Christoph-Graupner-Gesellschaft

 

 

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Direkte Einträge im GWV

GWV 1118/12a
 
Mein Gott warum hast du mich verlassen
420-02 Sacred Cantata
GWV 1118/12b
 
Mein Herz erquicket sich allein
420-03 Sacred Cantata
GWV 1118/15
 
Will ich rechte Freude spüren
423-01 Sacred Cantata
GWV 1118/19
 
Wer Ohren hat zu hören der höre
427-04 Sacred Cantata
GWV 1118/20
 
Weg Ruhm weg Ehre der Welt
428-04 Sacred Cantata
GWV 1118/23
 
Wir haben allenthalben Trübsal
431-03 Sacred Cantata
GWV 1118/26
 
Ermuntert euch ihr trägen Herzen
434-05 Sacred Cantata
GWV 1118/28
 
Kommt lasst euch bauen
436-07 Sacred Cantata
GWV 1118/29
 
O Mensch wie ist dein Herz bestellt
437-06 Sacred Cantata
GWV 1118/30
 
Besorge deines Herzens Feld
438-05 Sacred Cantata
GWV 1118/31
 
Das Gesetz des Herrn ist ohne Wandel
439-03 Sacred Cantata
GWV 1118/39
 
Das Wort der Predigt half
447-04 Sacred Cantata
GWV 1118/40
 
Hört Menschen hört
448-11 Sacred Cantata
GWV 1118/41
 
Bleibe in Gottes Wort und übe dich
449-08 Sacred Cantata
GWV 1118/42
 
Merkt, Seelen, was Jesus spricht
450-06 Sacred Cantata
GWV 1118/43
 
Das Heil ist ferne von den Gottlosen
451-09 Sacred Cantata
GWV 1118/44
 
Die Rechte des Herrn
452-05 Sacred Cantata
GWV 1118/46
 
Leget ab alle Unsauberkeit
454-05 Sacred Cantata
GWV 1118/47
 
Der Herr der Sämann ist geschäftig
455-04 Sacred Cantata
GWV 1118/48
 
Das Geheimnis des Herrn ist offenbaret
456-04 Sacred Cantata
GWV 1118/49
 
Wer Ohren hat zu hören ach der höre
457-05 Sacred Cantata
GWV 1118/50
 
Wer das Wort verachtet der verderbet
458-04 Sacred Cantata
GWV 1118/51
 
Des Menschen Sohn geht aus zu säen
459-05 Sacred Cantata
GWV 118
 
Monatliche Clavir Früchte (10) – October
Keyboard

 

Einträge bei CD-Einspielungen, Videos, Büchern, Dissertationen, usw.

 
Bach - Paganini - Graupner
  • Johann Christian Bach (1735-1182): Konzert c-moll für Bratsche und Orchester
  • Niccolò Paganini (1782-1840): Sonata per la Grand Viola C-dur Op.35 MS 70
  • Christoph Graupner (1683-1760): Concerto D-Dur für Viola d´amore, Viola concertante, Streicher und B.C. GWV 317
Interpreten:
  • Igor Boguslavky (Viola)
  • Kammerorchester, Leitung: Georgi Bezrukow
  LP
 
Christoph Graupner: "Weg Ruhm, weg Ehr' der Welt"
Interpreten:
  • Philipp Schädel (Bass)
  • Ensemble Operino
  VIDEO
 
Christoph Graupner: Mein Gott, warum hast du mich verlassen?
Interpreten:
  • Regina Fredriksson (Sopran)
  • Baroque orchestra Originalerne, Leitung: Niels Danielsen
  VIDEO
 
Partitas pour clavecin Vol. 1
  • Christoph Graupner (1683-1760): Partita X a-moll "Monatliche Clavir Früchte (10) – October"118">GWV 118
  • Christoph Graupner (1683-1760): Partita I C-Dur GWV 101
  • Christoph Graupner (1683-1760): Partita A-Dur GWV 149
Interpreten:
  • Geneviève Soly (Cembalo)

CD 288, 1
CD

 

Sonstiger Content

 
An evening with Christoph Graupner
  • Christoph Graupner (1683-1760): Kantate "Mein Herz erquicket sich allein"118/12b">GWV 1118/12b
  • Christoph Graupner (1683-1760): Kantate "Die Krankheit so mich drückt"GWV 1155/09b
  • Christoph Graupner (1683-1760): Kantate "Furcht und Zagen"GWV 1102/11b
  • Christoph Graupner (1683-1760): Kantate "Verzage nicht wenn gleich"GWV 1162/12

Ausführende:

  • Amy Thomas (Sopran)
  • Vox Baroque, Leitung: Rachael Griffiths-Hughes

Datum: Dienstag, 8. Dezember 2020, 19.30 Uhr
Ort: St Peter's Cathedral, Hamilton (NZ)
Veranstalter: St Peter's Cathedral

Konzert Archiv
 
Ernst Ludwig bittet zum Tanz

118_AUSGABE_428.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">

Tagung und Konzert anlässlich des 350. Geburtstags des Landgrafen

Vom 30. November bis zum 2. Dezember veranstaltet die Christoph-Graupner-Gesellschaft zusammen mit dem Jagdschloss Kranichstein und der Dotter- Stiftung eine Tagung mit Begleitkonzert, die dem Darmstädter Landgrafen Ernst Ludwig gewidmet ist. Ernst Ludwig war einer der prägendsten Regenten der einstigen Landgrafschaft und des späteren Großherzogtums, der nicht nur den imposanten Bau des Residenzschlosses in der Stadtmitte initiierte, sondern auch eine Reihe von Jagdschlössern in der Peripherie erbauen ließ, seine Theaterund Opernliebe in einem eigens dafür umgebauten Gebäude kultivierte und schließlich überhaupt den dafür notwendigen musikalischen Apparat durch das Engagement von Christoph Graupner (1683-1760) als Hofkapellmeister modernisierte und erheblich vergrößerte.

