Christoph-Graupner-Gesellschaft

 

 

Suchergebnisse

Tragen Sie in das Suchfeld nur die GWV-Nummer ohne "GWV" ein:

  • "323" für genau das GWV 323
  • "/23" für die Kantaten des Jahrgangs 1723 (Zeitraum: 1709-1754)
  • Bei Eingabe von Teilen wie z.B. "17" erhalten Sie die Übersicht über alle Einträge,
    die die Zahl "17" enthalten.

 

Aktueller Suchbegriff: 540

Aktuelle Auswahl: 4 Einträge

Optionen:


 

Direkte Einträge im GWV

GWV 540
 
Sinfonia / a / 2 Clarin / 2 Corn G. / Tymp: / 2 Violin / Viola / e / Cembalo. / [Incipit] / Christoph Graupner.
470-11 Sinfonia

 

Einträge bei CD-Einspielungen, Videos, Büchern, Dissertationen, usw.

 
Graupner - Vivaldi
Concerti for viola d'amore, guitar and viola
  • Antonio Vivaldi (1678–1741): Concerto d-moll für Viola d'Amore und Gitarre RV 540
  • Christoph Graupner (1683-1760): Concerto D-Dur für Viola d'Amore und ViolaGWV 317
  • Antonio Vivaldi (1678–1741): Concerto D-Dur für Gitarre RV 93
  • Christoph Graupner (1683-1760): Concerto A-Dur für Viola d'Amore und ViolaGWV 339
  • Antonio Vivaldi (1678–1741): Concerto D-Dur für Viola d'Amore RV 392
Interpreten:
  • Donald Maurice (Viola d'amore), Jane Curry (Gitarre), Marcin Murawski (Viola)
  • Orkiestra Ars Longa, Leitung: Eugeniusz Dąbrowski

CD 2025
CD

 

Sonstiger Content

       
Christoph Graupner beim Bachfest Leipzig prominent vertreten

Dem Motto „Zyklen“ des diesjährigen Bachfestes wurden auch 2 Kantaten-Abende im Grassi Museum mit Studierenden und Dozenten in der Reihe „Alte Musik Fest“ der Musikhochschule Leipzig gewidmet. Der Freitag Abend stand unter dem Motto „Bey Paucken und Trompeten Schallen – Festmusiken eines barocken Lebenszyklus“. Hier wurde ein "Pasticcio" aus mehreren Werken Graupners szenisch aufgeführt. Eingebettet in die Geburtstagkantate → GWV 1057 und die Ouvertüre → GWV 424 erklangen Auszüge aus dem Divertissement zur Hochzeit von Erbprinz Ludwig mit Charlotte Christine von Hanau-Lichtenberg, mit tänzerischen Einlagen aus → GWV 405 und → GWV 466 sowie die Trauerkantate „Ach meines Jammers“ zum Tod der Erbprinzessin GWV 1175/26b (vorgesehene Nummer).

Es war ein gelungener Abend, dies lag einerseits an Graupners Musik (besonders die Trauerkantate ist ein wirkliches Kleinod) und dem klugen Konzept, andererseits an der guten musikalischen Ausführung der Studierenden (sowie einiger Dozenten) unter der Leitung von Mechthild Karkow. Das üppig besetzte Barockorchester und die Solisten interpretierten die abwechslungsreiche Musik durchweg angemessen, mit Spielfreude und Einfühlung. Wir hatten die einmalige Gelegenheit, eine moderne Welturaufführung zu erleben: Geburtstagsmusik, Hochzeitsmusik, Trauermusik in Verbindung mit Ouverture und Tanzsätzen von Christoph Graupner, der sich sicher nicht hätte träumen lassen, dass seine Werke einmal in dieser Zusammenstellung in Leipzig (wo er selbst einst Thomasschüler und Student gewesen ist) erklingen!

