Christoph-Graupner-Gesellschaft

 

 

Pressespiegel

Christoph Graupner ist öfter ein Meldung in Nachrichten, auf Webseiten oder anderen Kommunikationskanälen. Dabei handelt es sich nicht um Nachrichten der Christoph-Graupner-Gesellschaft; oft sind aber Mitglieder der Christoph-Graupner-Gesellschaft hierbei aktiv beteiligt. Meldungen für diese Kategorie nehmen wir gerne unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! entgegen.


 

Alles eine Frage der Passion

Ausblick - Konzert mit drei Kantaten aus dem Jahr 1741 des einstigen Hofkapellmeisters Christop Graupner am 12. März in der Pauluskirche in Darmstadt

DARMSTADT. Über 1400 Kantaten hat Christoph Graupner (1683-1760) als Darmstädter Hofkapellmeister geschrieben. Als Musik für den sonntäglichen Gebrauch in der Schlosskapelle verschwanden diese Werke allerdings rasch in der Versenkung. Wären nicht Karl-Heinz Hüttennberger, der ehemalige Kantor an der Arheilger Auferstehungskirche, der sich seit 30 Jahren intensiv mit Graupner befasst, Oswald Bill, der ehemalige Leiter der Musikabteilung in der Hessischen Landesbibliothek im Schloss, Wolfgang Seeliger mit seiner "Darmstädter Hofkapelle" oder das Bessunger Kammerorchester unter Jörg Mangelsdorf, die Werke des einst angesehenen Darmstädter Komponisten würde heute kaum noch jemand kennen. Jetzt tut die Anfang 2003 gegründete Graupner-Gesellschaft ein Übriges, sich nachdrücklich für den Barock-Komponisten einzusetzen, der bereits an der Schwelle zur Vorklassik steht

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Quelle: Darmstädter Echo, 14. Januar 2005


Kompositionen von Graupner

NEUNKIRCHEN. Am Samstag in der barocken Saalbaukirche in Neunkirchen (gestern in der Michaelskirche in Darmstadt) fand man sich mit der Musik Christoph Graupners (1683-1760) um fast 300 Jahre zurückversetzt und war erstaunt über diese Lebendigkeit der Werke. Ludwig Hampel präsentierte dabei die wiedergefundene Viola d´amore. Oswald Bill hatte das Programm aus den handschriftlichen Beständen der Darmstädter Landes- und Hochschulbibliothek zusammengestellt und dirigierte engagiert die Chorpartien der Kantaten "Wer die Wahrheit tut" und "Ach, Sterbliche, bedenkt das Ende", die vom Collegium Cantorum klangschön dargeboten wurden.

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Quelle: Darmstädter Echo, 10. November 2003


Reize einer "Liebesgeige"

Ausblick - Werke mit Viola d´amore des Hofkomponisten Christoph Graupner

DARMSTADT. Erst vor drei Jahren wurde sie wiederentdeckt, eine von Georg Skotschofsky 1724 gebaute Viola d´amore. Er war Mitglied der Darmstädter Hofkapelle, die von 1709 an und ein halbes Jahrhundert von Christoph Graupner geleitet wurde. Doch eigenartigerweise war Skotschofsky nicht als Streicher, sondern als Trompeter in der Hofkapelle engagiert. Er baute offenbar nebenbei Streichinstrumente. Eine weitere Viola d'amore befindet sich in Paris im Museum, eine Violine wurde erst kürzlich entdeckt. Die Viola von 1724 ist jetzt wieder spielbar gemacht worden und erklingt am Sonntag (9.) erstmals in Darmstadt in einem Konzert mit bisher unveröffentlichten Werken Graupner ist.

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Quelle: Darmstädter Echo, 5. November 2003


Galant und gelehrt

Cembalokonzert - Geneviève Soly spielt kaum bekannte Werke von Graupner

DARMSTADT. Eine Cembalistin aus Kanada musste nach Darmstadt kommen, um auf kaum bekannte Kompositionen Christoph Graupners aufmerksam zu machen, der von 1709 bis zu seinem Tod 1760 am landgräflichen Hof in Darmstadt wirkte.