Am 26.12.2017 jährte sich Ernst Ludwigs Geburtstag zum 350. Mal. Das, erläutert die Vorsitzende der Christoph-Graupner-Gesellschaft, Prof. Dr. Ursula Kramer, sei „Grund genug für uns, ihm und seinen künstlerisch-musikalischen Aktivitäten eine eigene Veranstaltung zu widmen.”

118_AUSGABE_428.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Weiterlesen (PDF) ...

Quelle: FRIZZ MAGAZIN FÜR DARMSTADT, November 2018

Pressespiegel
 
Geistliches Konzert mit Passionsmusik
  • Christoph Graupner (1683-1760): Kantate „Herr, die Wasserströme erheben sich“ " → GWV 1115/34
  • Heinrich Schütz (1585-1672): Musikalische Exequien
  • Dietrich Buxtehude (1637-1707): Auszüge aus den „Membra Jesu nostri

Ausführende:

  • Solistinnen und Solisten der Gesangsklasse Astrid Schön, Kerstin Haberkorn (Orgel)
  • Bamberger Kammerchor, Dientzenhofer-Ensemble, Leitung: Jürgen Roeder, Gesamtleitung: Astrid Schön

Datum: Samstag, 30. März 2019, 17:00 Uhr
Ort: Auferstehungskirche Pestalozzistraße 25, Bamberg (D)
Veranstalter: 11872646/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Städtische Musikschule Bamberg

Konzert Archiv
   
Geneviève Soly

Geneviève Soly

Profession: Cembalistin

Geneviève Soly ist die weltweit führende Graupner-Interpretin auf dem Cembalo. Als Konzertveranstalterin, Ensembleleiterin, Musikwissenschaftlerin und Cembalistin setzte sie sich nicht nur in ihrer Heimat Kanada, sondern auch in Europa, schon früh für die Wiederentdeckung der Kompositionen Christoph Graupners ein. Ihr Ensemble Les Idées heureuses besteht seit über 30 Jahren, beim Plattenlabel Analekta hat sie 12 CD-Einspielungen herausgebracht und zahlreiche Preise gewonnen. 2020 wird sie bei Breitkopf & Härtel den ersten Band von Graupners Cembalowerken vorlegen.

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Geneviève Soly (Cembalistin)

Interpreten:

  • Ingrid Schmithüsen (Sopran), Claudine Ledoux (Alt), Nils Brown (Tenor), Normand Richard (Bass)
  • L´Ensemble des Idées heureuses, Leitung: Geneviève Soly

  • Kantate "Ach Gott und Herr" → GWV 1144/11
  • Concerto für Fagott, 2 Violinen, Viola und B.C.GWV 340
  • Sonate für Cembalo und Violine g-moll GWV 711
  • Sonate für 2 Violinen, Viola und Cembalo G-DurGWV 212
  • Aus der Oper "Dido, Königin von Cathargo" ohne GWV:
    • Recitativo "Armseelige Königin"
    • Aria "Wenn in Kerkers banger Gruft"
    • Aria "Die wütende Rache schniedt donnernde Pfeile"
    • Aria "Alma tradita"
  • Concerto für Blockflöte, 2 Violinen, Viola und B.C. F-DurGWV 323

Interpreten:

  • Ingrid Schmithüsen (Sopran)
  • L´Ensemble des Idées heureuses, Leitung: Geneviève Soly

  • Partita c-moll "Aprilis"GWV 112
  • Partita F-Dur "Maius"GWV 113
  • Partita f-moll "Junius"GWV 114
  • Partita D-Dur "Julius"GWV 115

Interpreten:

  • Geneviève Soly (Cembalo)

Interpreten:

  • Geneviève Soly (Cembalo)

Interpreten:

  • Geneviève Soly (Cembalo)

Interpreten:

  • Geneviève Soly (Cembalo)

Interpreten:

  • Geneviève Soly (Cembalo)

Audio-Beispiel:
Partita III D-Dur: 28. Chaconne

Interpreten:

  • Geneviève Soly (Cembalo)

  • Partita X a-moll "Monatliche Clavir Früchte (10) – October"118">GWV 118
  • Partita I C-Dur GWV 101
  • Partita A-Dur GWV 149

Interpreten:

  • Geneviève Soly (Cembalo)

  • Kantate "Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun"
  • Kantate "Wahrlich, ich sage dir, heute wirst du mit mir im Paradies sein"
  • Kantate "Weib, siehe, das ist dein Sohn - Siehe, das ist deine Mutter"
  • Kantate "Mein Gott, warum hast Du mich verlassen?" → GWV 1123/43
  • Kantate "Wen da dürstet" → GWV 1124/43
  • Kantate "Es ist vollbracht" → GWV 1126/43
  • Kantate "Vater, ich befehle meinen Geist" → GWV 1127/43