Der zweite Abend war 4 Passionkantaten aus dem Zyklus "Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze" von 1743 gewidmet. Es erklangen die Kantaten 4 bis 7 GWV 1123-1127/43 in perfekter Darbietung.

540" height="315" />

Zudem konnte man im Rahmen des Bachfestes noch weitere Werke von Graupner hören: die Kantate „Muss ich denn noch ferner leiden" → GWV 1145/16 und die Sinfonia D-Dur → GWV 523, die in einer Mette in der Nicolaikirche den Platz eines Orgelvorspiels einnahm.

Veröffentlichung: 30. Juni 2018
Quelle: Ulrich Neuhaus

       
Eine Graupner-Oper in Darmstadt

Szenische Aufführung im Ernst-Ludwig-Saal Darmstadt-Eberstadt

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: Die Bühnenbilder werden gemalt, die Kostüme in barocker Manier genäht und die Sänger:innen studieren fleißig ihre Rollen. Derzeit laufen die Vorbereitungen für die von der Christoph-Graupner-Gesellschaft initiierte Aufführung von Graupners Pastoraloper „La constanza vince l’inganno“GWV 1011, mit der das Darmstädter Barockfest 2026 am Sonntag, den 31. Mai eröffnet wird.

5408-1_2.jpg" width="197" />

Nur zwei Opern aus Graupners Darmstädter Zeit sind erhalten; „La costanza“ ist die spätere, 1715 erstmals aufgeführt. Sie erzählt die Geschichte eines Prinzenpaares aus unterschiedlichen Ländern, das, füreinander bestimmt, sich aber zunächst incognito in einer arkadischen Hirtenwelt begegnet und ineinander verliebt, aber durch eine üble Intrigantin immer wieder auseinandergebracht wird, bis … am Ende alles gut ausgeht.

Der Typus der Pastorale war im Barockzeitalter vor allem in Frankreich überaus beliebt. Womöglich ging die Initiative für dieses Sujet vom Landgrafen selbst aus, der als Jugendlicher auf seiner Grand Tour stark von der französischen Kultur und Musik beeinflusst wurde. Jedenfalls steuerte Ernst Ludwig von ihm selbst komponierte Nummern, darunter die Ouvertüre, zu Graupners Partitur bei. Dieser bietet in seiner Musik alles auf, was das barocke Musiktheater damals zu bieten hatte: große italienische Arien ebenso wie schlichte französische Tanzsätze sowie eine Reihe von Ballettnummern, schließlich sollte sich das gesamte künstlerische Personal des Hofes auf der Bühne präsentieren können.

Für die Neuproduktion dieses für den barocken Opernstandort Darmstadt so wichtigen Werkes konnten wir über Vox Temporis (Belgien) zwei flämische Experten einladen, die eine adäquate historisch informierte Realisierung auf beiden Ebenen gewährleisten: die renommierte Choreografin und Regisseurin Sigrid T’Hooft, die nach dem Vorbild barocker Theaterlehre der historische informierten Aufführungspraxis in der Musik eine adäquate szenische Umsetzung mit barocker Gestik und stilisierter Bewegung an die Seite stellt, sowie den ebenfalls in Gent beheimateten Dirigenten und Cembalisten Florian Heyerick. Er übernimmt als ausgewiesener Experte der Musik Graupners mit seinem Ensemble Ex Tempore die künstlerisch-musikalische Gesamtleitung der Aufführung.

Die Kosten für den musikalischen Anteil der Produktion übernimmt zum großen Teil dankeswerterweise die Hans Erich und Marie Elfriede Dotter-Stiftung, die das Konzert in die Reihe ihrer Hauptkonzerte aufgenommen hat, für die  Finanzierung des szenischen Projektteils läuft derzeit noch die Einwerbung von weiteren Sponsorengeldern.

Aufführung: Sonntag, 31 Mai.2026, 18:00 Uhr im Ernst Ludwig Saal, Darmstadt-Eberstadt

Mit freundlicher Unterstützung:

5. Juni 2026