Zur Einleitung des gut besuchten Konzerts in der Stiftskirche wies Oswald Bill, langjähriger Leiter der Musikabteilung der Landes- und Hochschulbibliothek, darauf hin, dass Graupner aus seinem umfangreichen Schaffen allein die Klavierwerke einer Drucklegung für wert befunden habe. Aus der Partitensammlung von 1718 und aus den vielen der in Darmstadt aufbewahrten Manuskripte trug Geneviève Soly eine Auswahl vor.

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Quelle: Darmstädter Echo, 15. November 2002


Auf klangliche Fülle aus

Graupner im Jagdschloß Kranichstein

Zeitgleich mit der Eröffnung der Jugendstilausstellung auf der Mathildenhöhe veranstaltete der Förderverein Kranichstein am Sonntag ein moderiertes Konzert im Rondellsaal des Jagdschlosses Kranichstein. Auf dem Programm standen Werke des Darmstädter Komponisten Christoph Graupner (1683-1760). Ein kammermusikalisch besetztes Orchester führte unter der Leitung von Karl-Heinz Hüttenberger die höfische Musik des Bach-Zeitgenossen vor.

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Quelle: Darmstädter Echo, 23. Oktober 2001


Einblick in das Schaffen Graupners

Opernmatinee im Jagdschloss Kranichstein

(SW). Das Kulturamt der Stadt Darmstadt veranstaltet zusammen mit dem Förderverein Kranichstein unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Peter Benz am Sonntag, 22. Oktober, um 11:00 Uhr ein moderiertes Konzert im Marstall das Jagdschloss das Kranichstein.

In dieser Matinee werden Arien, Vor- und Zwischenspiele aus Christoph Graupners Oper "La constanza vince l´inganno" (die Beständigkeit besiegelt dem Betrug) und dargeboten.

Es ist dies die einzige erhaltene Oper Christoph Graupners aus seiner Zeit als Hofkapellmeister in Darmstadt. Sie gibt einen kurzen Einblick in das Opernschaffen dieses zu seiner Zeit berühmten Meisters und vermittelt einen Eindruck über das damals große Musikinteresse am Hofe zu Darmstadt, an dem auch der Landgraf selbst komponiert.

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Quelle: Südhessen Woche, 5. Oktober 2000


Mit Pauken und Trompeten

Kranichsteiner Sommerspiele: Werke der Darmstädter Hofkapelle

Wenn auch Kompositionen von Johann Samuel Endler das Konzertprogramm des Collegium Ars Musica Hassiae bei den Kranichsteiner Sommerspielen in Perforcehof des Jagdschlosses weitgehend dominierten, so bildete Thelemanns Ouvertüre a-moll am Sonntag dennoch den Schwerpunkt. Ein Werk, das mit feingliedriger Struktur und Einfallsreichtum so manches in den Schatten stellt.

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Quelle: Darmstädter Echo, 9. August 1994


Es tönt wie zur Jagd im herrschaftlichen Wald

"Ars Musica Hassiae! mit einer originalgetreuen Interpretation der Jagdsinfonie von Johann Samuel Endlers

GELNHAUSEN. Drei Seelen, ach, in seiner Brust: zuallererst die Jagdleidenschaft, die Freude an der Musik, und irgendwo auch noch der Wunsch, ein guter Landgraf zu sein. Dass das mit dem treuesorgenden Landesvater ob der Millionenschulden durch exzessive Waldmannsfreuden nicht ganz zu klappen wollte, darüber haben den Landgrafen Ludwig VIII. von Hessen Darmstadt seine Musiker umso tüchtiger tönend hinwegzuhelfen gewusst.