Interpreten:

  • Dorothéa Ventura (Sopran), Claudine Ledoux (Alt), Frédéric Antoun (Tenor), Normand Richard (Bass)
  • Helène Plouffe (Violine), Olivier Brault (violine), Jacques-André Houle (Viola), Karen Kaderveg (Violoncello), Suzanne De Serres (Bass), Christ Palameta (Oboe), Nina Stern (Chalumeau)
  • Leitung: Geneviève Soly

  • Choral aus der Kantate "Lass dein Ohr auf Weisheit acht haben" → GWV 1138/33
  • Kantate "Machet die Tore weit" → GWV 1101/27
  • Ouvertüre F-Dur für Blockflöte, 2 Violinne, Viola und B.C.GWV 447
  • Kantate "Gedenket an den der ein solches Widersprechen" → GWV 1108/27
  • Kantate "Nun freut euch lieben Christen gemein" → GWV 1107/50

Interpreten:

  • L´Ensemble des Idées heureuses, Leitung: Geneviève Soly

  • Kantate "Die Krankheit, so mich drückt" → GWV 1155/09b
  • Sonate für Cembalo und Violine G-Dur GWV 708
  • Ouvertüre für Viola d´amore, 2 Violinen, Viola und B.C. d-mollGWV 426
  • Auszüge aus der Kantate "Lass dir wohlgefallen die Rede deines Mundes" → GWV 1135/53

Interpreten:

  • Ingrid Schmithüsen (Sopran)
  • Hélène Plouffe (Violine)
  • L´Ensemble des Idées heureuses, Leitung: Geneviève Soly
Ehrenmitglieder
 
GWV-Kantaten-Systematik

GWV-Nr.

Sonntag / Feiertag

Day of the Church Year

Kirchenjahr
(Church Season)

Anzahl
(Number)

1101

1. Advent

1st Sunday in Advent

Advent
(Advent)

24

1102

2. Advent

2nd Sunday in Advent

22

1103

3. Advent

3rd Sunday in Advent

20

1104

4. Advent

4th Sunday in Advent

19

1105

1. Weihnachtstag

Christmas Day

Weihnachtszeit (Christmastide)

16

1106

2. Weihnachtstag

2nd Day of Christmas
(St. Stefanus Day)

13

1107

3. Weihnachtstag

3rd Day of Christmas
(St John's Day)

14

1108

Sonntag nach Weihnachten

1st Sunday after Christmas Day

12

1109

Neujahr,
Fest der Beschneidung Christi

New Year's Day

21

1110

Sonntag nach Neujahr

Sunday after New Year

10

1111

Epiphanias / Heilige drei Könige / Erscheinung Christi

Feast of Epiphany
(Kings of the East)

Epiphanias (Epiphany)

21

1112

1. Sonntag nach Epiphanias

1st Sunday after Epiphany

19

1113

2. Sonntag nach Epiphanias

2nd Sunday after Epiphany

23

1114

3. Sonntag nach Epiphanias

3rd Sunday after Epiphany

18

1115

4. Sonntag nach Epiphanias

4th Sunday after Epiphany

10

1116

5. Sonntag nach Epiphanias

5th Sunday after Epiphany

6

1117

Septuagesimae
(3. Sonntag vor der Passionszeit)

Septuagesima Sunday
(9 weeks, 70 days before Easter)

Vorfastenzeit
(Lent)

19

1118

Sexagesimae
(2. Sonntag vor der Passionszeit)

Sexagesima Sunday
(8 weeks, 60 days before Easter)

23

1119

Estomihi
(1. Sonntag vor der Passionszeit)

Quinquagesima Sunday
(Estomihi)

25

1120

Invocavit
(1. Sonntag der Passionszeit)

Invocavit
(1st Sunday in Lent)

Fastenzeit
(Lent)

19

1121

Reminiscere
(2. Sonntag der Passionszeit)

Reminiscere
(2nd Sunday in Lent)

27

1122

Oculi
(3. Sonntag der Passionszeit)

Oculi
(3rd Sunday in Lent)

20

1123

Laetare
(4. Sonntag der Passionszeit)

Laetare
(4th Sunday in Lent)

27

1124

Judica
(5. Sonntag der Passionszeit)

Judica
(5th Sunday in Lent)

17

1125

Palmarum/Palmsonntag

Palm Sunday

Karwoche
(Holy Week)

21

1126

Gründonnerstag

Maundy Thursday

17

1127

Karfreitag

Good Friday

21

1128

1. Ostertag

Easter Sunday

Ostern
(Eastertide)

21

1129

2. Ostertag

2nd day of Easter
(Easter Monday)

24

1130

3. Ostertag

3rd day of Easter
(Easter Tuesday)

17

1131

Quasimodogeniti
(1. Sonntag nach Ostern)

Quasimodogeniti
(1st Sunday after Easter)

23

1132

Misericordias Domini
(2. Sonntag nach Ostern)

Misericordas Domini
(2nd Sunday after Easter)

18

1133

Jubilate
(3. Sonntag nach Ostern)

Jubilate
(3rd Sunday after Easter)

20

1134

Cantate/Kantate
(4. Sonntag nach Ostern)

Cantate
(4th Sunday after Easter)

20

1135

Rogate
(5. Sonntag nach Ostern)

