Christoph-Graupner-Gesellschaft

 

 

Details zur Kantate GWV 1146/10

Alles ist an Gottes Segen



Originaltitel:
Alles ist an Gottes Seegen / Cantata / a / Voce Sola / Con / Violin. Conc. / Violin. Rip. / e / Continuo. / Dn. 5 p. Tr. 1710.
Abschnitt im Kirchenjahr: Trinitatis
Sonntag im Kirchenjahr: 5. Sonntag nach Trinitatis
Entstehungszeit: 1710
Vokal: Bass
Solostimmen: 1
Instrumente: , vl, str, bc
Satzbeschreibung:
     1.aria (B,vl,vl unis,bc) - G - 3
     2.rec (B,bc)
     3.aria (B,vl,vl unis,bc) - G - 12/8
Dichter: ?
Partitur: 6 Seiten;
B: 3 - vl conc, vl rip, vlc, vlne, bc: 1, 1, 1, 1, 2f.
Kommentar: parts for vl concertato & vl ripieno, solo/tutti in vl & bc not indicated in the score /fh



Originalquellen (ULB Darmstadt):Mus Ms-418-03
RISM ID:   450005739
Autograph im Bestand der ULB:   
Einzelheiten zum Kantatentext:   
Aufgeführt als Werk in Konzerten:    ---
Eingespielt auf CD, LP, usw.:---



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    Text der Kantate:
  1. Arie
    Alles ist an Gottes Segen
    und an dessen Huld gelegen.
    Dieser gibt uns, was er will,
    wenig, gar nichts oder viel.
    Drum sei man stets mit dem zufrieden,
    was uns des Höchsten Wunderhand beschieden.
  2. Secco-Rezitativ
    Gott gibt genug,
    obgleich der Mensch gar oft
    darwieder murret.
    Denn dessen Segenshand
    hat schon der Welt viel Gutes zugewandt.
    Gibt uns die Armutslast
    gleich öfters einen Druck,
    so kann sie Gott durch seinen Segen
    doch leicht zu unsern Füßen legen.
    Sei nur vergnügt,
    denn was du hast,
    kommt von des Höchsten Händen,
    der kann dir viel und wenig geben.
    Wenn oft
    ein armes Kind
    auf bloßer Erden lieget,
    so kann es Gott gar leicht erheben
    und dessen Armut enden.
    Man traue nur dem großen Gott,
    so ist uns hier und dort geraten.
    Die Armut ist uns ja kein Spott,
    der Himmel hat es so beschlossen.
    Ist nur die böse Zeit verflossen,
    so krönt er uns mit reichen Jahren
    und lässt uns auf die Not
    viel Glück erfahren.
  3. Arie
    Ich sorge nicht, mein Gott!
    Du wirst mich schon erhalten.
    Deine segensvolle Hand
    hat mir schon viel zugewandt,
    darum lass ich dich auch walten.