Christoph-Graupner-Gesellschaft

 

 

Pressespiegel

Christoph Graupner ist öfter ein Meldung in Nachrichten, auf Webseiten oder anderen Kommunikationskanälen. Dabei handelt es sich nicht um Nachrichten der Christoph-Graupner-Gesellschaft; oft sind aber Mitglieder der Christoph-Graupner-Gesellschaft hierbei aktiv beteiligt. Meldungen für diese Kategorie nehmen wir gerne unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! entgegen.


 

Soko Graupner ermittelt

Spezialkräfte untersuchen zum Auftakt des Barockfests den Reiz in der Musik des Darmstädter Hofkomponisten / Fagottist Sergio Azzolini leitet den Einsatz

DARMSTADT. In der Probe klingt es fast, als wolle Sergio Azzolini sich bei seinen Kollegen entschuldigen. "Im Konzert spiele ich ganz anders", beteuert er. Der italienische Solist ist Profi, hier kommt es darauf an, für die Mikrofone der Live-Übertragung zu spielen und nicht für die Akustik auf der Bühne des Kleinen Hauses in Darmstädter Staatstheater. Azzolini hat auch ein Instrument, dessen Einsatz feines Gespür verlangt: das Barockfagott, dass derzeit niemand so überzeugend zu spielen versteht wie er, drängt sich nicht durch Lautstärke in den Vordergrund. Aber wenn dieser Musiker spielt, hat es eine besondere Farbe, die sich auch elegant ins Klangbild des exquisiten Barockensembles Ex Tempore hineintönt, dezent und doch auffällig.

Damit ist Azzolini die ideale Besetzung für das Klangexperiment, dass die Dotter-Stiftung in ihrem Konzert zur Eröffnung des Darmstädter Barockfestes arrangiert hat, in Zusammenarbeit mit der Graupner-Gesellschaft und unterstützt vom Staatstheater, dass am Wochenende für gut inszenierte, technisch ausgezeichnete Live-Übertragung sorgte. Das Barockfest, dass erst 2023 sein großes Programm entfalten kann, macht auf die musikalische Blüte der Stadt in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts aufmerksam, verbunden mit dem Namen Christoph Graupners (1683-1760). ...

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Quelle: Darmstädter Echo, 10. Mai 2021


Folgenreiche Musikliebe des Landgrafen

Das erste Barockfest beginnt online

DARMSTADT.

Das schon vor Ausbruch der Pandemie geplante Programm des Barockfests Darmstadt hätte von barocker Üppigkeit sein sollen: 40 Konzerte an verschiedenen zur Epoche passenden Spielorten mit Stars wie Reinhard Goebel, Andreas Staier oder Isabelle Faust sowie den gebündelten Kräften der lokalen und regionalen Barockszene sollte gleich zur Erstauflage vom 8. Mai bis 26. Juni die reiche musikalische Tradition der vormaligen Landgrafschaft zeigen. Gernot Wojnarowicz, der als Orchesterdirektor und Konzertdramaturg am Staatstheater Darmstadt das neue Barockfest initiiert und federführend organisiert hat, nimmt es gefasst: 2023 soll das Programm nachgeholt werden. Und vorab gibt es jetzt per Stream und später im Juni - sofern möglich - vielleicht auch für anwesende Zuhörer schon musikalische Kostproben.

„Wir hoffen, dass wir das Festival verstetigen können, sagt Wojnarowicz zuversichtlich. Beteiligt sind so neben dem Staatstheater Darmstadt mit seinem Orchester der Kulturfonds Frankfurt/Rhein-Main, der seine weitere Unterstützung zugesagt hat, die Dotterstiftung, mehrere Kantoren und Kirchenmusiker sowie die Christoph-Graupner-Gesellschaft. Um den hochproduktiven Darmstädter Komponisten Christoph Graupner geht es gleich zum Auftakt in den Onlinekonzerten mit dem Ensemble Ex Tempore und dem renommierten Fagottisten Sergio Azzolini am morgigen Samstag von 20:00 Uhr und am Sonntag von 12:00 Uhr an.