Rogate
(5th Sunday after Easter)

20

1136

Christi Himmelfahrt

Ascension Day

19

1137

Exaudi
(6. Sonntag nach Ostern)

Exaudi
(Sunday after Ascension, 6th Sunday after Easter)

23

1138

1. Pfingsttag

Whit Sunday
(1st Day of Pentecost)

Pfingsten
(Pentecost)

22

1139

2. Pfingsttag

Whit Monday
(2nd Day of Pentecost)

22

1140

3. Pfingsttag

Whit Tuesday
(3rd Day of Pentecost)

20

1141

Trinitatis

Trinity Sunday

Trinitatis
(Ordinary Time)

21

1142

1. Sonntag nach Trinitatis

1st Sunday after Trinity

23

1143

2. Sonntag nach Trinitatis

2nd Sunday after Trinity

20

1144

3. Sonntag nach Trinitatis

3rd Sunday after Trinity

18

1145

4. Sonntag nach Trinitatis

4th Sunday after Trinity

21

1146

5. Sonntag nach Trinitatis

5th Sunday after Trinity

16

1147

6. Sonntag nach Trinitatis

6th Sunday after Trinity

20

1148

7. Sonntag nach Trinitatis

7th Sunday after Trinity

19

1149

8. Sonntag nach Trinitatis

8th Sunday after Trinity

19

1150

9. Sonntag nach Trinitatis

9th Sunday after Trinity

21

1151

10. Sonntag nach Trinitatis

10th Sunday after Trinity

23

1152

11. Sonntag nach Trinitatis

11th Sunday after Trinity

23

1153

12. Sonntag nach Trinitatis

12th Sunday after Trinity

25

1154

13. Sonntag nach Trinitatis

13th Sunday after Trinity

21

1155

14. Sonntag nach Trinitatis

14th Sunday after Trinity

23

1156

15. Sonntag nach Trinitatis

15th Sunday after Trinity

15

1157

16. Sonntag nach Trinitatis

16th Sunday after Trinity

23

1158

17. Sonntag nach Trinitatis

17th Sunday after Trinity

17

1159

18. Sonntag nach Trinitatis

18th Sunday after Trinity

20

1160

19. Sonntag nach Trinitatis

19th Sunday after Trinity

17

1161

20. Sonntag nach Trinitatis

20th Sunday after Trinity

22

1162

21. Sonntag nach Trinitatis

21th Sunday after Trinity

20

1163

22. Sonntag nach Trinitatis

22th Sunday after Trinity

26

1164

23. Sonntag nach Trinitatis

23th Sunday after Trinity

15

1165

24. Sonntag nach Trinitatis

24th Sunday after Trinity

22

1166

25. Sonntag nach Trinitatis

25th Sunday after Trinity

9

1167

26. Sonntag nach Trinitatis

26th Sunday after Trinity

11

1168

27. Sonntag nach Trinitatis

27th Sunday after Trinity

1

1169

Mariä Reinigung (2.2.)

Candlemas (2.2.)

Marienfeste
(Feasts of Mary)

20

1170

Mariä Verkündigung (25.3.)

Annunciation of our Lady (25.3.)

13

1171

Mariä Heimsuchung (2.7.)

The Visitation of Mary (2.7.)

18

1172

Lateinische Werke

Latin Works

andere
(others)

1

1173

Reformationskantaten

Reformation Feast

3

1174

Geburtstagskantaten

Anniversary

40

1175

Trauerfeier- / Beerdigungskantaten

Funeral Music

13

1176

Gelegenheitskantaten

Incidental Music

1

1177

Choralbuch

Choral Book

1

Sonstige Arbeiten
 
In Memoriam
  • Johann Sebastian Bach (1685-1750): Choralvorspeil "Vor deinen Thron tret´ ich hiermit" BWV 668
  • Christoph Graupner (1683-1760): Kantate "Aus der Tiefen rufen wir" → GWV 1113/23a
  • Johann Bach (1604-1673): "Sei nun wieder zufrieden, meine Seele"
  • Johann Christoph Bach (1642-1703): Motette "Herr, nun lässest du deinen Diener" (Deutsches Nunc dimittis)
  • Johann Sebastian Bach (1685-1750): Kantate "Gott, der Herr, ist Sonn’ und Schild" (Reformationsfest) BWV 79
  • Johann Sebastian Bach (1685-1750): Trauerkomposition" O Jesu Christ, meins Lebens Licht" BWV 118
  • Johann Sebastian Bach (1685-1750): Missa G-Dur BWV 236
  • Johann Sebastian Bach (1685-1750): Choral "Vor deinen Thron tret´ ich hiermit" BWV 668 (gesungen)

Ausführende:

  • Sächsisches Barockorchester, Leipziger Cantorey, Leitung: Gotthold Schwarz

Datum: Sonntag, 28. Juli 2019, 20.00 Uhr
Ort: Thomaskirche, Leipzig (D)
Veranstalter: Sächsisches Barockorchester

Konzert Archiv
 
Kirchenmusik im Februar an der Marktkirche zu Halle
  • Christoph Graupner (1683-1760): Kantate “O Mensch! wie ist dein Herz bestellt“ → 118/29">GWV 1118/29

Ausführende:

  • Sara Mengs (Sopran), Tobias Mengs (Bass)
  • Marktkantorei, concentus musicus, Leitung: Irénée Peyrot

