Christoph-Graupner-Gesellschaft

 

 

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Aktueller Suchbegriff: 102

Aktuelle Auswahl: 58 Einträge
Fundstellen: 100 in Kanataten-PDFs

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Direkte Einträge im GWV

GWV 102
 
Partien auf das Klavier (2)
466 Keyboard
GWV 1102/11a
 
Nehmet euch untereinander auf
419-15 Sacred Cantata
GWV 1102/11b
 
Furcht und Zagen
419-16 Sacred Cantata
GWV 1102/13
 
Gott kommt mein Herz lass dich bewegen
421-26 Sacred Cantata
GWV 1102/21
 
Erde Luft und Himmel krachen
429-29 Sacred Cantata
GWV 1102/23
 
O wehe des Tages
431-27 Sacred Cantata
GWV 1102/25
 
Blaset mit der Posaune zu Zion
433-31 Sacred Cantata
GWV 1102/26
 
Heulet denn des Herrn Tag ist nahe
434-31 Sacred Cantata
GWV 1102/27
 
Siehe der Herr kommt gewaltiglich
435-33 Sacred Cantata
GWV 1102/28
 
Wir müssen alle offenbaret werden
436-36 Sacred Cantata
GWV 1102/32
 
Gott muss richten
440-31 Sacred Cantata
GWV 1102/34
 
Erhebe dich du Richter der Welt
442-28 Sacred Cantata
GWV 1102/35
 
Er selbst der Herr
443-30 Sacred Cantata
GWV 1102/38
 
Es wird des Herrn Tag kommen
446-23 Sacred Cantata
GWV 1102/39
 
Wie lange liegst du sichre Welt
447-34 Sacred Cantata
GWV 1102/40
 
Hebet eure Augen auf gen Himmel
448-62 Sacred Cantata
GWV 1102/41
 
Mache dich mein Geist bereit
449-54 Sacred Cantata
GWV 1102/42
 
Der Herr ist Richter aller Welt
450-55 Sacred Cantata
GWV 1102/43
 
Seid wacker allezeit und betet
451-56 Sacred Cantata
GWV 1102/45
 
Sehet an den Feigenbaum
453-33 Sacred Cantata
GWV 1102/48
 
Lasset eure Lenden umgürtet sein
456-31 Sacred Cantata
GWV 1102/50
 
Gott selbst ist Richter aller Welt
458-21 Sacred Cantata
GWV 1102/52
 
Unser Gott kommt und schweiget nicht
460-07 Sacred Cantata

 