Graupner, den der musikbegeisterte Landgraf Ernst Ludwig 1709 von der angesehenen Hamburger Oper am Gänsemarkt abgeworben hatte, habe herausragende Sänger und Musiker mit an den Darmstädter Hof gezogen, erläutert Ursula Kramer, die als Professorin für Musikwissenschaft in Mainz lehrende Vorsitzende Christoph-Graupner-Gesellschaft....

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Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06. Mai 2021


Virueller Auftakt mit Fagott-Klängen

Erstausgabe des "Barockfestes Darmstadt" mit virtuellem Vorstart - Echte Premiere im Jahr 2023

DARMSTADT (red/pel).

Eine musikalische Zeitreise in das Darmstadt der Barockzeit, geschöpft aus der reichen musikalischen Tradition der einstigen Landgrafschaft, zu Gehör gebracht an den schönsten barocken Orten der Stadt, interpretiert von der Darmstädter Musikszene, Musikern aus dem Bereich der historisch authentischen Aufführungspraxis, Klangkörpern des Staatstheaters und internationalen Gästen - das verspricht das "Barockfest Darmstadt", das aber in voller Blüte erst 2023 zu erleben sein wird. Corona macht diese Verschiebung nötig. Erlaubt aber auch digitale Vorab-Erlebnisse. Und so wecken die Initiatoren - das Staatstheater Darmstadt in Kooperation mit der Christoph-Graupner-Gesellschaft, der Hans Erich und Marie Elfriede Dotterstiftung sowie Musiker*innen, Initiativen und Gemeinden der Stadt und mit Förderung des Kulturforums Frankfurt Rhein-Main - Vorfreude auf 2023 mit zwei digitalen Konzerten und - wenn ich die Lage erlauben wird - weiteren kleinen Live-Konzerten im Mai/Juni ...

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Quelle: SüdhessenWoche, 05. Mai 2021


Das Erbe des Musik-Landgrafen

Das "Barockfest Darmstadt" erinnert an eine Blütezeit der Kultur, der größte Teil des Festivals wird auf 2023 verschoben

DARMSTADT. Gernot Wojnarowicz ist Orchesterdirektor des Darmstädter Staatstheaters, aber die Grundlagen des Hausbaus beherrscht er auch: Erst kommt das Fundament, am Ende das Dach. „Jetzt machen wir es aber umgekehrt“, sagt er,„das Dach ist schon da, und nach und nachkommen die Bausteine dazu.“ Das Dach ist das Etikett „Barockfest Darmstadt“: ein Festival, für das Staatstheater und Christoph-Graupner-Gesellschaft viele lokale Akteure als Partner gewonnen haben. Vierzig Konzerte wären im Mai und Juni zusammen gekommen, viele Gastverträge waren schon geschlossen, überraschende Spielorte in der Region wie Schloss Wolfsgarten bereits erkundet.

Jetzt ist das große Ereignis auf 2023 verschoben worden, die Pandemie-Vorsicht lässt keine andere Wahl. Fürs kommende Jahr ist das Staatstheater, bei dem etliche bereits geprobte Produktionen auf ihre Premiere warten, nicht flexibel genug in der Disposition. Dann lieber warten auf den großen Wurf: Die ganze Stadt soll zum Spielort werden, besonders natürlich die wenigen Orte, die auch baulich an das Vergangene erinnern, Orangerie, Jagdschloss Kranichstein, auch die ehemalige Schlosskirche dürfte bis dann als Konzertsaal zur Verfügung stehen. Denn auch, wenn man es ihr nicht ansieht, ist Darmstadt eine Barockstadt ...