Datum: Sonntag, 24. Februar 2019, 10:00 Uhr
Ort: Marktkirche, Halle (D)
Veranstalter: Evangelische Marktkirchengemeinde Halle

Konzert Archiv
   
Kirchenmusiken von Christoph Graupner zum Reformationsgedenken

Kirchenmusiken von Christoph Graupner zum Reformationsgedenken

Marc-Roderich Pfau, Berlin , April 2018

Die Landgrafschaft Hessen-Darmstadt war nach der Teilung Hessens im Jahr 1567 im Gegensatz zu Hessen-Kassel, das sich dem reformierten (calvinistischen) Bekenntnis zugewandt hatte, ein Hort des Luthertums geblieben. Als die 200. Wiederkehr des symbolischen Beginns der Reformation durch den Thesenanschlag Luthers am 31. Oktober 1517 herannahte, einigten sich die lutherischen Fürsten Europas, eben diesen 31. Oktober (in einigen Territorien zusätzlich auch den 1. und 2. November) 1717 in festlicher Weise im Gedenken der Reformation zu begehen. Dabei war Landgraf Ernst Ludwig von Hessen- Darmstadt (1667-1739) die entscheidende, treibende Kraft gewesen.1

Abb. 1: Gedenkmünze Ernst Ludwigs zum „JUBILAEUM SECUNDUM ECCLESIAE LUTHER.“ im Jahre 1717

Im Rahmen dieser Festlichkeiten erklangen im Gottesdienst der Darmstädter Schlosskirche nach Ausweis des erhaltenen Textdrucks zwei Musiken. Die Kantate im Hauptgottesdienst Jauchzet dem Herrn alle Welt (GWV 1173/17) schuf Hofkapellmeister Christoph Graupner (1683-1760). Mit drei Arien und drei Chören war die Poesie umfangreich und die Besetzung dem Anlass entsprechend sehr festlich.2 Der unbekannte Textdichter ruft das „Darmstädter Zion“ zunächst zum Dank auf („Lob und Ehre, Preiß und Ruhm, sey des Höchsten Eigenthum“ (Arie 1), weil dort „sein theuer werthes Wort Ist erhalten fort und fort“ (Arie 2). Zentral ist die Bedeutung der „unverfälschten Glaubens=Lehre“ (Rezitativ 2), die Luther durch die Reformation wieder ans Licht gebracht hat. Die Musik schließt mit der zweiten Strophe aus Luthers „Ein feste Burg ist unser Gott“. Dieses Lied eroberte sich im Laufe des 18. Jahrhunderts den Status der „Marseillaise der Reformation“ (Heinrich Heine).

Die andere, minder wichtige Musik für den Nachmittagsgottesdienst, hatte vermutlich der Vizekapellmeister Gottfried Grünewald (1673-1739) verantwortet, der sich damals mit Graupner in der Bereitstellung von Kirchenmusik abwechselte. Sein Beitrag zum Jubelfest ist verschollen.

Ein weiteres, größeres, reformatorisches Jubiläum fiel in Graupners Wirkungszeit nur nochim Jahre 1730 an, als der 200. Wiederkehr der Übergabe der Confessio Augustana auf dem Reichstag zu Augsburg gedacht wurde. Graupner komponierte damals die beiden Kirchenmusiken Seid allzeit bereit zur Verantwortung und Preise, Jerusalem den Herrn (GWV 1173/30a und b). Beate Sorg hat über diese beiden und andere Jubiläen im Darmstadt des 18. Jahrhunderts vor kurzem einen sehr lesenswerten Aufsatz veröffentlicht, so dass an dieser Stelle auf weitere diesbezügliche Ausführungen verzichtet werden kann.3

In Darmstadt sollte, ähnlich wie in den sächsischen Herzogtümern, nach dem Fest von 1717 fortan an jedem 31. Oktober, sofern er auf einen Sonntag fiel, oder aber am jeweils folgenden Sonntag in besonderer Weise der Reformation gedacht werden.4 Ein eigener, regelmäßig wiederkehrender, jährlicher Feiertag wurde also nicht eingeführt, ebenso wenig ein dafür vorgeschriebener Lesungstext, vielmehr sollte der jeweilige Sonntag durch Gebet und Predigt mehr oder weniger deutlich zu einem „Reformations-Sonntag“ umgeprägt werden.

1718 zeigten sich bereits die Auswirkungen der genannten Regelung für den 31. Oktober auch auf die Kirchenmusik. Heinrich Walther Gerdes (1690/2 bis 1741), der Verantwortliche für die Kantatentexte des Kirchenjahres 1717/18, stellte die Poesie für den „Reformations-Sonntag“, der damals auf den 21. Sonntag nach Trinitatis (6. November 1718) fiel, unter das Motto „Von der Warheit GOttes in | seinen Verheißungen“.5 Die Musik zu diesem Text ist nicht erhalten.

An das Evangelium für den 21. Sonntag (Joh. 4, 47-54, Heilung des Sohnes eines königlichen Beamten, nachdem dieser an Jesus glaubt) anschießend entfaltet der Dichter den Glauben an Jesus als Glaube allein an die Schrift („sola scriptura“) und traktiert hiermit ein typisches Reformationsthema. Gottes Wort ist wahr und zuverlässig („Singet dem HErren ein neues Lied, | machets gut auf Saitenspiele mit | Schalle. Denn des HErren Wort ist | warhafftig, und was er zusagt, das | hält er gewiß“).6 Wenn Himmel und Erde vergehen, so führt Gerdes weiter, wird „Allein sein Wort, an dem wir gläuben“,7 ewig unaufhörlich bleiben.