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Quelle: Gelnhäuser Tagblatt, 9. August 1994


Kehraus mit Witz

Cembalokonzert im Jagdschloß Kranichstein

Die Schlosskapelle gefühlt bis auf den letzten Stehplatz, beste Laune trotz 30 Grad Hitze - bei solch einer Atmosphäre darf man hoffen, dass die ersten Sommerspiele im Jagdschloss Kranichstein sich zu einem eigenen, finanziell unabhängigen Festival entwickeln.

Im ersten größeren Konzert ging es nicht um die Musik etablierter Komponisten: im Mittelpunkt des Cembalokonzerts standen zwei Darmstädter Hof Kapellmeister des 18. Jahrhundert. Daß die Musik Christoph Graupners und Johann Samuel Endlers gegenüber den Werken eines Bach oder Händel nicht als zweitrangig angesehen werden sollte, zeigte die Interpretation des Cembalisten Arndt Brünner ...

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Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 3. August 1994


Darmstadts Salut an einen Komponisten

Ein dichtgedrängtes Konzertprogramm beim ersten der beiden "Graupner-Musiktage"

Nicht erst seit heute weiß man in Darmstadt lokale Ereignisse würdig zu begehen. "Flocke Darmstadt! Sei erfreut, der Himmel lacht dich an", beginnt der Text einer Kantate, die Christoph Graupner zum Geburtstag seines Dienstherrn, dem Landgrafen Ernst Ludwig, im Jahre 1723 vertonte. Zum vermutlich zweiten Mal seit seiner Entstehung erklang das Werk nun im Hessischen Landesmuseum bei der Eröffnung jener Feierlichkeiten, mit denen die Stadt Darmstadt den 300. Geburtstag des Komponisten Christoph Graupner beging. Die "Graupner-Musiktage" werfen einen Blick zurück in die Darmstädter Kulturgeschichte, der not tut, denn Werk und Persönlichkeiten Graupners, der von 1709 bis zu seinem Lebensende im Jahre 1760 in Darmstadt wirkte, sind nach wie vor weitgehend unbekannt - eifrigen Besuchern der "Graupner Musiktage" nun vielleicht ein wenig vertrauter.

Wenn auch Oswald Bill in seinem in die Tage einführenden Worten davor warnte, die Figur Graupners zu idealisieren oder zu heroisieren, so war doch kräftige lokalpatriotische Begeisterung ob des Jubiläums in den Grußworten spürbar. Oberbürgermeister Günther Metzger rückte, zwischen fast wehmütige Reminiszenz an landgräfliche Zeiten und stadtväterlichem Selbstbewusstsein, die Kontinuität der Kunstförderung in Darmstadt in den Mittelpunkt ...

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Quelle: Darmstädter Echo, 19. Juni 1983


Wiederentdeckung eines Komponisten

Ausblick auf die "Graupner-Musiktage" Mitte Juni in Darmstadt

Der eigentliche Jahrestag am 13. Januar ist lange vorbei, die Ehrung der Stadt Darmstadt zum 300. Geburtstag ihres prominenten Bürgers Christoph Graupner (1683-1760) gehen ihren Höhepunkt noch entgegen: Die "Graupner-Musiktage" am 11. und 12. Juni bieten eine geballte Ladung von Kompositionen des Zeitgenossen von Bach, Händel oder Telemann. Seit 1709 wirkte Graupner als erster Hofkapellmeister in Darmstadt.

Wolfgang Seeliger, Dirigent des Darmstädter Konzertchors und künstlerischer Leiter der Graupner-Tage, betonte bei der Vorstellung des Programms am Donnerstagmittag im Neuen Rathaus die Idee, auch langfristig Impulse für die Graupner-Rezeption zu geben: das vergessener Werk Graupner sei, so Seeliger, eine Entdeckung durchaus wert. Die Zusammenstellung der Kompositionen bietet denn auch einen Querschnitt durch verschiedene Werkgruppen, enthält neben Kammer- und Orchestermusik auch Kantaten (in Zusammenarbeit mit dem Darmstädter Kirchengemeinden). ...

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Quelle: Darmstädter Echo, 06. Mai 1983