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Quelle: Darmstädter Echo, 27. April 2021


Der musikalische Landgraf

DARMSTADT. Da hat Pierre Dubreil noch einmal Glück gehabt. Er hatte 1718 eine Sammlung von "Darmstädter Tänzen" an den Landgrafen Ernst Ludwig gesandt, säuberlich aufgezeichnete Choreografien zu Kompositionen des Regenten. Die Hoffnung, auf diese Weise eine Anstellung als Tanzmeister am Darmstädter Hof zu erlangen, erfüllte sich allerdings nicht. Die Enttäuschung darüber dürfte ein Jahr später deutlich nachgelassen haben: Wegen der hohen Staatsverschuldung war Ernst Ludwig 1719 gezwungen, seinen geliebten Opernbetrieb einzustellen und viele Sänger und Musiker zu entlasten. Dubreil hingegen hatte seinen sicheren Job beim bayerischen Kurfürsten, den er bis seinem Tod im Jahre 1732 ausübte.

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Quelle: Darmstädter Echo, 25. Februar 2020


Der Landgraf bittet zum Tanz

Ensemble „Neumeyer Consort“ bietet ein Programm rund um Ernst Ludwigs Schaffen

DARMSTADT. Keinem Geringeren als Georg Philipp Telemann bat Friedrich Karl Graf von Erbach um Durchsicht seiner Werke, bevor er sie an den Hof nach Darmstadt schickte. Der Darmstädter Landgraf Ernst Ludwig (1667–1739) war bekannt für seine Liebe zur Musik und sein kompositorisches Können. Darüber hinaus war er ein begeisterter Tänzer. Vor Antritt seiner Regentschaft hatte er ein halbes Jahr in Paris verbracht, wo er Gesangs- und Tanzunterricht nahm, Opern und Ballette besuchte und die großen Bälle des Versailler Hofes unter Ludwig XIV. kennen lernte.

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Quelle: Darmstädter Echo, 3. Dezember 2018


Gedenktafel für Christoph Graupner

Gemeinsam mit dem neuseeländischen Musiker Donald Maurice (links) enthüllte Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) am Eingang zum Stadtfoyer eine Gedenktafel zu Ehren des Darmstädter Hofkapellmeisters Christoph Graupner (1683-1760). Graupner komponierte einen großen Teil der Musik für die Hofgesellschaft des Landgrafen Ernst Ludwig, darunter Instrumentalmusik, Opern und Gratulationsmusiken.

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Quelle: Darmstädter Echo, 3. Dezember 2018


Erinnerung an Christoph Graupner

Gedenktafel für den Hofkapellmeister der Darmstädter Landgrafen wird enthüllt

DARMSTADT (red). Der Darmstädter Oberbürgermeister Jochen Partsch wird am Freitag, 30. November, um 18.30 Uhr im Rahmen einer internationalen Tagung der Christoph-Graupner-Gesellschaft eine Gedenktafel zur Erinnerung an Christoph Graupner am Luisenplatz 5 A (Eingang zum Stadtfoyer) enthüllen.

Mit der 30 x 30 Zentimeter großen Tafel, die von der Christoph-Graupner-Gesellschaft finanziert wurde, wird mit folgendem Text an Graupner gedacht: In diesem Straßenzug (damals „Straße in die Neue Vorstadt“) wohnte Christoph Graupner (1683 – 1760), der bedeutendste Hofkapellmeister der älteren Darmstädter Residenzgeschichte, über ein Jahrzehnt bis zu seinem Tod.

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Quelle: Darmstädter Echo, 27. November 2018


Ernst Ludwig bittet zum Tanz

Tagung und Konzert anlässlich des 350. Geburtstags des Landgrafen

Vom 30. November bis zum 2. Dezember veranstaltet die Christoph-Graupner-Gesellschaft zusammen mit dem Jagdschloss Kranichstein und der Dotter- Stiftung eine Tagung mit Begleitkonzert, die dem Darmstädter Landgrafen Ernst Ludwig gewidmet ist. Ernst Ludwig war einer der prägendsten Regenten der einstigen Landgrafschaft und des späteren Großherzogtums, der nicht nur den imposanten Bau des Residenzschlosses in der Stadtmitte initiierte, sondern auch eine Reihe von Jagdschlössern in der Peripherie erbauen ließ, seine Theaterund Opernliebe in einem eigens dafür umgebauten Gebäude kultivierte und schließlich überhaupt den dafür notwendigen musikalischen Apparat durch das Engagement von Christoph Graupner (1683-1760) als Hofkapellmeister modernisierte und erheblich vergrößerte.