Im folgenden Jahr 1719 sorgte Landgraf Ernst Ludwig für die Drucklegung eines Jahrgangs, den der Pfarrer in Neunkirchen im Odenwald, Johann Conrad Lichtenberg (1689-1751), auf Veranlassung von Gönnern und Freunden noch ohne konkrete Bestimmung verfertigt hatte,8 und übertrug ihm bald danach die Aufgabe, fortan die Texte zur Kirchenmusik in der Schlosskirche zu dichten. Dieser Bestallung verdanken wir Lichtenbergs schier unglaubliche 25 Jahrgänge Poesien zur Kirchenmusik (mit je nach tatsächlichem Bedarf im Kirchenjahr etwa 66 Texten, insgesamt mehr als 1650 Dichtungen. Da nicht alle Textbücher erhalten sind, können wir die genaue Zahl seiner Dichtungen nicht sicher feststellen.) Von Lichtenbergs Kirchenmusiktexten sind in Graupners Vertonung 1187 erhalten geblieben.

Befinden sich unter ihnen weitere Musiken zum Gedenken an die Reformation? Meine Vermutung, dass mindestens in den Jahren, in denen der 31. Oktober auf einen Sonntag fiel (1723, 1734 und 1740), das Reformationsgedächtnis im Mittelpunkt von Lichtenbergs Kantatentexten steht, wurde enttäuscht.

Bei einigen anderen Texten Lichtenbergs schimmert jedoch mehr oder weniger deutlich Reformations-Motivik durch. In GWV 1164/47 Wehe denen, die verborgen sein wollen beispielsweise (auf eine Dichtung von 1736) heißt es: „das Licht hat sehr starke Waffen, ihr Licht jagt alle Feinde fort“, was hier wohl das Licht des Evangeliums meinen dürfte (Chor- Arie 1); worauf auch gleich das bereits bekannte Motiv anklingt: „Jesu teure, werte Lehre“ (Chor-Arie 2).9 Deutlicher sind die Anspielungen in GWV 1161/37 Gott, du labest die Elenden. Im Dictum heißt es: „Der Herr gibt das Wort mit großen Scharen Evangelisten“, was zunächst auf die Boten des Gleichnisses (Mt 22, 1-14), in diesem Zusammenhang offenbar auch auf die Reformatoren und evangelischen Prediger bezogen ist.

Jedoch enthalten die genannten Beispiele, die sich noch vermehren ließen, nur Andeutungen, die auch offen zur Interpretation auf den jeweiligen Predigttext des Sonntags sind. Immerhin zwei erhaltene Kantaten Graupners auf Vorlagen Lichtenbergs sind aber, wenn man ihre Textvorlagen betrachtet, als Musiken zum Reformationsgedächtnis anzusprechen. Beide Texte nehmen zunächst, wie üblich, ein Motiv des sonntäglichen Predigttextes auf, wenden sich dann aber der Reformation allgemein (1739) bzw. einem zentralen reformatorischen Thema (1742) zu. Musikalisch sind diese Stücke von Graupner nicht, wie die eingangs erwähnten Festkantaten aus den Jahren 1717 und 1730, etwa durch größere Besetzung oder festliche Instrumentierung, hervorgehoben.

1. GWV 1164/39 Meister, wir wissen, dass du wahrhaftig bist10 zum 1. November 1739 (23. Sonntag nach Trinitatis)

In den Poesien der genannten beiden Jahre orientiert sich Lichtenberg zunächst, wie üblich und auch an Reformations- Sonntagen gefordert, am Tages-Evangelium,1739 an der der Perikope zum 23. Sonntag nach Trinitatis, das von der Versuchung Jesu durch seine Widersacher erzählt, indem er nach dem Zahlen von Steuern gefragt wird (Mt 22,15-22). Jesu Antwort spielt in Lichtenbergs Kantatentext keine Rolle, sondern nur die allgemeine Einsicht, dass Jesus die Wahrheit lehrt. Das Eingangsdictum ist noch dem Evangelium entnommen: „Meister! wir wissen, dass du wahrhafftig bist, und lehrest den Weg GOttes recht“. Umgehend verlässt Lichtenberg aber die Ebene der Erzählung und mahnt: „Lehrt JEsus recht, So können wir nicht irrig lehren; Wir ehren Allein sein teuer werthes Wort“.11 Es folgen typische Topoi, die wir aus zeitgenössischen Predigten und Kirchenmusiktexten zum Reformationsfest kennen:

Abb. 2: Titelblatt des Jahrgangs 1739.

