Repräsentation bei Hofe. Carola Finkel (Frankfurt am Main) hatte sich der schwierigen historischen Choreographie-Notation kompetent genähert und daraus Hinweise für ein aus andernorts entstandenen Tanzsätzen zusammengesetztes Ballet mit den in Frankreich gebräuchlichen Einzeltänzen extrahieren können. Datierte Quellen der Tanzsätze mit Angabe der Widmungsträger lassen einen Nachvollzug der Wege durch die Residenzen zu, der 1718 – im selben Jahr wie die Suitenkompositionen des Landgrafen – in jenes Ernst Ludwig gewidmete und wohl zu seiner Musik getanzte Ballet mündet, das außerdem wohl der Bewerbung für die Stelle am Hof dienen sollte; ein vielfach bezeugter und verbreiteter, pragmatischer Zweck von Dedikationen.

Der bisher ausgebreitete Bilderbogen verschiedenster Grade und Stufen der künstlerischen Betätigung des Hofadels im späten 17. und frühen 18. Jahrhundert wurde eindringlich abgerundet durch zwei Beispiele für Musikpflege und aktives Komponieren an zwei weiteren, mit Darmstadt in Verbindung stehenden Höfen.

Reinmar Emans (Hamburg) bestätigte mit seinen Ausführungen über die Musikerziehung und -aufführung in Braunschweig-Wolfenbüttel anhand der Entwicklung der Hofkapelle während mehrerer Herrschergenerationen die wesentlichen Befunde der Motive und Zwecke höfischen Musizierens: Existenz eines didaktischen Kanons, ikonographisch dokumentiertes Instrumentalspiel, Verbindung von Musik und Dichtung in allegorischen Singspielen, basierend auf der spezifisch protestantischen Wort-Ton Religiosität – zusammengefasst Aspekte, die eine deutsche Hofmusikkultur vom französischen Vorbild unterschieden und ihr eigenes Gepräge gaben.

Dass es neben all den Beobachtungen von Gesetzmäßigkeiten der musikalischen Praxis in fürstlichen Kreisen auch die Ausnahme eines exzessiv und anspruchsvoll komponierenden Monarchen gab, zeigte Greta Haenen (Bremen/Saarbrücken) an den als „Schlafkammerbibliothek“ überlieferten Kompositionen Kaiser Leopolds I., innerhalb derer sie allein 200 musikdramatische Werke identifizieren konnte.

Silvia Uhlemann

Aktivitäten in der Vergangenheit
 
Telemann und Graupner – Weggefährten des Barock
  • Christoph Graupner (1683-1760): Ouvertüre F-Dur für Flauto traverso, Viola d’amore, Chalumeau, Streicher und B.C. → GWV 450
  • Georg Philipp Telemann (1681-1767): Concerto d-moll für 2 Chalumeaux, Streicher und B.C.
  • Christoph Graupner (1683-1760): Concerto B-Dur für Chalumeau, Viola d’amore, Oboe, Streicher und B.C. GWV 343
  • Georg Philipp Telemann (1681-1767): Concerto A-Dur für Flauto traverso, Violine, Violoncello, Streicher und B.C. aus der „Tafelmusik“

Ausführende:

  • Accademia di Monaco, Leitung: Joachim Tschiedel

Datum: Sonntag,  8. Oktober 2017, 19.00 Uhr
Ort: Churfürstenssal Schloss Fürstenfeldbruck
VeranstalterAccademica di Monoaco

 

Konzert Archiv
 
„Das Licht des Lebens gehet auf“: Telemann und Graupner – Weggefährten des Barock
  • Christoph Graupner (1683-1760): Ouvertüre F-Dur für Flauto traverso, Viola d’amore, Chalumeau, Streicher und B.C. → GWV 450
  • Georg Philipp Telemann (1681-1767): Concerto d-moll für 2 Chalumeaux, Streicher und B.C.
  • Christoph Graupner (1683-1760): Concerto B-Dur für Chalumeau, Viola d’amore, Oboe, Streicher und B.C. GWV 343
  • Georg Philipp Telemann (1681-1767): Concerto A-Dur für Flauto traverso, Violine, Violoncello, Streicher und B.C. aus der „Tafelmusik“

Ausführende:

  • Accademia di Monaco, Leitung: Joachim Tschiedel

Datum/Ort:

  • Samstag, 8. Dezember 2018, 20.00 Uhr; Kultur im Oberbräu, Holzkirchen (D)
  • Sonntag, 9. Dezember 2018, 19.00 Uhr; KUBIZ, Unterhaching (D)
  • Mittwoch, 12. Dezember 2018, 19.00 Uhr; Welschnonnenkirche, Trier (D)

VeranstalterAccademica di Monaco

 

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