Am 26.12.2017 jährte sich Ernst Ludwigs Geburtstag zum 350. Mal. Das, erläutert die Vorsitzende der Christoph-Graupner-Gesellschaft, Prof. Dr. Ursula Kramer, sei „Grund genug für uns, ihm und seinen künstlerisch-musikalischen Aktivitäten eine eigene Veranstaltung zu widmen.”

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Quelle: FRIZZ MAGAZIN FÜR DARMSTADT, November 2018


Der musizierende Landgraf

Eine Tagung der Graupner-Gesellschaft porträtiert Ernst Ludwig als Sänger, Tänzer und Komponist

DARMSTADT. Wissenschaft kann ganz schön anstrengend sein. Zum Beispiel dann, wenn man praktisch herausfinden will, wie nach der Musik des Darmstädter Landgrafen Ernst Ludwig getanzt wurde. Der Tanzmeister des Münchner Kurfürsten Max Emanuel hat säuberlich aufgezeichnet, wie „La Hessoise Darmstadt“ getanzt wurde, wie die Paare ihre Positionen tauschten und wo sie sich drehten. Heute, rund 300 Jahre später, sollen die Tänzer ganz schön gestöhnt haben bei den Proben zum Konzert „Landgraf Ernst Ludwig bittet zum Tanz“, das am 1. Dezember um 19.30 Uhr im Eberstädter Ernst-Ludwig-Saal praktische Beispiele liefert.

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Quelle: Darmstädter Echo, 3. Dezember 2018


Gelungenes Comeback eines Barockmeisters

LORSCH. Wiederentdeckung unbekannter Barockmusik aus der Region nach fast 300 Jahren: Mit drei Adventskantaten des lange vergessenen Darmstädter Hofkapellmeisters Christoph Graupner (1683-1760) sorgten die von Christian Bonath geleiteten Wormser Originalklang-Formationen "Ensemble Paulinum" und "Pulchra musica" in der Lorscher Kirche St. Nazarius für denkbar außergewöhnliche Horizonterweiterungen. Die in historischer Besetzung mit acht Vokalisten und vier Instrumentalisten dargebotenen Werke entpuppten sich als absolut erstrangige Fundstücke, deren jahrhundertelange Vernachlässigung umso unbegreiflicher erscheinen musste. Bonath und seinen superb stilsicheren Musikern gelangen exemplarisch feinsinnige und vitale Interpretationen, die großen Appetit auf den zu Lebzeiten höchst renommierten Komponisten machten und so auch in Lorsch wohl einige neue Graupner-Fans hervorgebracht haben dürfte.

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Quelle: Bergsträßer Anzeiger, 14. Dezember 2017


Johannes Pramsohler brilliert in der Orangerie

Konzert - Der Geiger und die Darmstädter Barocksolisten spielen Hofmusik

DARMSTADT. Unter dem Motto "Darmstadt-Barock" präsentierte der bekannte Geiger Johannes Pramsohler zusammen mit den Darmstädter Barocksolisten am Samstag in der Orangerie selten gespielte Kompositionen aus der Blütezeit des Landgräflichen Hofes.

Der Barockgeiger Johannes Pramsohler ist ein Kenner der historischen Aufführungspraxis und ein temperamentvoller Musikant. Er vermag es, alten Stücken neues Leben einzuhauchen und nach Aussage von Ethen Emre Tamer, dem Leiter der Darmstädter Barocsolisten, kann Pramsohler auch diesem erfahrenen Ensemble weiterführende Ideen vermitteln.