„GOtt Lob! der uns der Finsternus entrissen, Und läßt uns noch die Lehre JEsu wissen.“12 Hier wird auf die Zeit der mittelalterlichen Kirche angespielt, in deren Lehre das Evangelium durch menschliche Zusätze verfinstert war. Noch deutlicher wird Lichtenberg im Folgenden: “Ihr! die ihr euch Hier Evangelisch nennet, Und JEsus Lehre rein bekennet, Ach! haltet fest ob diesem Wort. Und wollte gleich Die gantze Welt dagegen toben.“13 Lichtenberg erinnert damit auch an die Verfolgung der ersten evangelischen Prediger: „Stellt man uns gleich wie Ketzern nach“,14 und eines der grundlegenden reformatorischen Probleme, das schon zu Luthers Zeiten auftrat15 und noch im 18. Jahrhundert aktuell war: In welchem Verhältnis stehen Glauben und Tun? „Reine Lehre, reines Leben, GOtt und Obern willig geben, Dieses muss bey Christen sein.“16 Lichtenberg spielt mit dem Fall Babels17 auf den Niedergang der Macht Roms an und schließt seine Dichtung mit der 4. Strophe aus Luthers „Ein feste Burg ist unser Gott“.

Abb. 3:Text von GWV 1164/39.

2. GWV 1162/43 Was hilft´s lieben Brüder, so jemand saget, er habe den Glauben18zum 3. November 1743 (21. Sonntag nach Trinitatis)

In seinem letzten Jahrgang zur Darmstädter Kirchenmusik finden wir von Lichtenberg und in Graupners Vertonung für den Reformations-Sonntag 1743 nochmals einen vom Tages-Evangelium in grundsätzliche, reformatorische Erwägungen übergehenden Text. Am 21. Sonntag nach Trinitatis, der 1743 auf den 3. November fiel, spricht Lichtenberg die bereits genannte prominente reformatorischen Kontroverse an, das Verhältnis von Glauben und Werken, von Rechtfertigung und Heiligung (iustificatio et sanctificatio). „Was hilft´s lieben Brüder, so jemand saget, er habe den Glauben, und hat doch die Werke nicht. Kann auch der Glaube ihn selig machen?“ Lichtenberg beantwortet diese Frage aus Jak 2,14 im folgenden Rezitativ: „Wer glaubet, wird selig werden. Der Satz hat seine Richtigkeit“, es müssen aber „Werke, Wort, Gebärden zu allerzeit vom Glauben, dass er richtig sei, Beweis und Zeugnis geben“. Damit wehrt Lichtenberg die Annahme ab, dass gute Werke etwas zur Seligkeit beitragen könnten. Jedoch stellt er zugleich ganz im Sinne Luthers klar, dass gute Werke dem rechten Glauben notwendig folgen werden, denn „Glaube, ohne Werk und Leben, ist nicht Glaube, sondern Wahn“19 bzw. „Die Werke kommen gewisslich heraus einem rechten Glauben“.20 Christliche Werke sind also keineswegs verdienstlich, sondern für einen Christen selbstverständlich und Wirkung des Glaubens, entstehen deshalb auch nicht aus eigener, sondern in Gottes Kraft.21 Der Schlusschoral fasst nochmals lutherische Rechtfertigungslehre zusammen: „Der ist gerecht vor Gott allein, der diesen Glauben fasset“. Lichtenberg gelingt es in diesem Kantatentext meisterhaft, ein theologisch bedeutsames Thema auf Gemeindeniveau herunterzubrechen, in poetische Form zu gießen und damit reformatorische Lehre neu einzuüben.

Lichtenberg ergriff in den Kirchenmusik-Jahrgängen seiner ersten Dichterjahre am Reformations-Sonntag nicht die Gelegenheit, die Gemeinde an typische Themen der Reformationszeit zu erinnern. Er hielt sich vielmehr zunächst nur an die jeweiligen, verordneten Sonntagsevangelien bzw. Episteltexte, die er Jahr für Jahr in seinen Kirchenmusiktexten neu auslegte. Ursache dafür könnte sein, dass zum einen in der Landgrafschaft für das Gedächtnis der Reformation kein eigener, feststehender und jährlich wiederkehrender Predigttext beschlossen worden war, so dass Prediger und Kantatentextdichter auf das ordentliche Sonntagsevangelium angewiesen blieben. Zum anderen dichtete Lichtenberg seine Texte lange Zeit vor dem Verwendungstermin en bloque. In seinen ersten Jahren seien ihm, so berichtete Lichtenberg selbst, die Gedanken leicht zugeflossen, so dass er bis zu zwölf Kantatentexte an einem Tag dichten konnte. An solchen Arbeitstagen orientierte Lichtenberg sich offensichtlich nur an den jeweiligen Sonn- und Festtagsperikopen. Erst in seinen letzten Dichterjahren, als seine dichterische Kraft nachzulassen begann,22 suchte er Inspiration auch außerhalb der ordentlichen Evangelien und Episteln. So entstanden etwa für den 2. Sonntag nach Epiphanias in den Jahren 1737, 1738 und 1741 Dichtungen, die ganz allgemein dem Thema „Ehe“ gewidmet sind und sich damit nur noch per Stichwortassoziation an das Sonntagsevangelium (Hochzeit und Weinwunder zu Kana) anschlossen. Lichtenbergs Zyklen von zehn Passionsandachten für das Jahr 1741 bzw. sieben Kreuzesworten (1743) lösten sich sogar völlig von den Sonn- und Festtagsevangelien der jeweiligen Aufführungstage. Entsprechend berücksichtige Lichtenberg in seinen späten Dichterjahren auch gelegentlich die Möglichkeit, am Sonntag nach dem 31. Oktober an die Reformation zu erinnern, ohne näher auf die vorgeschriebenen Predigttexte einzugehen.