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Quelle: Darmstädter Echo, 30. Mai 2016


Griffige Musik auf barocken Instrumenten

Chorkonzert - Passionskantaten von Graupner in der Pauluskirche: Anhaltender Beifall für Sänger und Orchester

DARMSTADT. Das Vokabel "Ex Tempore" aus Gent und das Barockochester "Mannheimer Hofkapelle" präsentierten am Samstag in der Darmstädter Pauluskirche eindrucksvoll vier Passionskantaten von Christoph Graupner.

"Betrachtungen über die Hauptumstände des großen Versöhnungsleidens unseres Erlösers" - so lautet in der vom Pietismus geprägten Sprache des Theologen Johann Conrad Lichtenberg der Titel eines Kantatenzyklus zur Passionszeit, den Christoph Graupner im Jahr 1741 vertonte.

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Quelle: Darmstädter Echo, 29. Februar 2016


Dem Klang-Geheimnis auf der Spur

Musikforscher - Der Belgier Florian Heyerick spürt dem Sound des Darmstädter Barockmeisters Graupner nach

DARMSTADT. In diesen Genuss kamen früher nur die Landgrafen: Die Passionsmusik des barocken Hofkomponisten Christoph Graupner will ein internationales Ensemble von Spezialisten aufführen. Wie das damals klang, erforscht der Belgier Florian Heyerick mit Leidenschaft und Akribie. Beim Konzert Ende Februar will er den einmaligen Sound nach Darmstadt zurückbringen.

Wie mag das geklungen haben? Darmstadt an einem Sommertag vor Ostern im Frühjahr 1741, der Hofkomponist Graupner bringt eine frisch komponierte Kantate mit in die Schlosskapelle. Der Landgraf und seine Familie, dazu Angehörige des Hofstaats versammeln sich zum exklusiven Konzert in der Kapelle; Meister Graupner selbst dirigiert.

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Quelle: Darmstädter Echo, 13. Februar 2016


Blick in die Barock-Werkstatt

Ausblick - Konzert für einen fast vergessenen Darmstädter Meister am Sonntag im Jagdschloss Kranichstein

DARMSTADT. Musik voller Wucht, Gefühl und Tiefe hat der Barockmeister Christoph Graupner am Darmstädter Hof komponiert. Am Sonntag gibt es die Chance, seine Musik live zu hören - im passenden ist historischen Ambiente auf Schloss Kranichstein.

Der Hofstaat von Ernst-Ludwig war verzückt. So etwas hatte man noch nicht gehört: Eine Kantate für eine Gesangssolistin plus Begleitmusiker, die einen Bibelspruch aufgriff und dann frei interpretierte, fern ab der althergebrachtem Motetten und Choräle. Was der junge Hofkomponist Christoph Graupner den Zuhörern da im Gottesdienst bot, wirkte unerhört frisch und stark.

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Quelle: Darmstädter Echo, 15. November 2015


Vermischter Geschmack

Kammermusik - Sabrina Frey spielt Graupner und Zeitgenossen auf der Blockflöte

DARMSTADT. Zum Auftakt der Reihe "Kammerkonzerte Darmstadt" glänzten am Samstagabend die Blockflötistin Sabrina Frey, der Cellist Alessandro Andriani und der Cembalist Ralf Waldner mit barocken Kostbarkeiten in der St.-Elisabeth-Kirche. Das Konzert wurde in Zusammenarbeit mit der Christoph-Graupner-Gesellschaft veranstaltet.

Das war beste Werbung für die leider viel zu unbekannte Kammermusik des Darmstädter Hofkomponisten Christoph Graupner: Bei der lebendigen Interpretation seiner Sonate G-dur GWV 707 durch das Trio Ars Musica Zürich treffen italienischer Melodienreichtum, französische Eleganz und deutsche Kontrapunkttechnik kongenial aufeinander.