So verdanken wir offenbar paradoxerweise dem „Nachlassen der Inspiration“ (in Bezug auf die vorgeschriebenen Evangelientexte!) die beiden oben beschriebenen geistreichen Texte Lichtenbergs zu Reformations-Sonntagen in Graupners Vertonung. Zählen wir die drei eingangs erwähnten Festmusiken von 1717 und 1730 hinzu, so können wir also insgesamt fünf Graupner'sche Reformationsmusiken verzeichnen.


1 „Ernst Ludwig von Hessen-Darmstadt kommt das Verdienst zu, die Feier des Reformations­jubiläums im Kreis der protestantischen Fürsten angeregt und trotz auftretender Widerstände beharrlich verfolgt zu haben, bis sich die Idee bei der Mehrzahl der lutherischen Fürsten durchgesetzt hatte.“ Harm Cordes, Hilaria evangelica academica. Das Reformationsjubiläum von 1717 an den deutschen lutherischen Universitäten, Göttingen 2006, 301, zitiert nach Beate Sorg, "Die Jubiläumsfeiern des Landgrafen Ernst Ludwig", in: Archiv für hessische Geschichte und Altertumskunde, Neue Folge, 75. Band (2017), S. 29-58, hier S. 41f.

2 Graupners Festmusik wurde im Jahr 2017 zum 500. Reformationsjubiläum an mehreren Orten in Deutschland und sogar in England wiederaufgeführt.

3 Vgl. Anm. 1.

4 „Fürstl. Verordnung, daß der Religions-Reformation halber Jährlich, wann der 31. Oct: auf einen Sonntag fällt, aufselbigem, oder andern fallß auf den nächst folgenden Sonntag darauff in der ordentlichen Predigt die in Anno 1517 angefangene Reformation mit angeführt, und in einem hierzu absonderlich eingerichteten Gebeth vor solches verliehene helle Licht und Erkenntnuß seiner Göttl. Wahrheit gedanckt, und um deren Erhaltung gebethen werden soll.“ HstAD E 1 B 32/1, zitiert nach Sorg (wie Anm. 3), S.43f.

5 Texte | zur | Kirchen=MUSIC,| vor die | Hoch=Fürstl. Hessen=Darmstädische | Hof=Capelle, |auf das Jahr | 1718.| Vierdter Theil., S. 171-173.

6 Eingangsdictum, a.a.O., S. 171.

7 Ebda.

8 Ernst Friedrich Neubauer, Art. „Lichtenberg“, in: Nachricht von den itztlebenden Evangelisch-Lutherischen und Reformierten Theologen in und um Deutschland, Züllichau 1743, S. 227-237, hier S. 233.

9 Ein Textbuch hat sich nicht erhalten, die Zitate stammen aus Graupners Vertonung.

10 „Zur | Kirchen= | MUSIC | In der | Hoch=Fürstlichen | Schloß=CAPELLE | Zu | DARMSTADT | gewiedmete | Poetische TEXTE | auf | Das 1739.steJahr.“, S. 157-159. Dieser Jahrgang erhielt als erster seit demjenigen von 1720/21 keinen poetischen Namen mehr (wie Heilige Sabbaths=Lust, Paradoxa Orthodoxa usw.), worin man ebenfalls ein Zeichen für den angesprochenen Mangel an Inspiration sehen mag.

11 Satz 2, a.a.O., S. 157.

12 Ebda.

13 Satz 4, a.a.O., S. 158.

14 Satz 6, a.a.O., S. 158.

15 Luther wurde der Vorwurf gemacht, durch seine einseitige Betonung des Rechtfertigungsgeschehens „allein durch den Glauben“ die Bedeutung von christlichen Taten auszublenden.

16 Satz 5, a.a.O., S. 158. „Gott und Obern willig geben“ schließt auch wieder an die Evangelienlesung an, in der Jesus der Fangfrage nach der Steuerzahlung an den heidnischen Kaiser mit den Worten entgeht: „Man muss Gott geben was Gottes ist und dem Kaiser, was des Kaisers ist.“

17 Satz 6, a.a.O., S. 159.

18 „Gute | Gedancken | In | Poetischen Texten […] Auf | Das 1743ste Jahr.“ Der Textdruck ist verschollen, weshalb ich die Kantatentexte der Komposition Graupners entnommen habe.

19 Satz 3.

20 Satz 4.

21 Satz 6: „Ich glaube, Jesus hilf mir Schwachen. Mein Tun ist schlecht, jedoch durch dich ist beides recht“.

22 „Das poetische Feuer verlöschet bey zunehmenden Jahren, und, wie ich sonst des Tages 6. bis 8., ja einmal 12. Stücke in einem Tage verfertigen können, so kommt es itzo selten auf 4. Cantaten [...]“, Lichtenberg am 7. April 1742 an Neubauer (wie Anm. 8), S. 235.

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Florian Heyerick, der ja als Ehrenmitglied einige Graupnerwerke aufgeführt hat, hat die Quitte bei seinem Barockfestival in Gent (B) rund um Bach, Telemann und Graupner als Symbol gewählt. Unter anderem hat er ein Bier herstellen lassen, das auf der Rückseite folgendes trägt:

"Delicious while listening to music of Bach, Telemann and Graupner."

 

Ensembles, die Musik von Christoph Graupner spiel(t)en

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