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Quelle: Darmstädter Echo, 15. September 2014


Klarinette zur Belohnung

Jubiläum - Barocke Holzblas-Raritäten erklingen zum Fest der Graupner-Gesellschaft

DARMSTADT. Am Samstag feierte die Christoph-Graupner-Gesellschaft ihr zehnjähriges Bestehen und lud dazu in das Kranichsteiner Jagdschloss zu einem besonderen Konzert mit dem Trossinger Klarinettentrio ein.

Zum Fest des zehnjährigen Bestehens machte sich die in Darmstadt ansässige Christoph-Graupner-Gesellschaft selbst ein Geschenk: Sie lud drei Musiker ein, um eine besondere Seite des Komponisten und Darmstädter Hofkapellmeisters Christoph Graupners zum Klingen zu bringen. Graupner (1683-1760) gehörte neben Telemann zu den wenigen deutschen Komponisten, die eine Vorliebe für das zarte Geschwister der Klarinette, das Chalumeaux, hatten und dafür komponiert.

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Quelle: Darmstädter Echo, 3. Juni 2013


Barock im Jagdschloss

Ausblick - Graupner-Gesellschaft feiert am Samstag ihr Zehnjähriges

DARMSTADT. Barocke Musik Darmstädter Herkunft erklingt am Samstag (1.) im Jagdschloss Kranichstein. Das "Trossinger Trio" wird Musik des Hofkapellmeister das Christoph Graupner spielen - auf teils raren Instrumenten. Die Graupner Gesellschaft feiern damit ihr zehnjähriges Bestehen.

Den Klang eines Chalumeau haben viele Musikfreunde wahrscheinlich noch nie live gehört. Als etwas tiefergelegte Schwester der Klarinette kann man sich den Sound des raren Rohrblattinstruments vorstellen. Wenn man das altdeutsche Wort "Schalmei" in Ohr hat, klingt es gleich vertrauter.

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Quelle: Darmstädter Echo, 31. Mai 2013


Kein Riese - doch ein ganz Großer

Der Freiburger Anton-Webern-Chor und sein Leiter Hans Michael Beuerle entdecken den Barockkomponisten Christoph Graupner.

Bis vor etwa zwei Jahren sei dieser Komponist auch in seiner Vorstellung eher eine "sehr blasse Gestalt" gewesen, bekennt Hans Michael Beuerle: "Etikett Kleinmeister". Vielen Musikfreunden geht es da wahrscheinlich ähnlich wie dem Leiter des Freiburger Anton-Webern-Chors. Christoph Graupner (1683–1760) gehört zu jenen Meistern des späten 17. und 18. Jahrhunderts, über die man höchstens weiß, dass sie auch komponierten. Dabei war der Bach-Zeitgenosse Graupner zu Lebzeiten nun alles andere als ein Unbekannter. Der Darmstädter Hof, an den ihn der musikbeflissene Markgraf Ernst Ludwig 1709 holte, entwickelte sich unter Graupner für kurze Zeit zu einem europäischen Musik(theater)zentrum. Und als der Markgraf davon erfuhr, dass Graupner den Ruf als Thomaskantor nach Leipzig erhalten hatte, intervenierte er und erhöhte kurzerhand dessen Gehalt – sein Hofkapellmeister blieb, wodurch der damals unbekanntere Kollege Bach zum Zuge kam.

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Quelle: Badische Zeitung, 8. März 2011


Ehrlich und sauber

Konzert - Der Bach-Chort Darmstadt stimmt mit Bach und Graupner auf die Festzeit ein

DARMSTADT. Stolz und schön präsentierte sich der Bach-Chor Darmstadt bei seinem Adventskonzert in der Bessunger Liebfrauenkirche. Viele Besucher wollten an diesem Abend den vorweihnachtlichen Klängen lauschen und - am Ende des Konzerts - gar ein wenig selber mitsingen. Das Konzept von Chorleiterin Angela Gehann-Dermbach ging auf.

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Quelle: Darmstädter Echo, 30. November 2010