Einträge in den PDF-Dokumenten der Kantaten

Mus-Ms-417-07   Alle eure Dinge    (GWV 1154/09a)   
Mus-Ms-417-17   Ende gut und alles gut    (GWV 1167/09a)   
Mus-Ms-418-01   Wir wandeln im Glauben    (GWV 1169/10)   
Mus-Ms-419-03   Der Himmel ist offen    (GWV 1136/11)   
Mus-Ms-419-08   Ach Gott und Herr    (GWV 1144/11)   
Mus-Ms-419-09   Angst und Jammer    (GWV 1145/11)   
Mus-Ms-419-10   Mein Sorgenschiff    (GWV 1146/11)   
Mus-Ms-419-15   Nehmet euch untereinander auf    (GWV 1102/11a)   
Mus-Ms-419-16   Furcht und Zagen    (GWV 1102/11b)   
Mus-Ms-419-19   Angenehmes Wasserbad    (GWV 1104/11c)   
Mus-Ms-420-02   Mein Gott warum hast du mich verlassen    (GWV 1118/12a)   
Mus-Ms-420-10   Ich irre noch in Sündenwegen    (GWV 1132/12a)   
Mus-Ms-420-12   Wer mich liebet der wird mein Wort halten    (GWV 1138/12)   
Mus-Ms-420-34   Uns ist ein Kind geboren    (GWV 1105/12)   
Mus-Ms-421-16   Rüste dich mein Geist zu beten    (GWV 1147/13)   
Mus-Ms-421-26   Gott kommt mein Herz lass dich bewegen    (GWV 1102/13)   
Mus-Ms-422-04   Nun hab ich meinen Gott gesehen    (GWV 1169/14)   
Mus-Ms-424-10   Esset meine Lieben und trinket    (GWV 1126/16)   
Mus-Ms-424-12   Gute Nacht o Wesen    (GWV 1131/16)   
Mus-Ms-424-18   Führ uns Herr in Versuchung nicht    (GWV 1150/16)   
Mus-Ms-424-23   Vertraget einer den Andern    (GWV 1158/16)   
Mus-Ms-424-25   Dein Wort lass mich bekennen    (GWV 1163/16)   
Mus-Ms-425-01   Jauchzet dem Herrn alle Welt    (GWV 1173/17)   
Mus-Ms-425-03   Wie wunderbar ist Gottes Güte    (GWV 1103/17)   
Mus-Ms-427-09   Es ist erschienen die heilsame Gnade    (GWV 1170/19)   
Mus-Ms-428-29   Freue dich und sei fröhlich du Tochter Zion    (GWV 1101/20)   
Mus-Ms-429-29   Erde Luft und Himmel krachen    (GWV 1102/21)   
Mus-Ms-429-30   Hoheit Stolz und Fleisches Wahn    (GWV 1104/21)   
Mus-Ms-430-06   Halte an am Glaubensstreit    (GWV 1121/22)   
Mus-Ms-432-04   Gott führt die Seinen wunderbar    (GWV 1115/24)   
Mus-Ms-433-10   Dem Gerechten muss das Licht immer wieder aufgehen    (GWV 1129/25)   
Mus-Ms-433-23   Freuet euch mit den Fröhlichen    (GWV 1153/25)   
Mus-Ms-434-26   Sorget nicht für den andern Morgen    (GWV 1156/26)   
Mus-Ms-434-31   Heulet denn des Herrn Tag ist nahe    (GWV 1102/26)   
Mus-Ms-435-05   Schweig Seele schweige aller Freuden    (GWV 1119/27)   
Mus-Ms-436-35   Wacht auf ihr Toten steht auf    (GWV 1167/28)   
Mus-Ms-438-18   Preise Jerusalem den Herrn    (GWV 1173/30b)   
Mus-Ms-442-03   Herr die Wasserströme erheben sich    (GWV 1115/34)   
Mus-Ms-442-29   Tut Busse und lasse sich ein jeglicher    (GWV 1104/34)   
Mus-Ms-443-28   Barmherzig und gnädig ist der Herr    (GWV 1163/35)   
Mus-Ms-445-01   Jesu mein Herr und Gott allein    (GWV 1109/37)   
Mus-Ms-448-09   Da Gott wollte Zorn erzeigen    (GWV 1116/40)   
Mus-Ms-448-22   Herr wir warten deiner Güte    (GWV 1174/40)   
Mus-Ms-448-28   Schwing dich auf zu deinem Gott    (GWV 1133/40)   
Mus-Ms-448-62   Hebet eure Augen auf gen Himmel    (GWV 1102/40)   
Mus-Ms-449-01   Gott sei uns gnädig    (GWV 1109/41)   
Mus-Ms-449-03   Lasset uns untereinander    (GWV 1112/41)   
Mus-Ms-449-22   Der Herr Zebaoth der Gott Israel    (GWV 1174/41)   
Mus-Ms-449-27   Fürchtet euch nicht wenn euch die Leute    (GWV 1137/41)   
Mus-Ms-449-37   Alle Schrift von Gott eingegeben ist    (GWV 1147/41)   
Mus-Ms-449-48   Du gewaltiger Herrscher richtest    (GWV 1163/41)   
Mus-Ms-449-49   Der Gottlose lauert auf den Gerechten    (GWV 1164/41)   
Mus-Ms-449-52   Es ist gewisslich an der Zeit    (GWV 1167/41)   
Mus-Ms-449-54   Mache dich mein Geist bereit    (GWV 1102/41)   
Mus-Ms-449-56   Der Herr ist nah und niemand will ihn kennen    (GWV 1104/41)   
Mus-Ms-449-59   Ein Gnadenglanz strahlt    (GWV 1107/41)   
Mus-Ms-450-12   Es stehen Jesus Augen offen    (GWV 1123/42)   
Mus-Ms-450-52   Ach Herr die Frommen warten deiner    (GWV 1167/42)   
Mus-Ms-451-14   Mein Gott warum hast du mich verlassen - oT: Das Klägliche Angstgeschrei des gekreuzigten Heilands    (GWV 1123/43)   
Mus-Ms-451-17   Kehre wieder du abtrünnige Israel    (GWV 1125/43)   
Mus-Ms-451-22   Herr du bist Gott    (GWV 1174/43)   
Mus-Ms-451-55   Preise Jerusalem den Herrn    (GWV 1101/43)   
Mus-Ms-454-32   Sehet die Vögel unter dem Himmel    (GWV 1156/46)   
Mus-Ms-455-34   Wehe denen die verborgen sein wollen    (GWV 1164/47)   
Mus-Ms-456-03   Der Herr wird dich segnen aus Zion    (GWV 1169/48)   
Mus-Ms-456-08   Blaset mit der Posaune zu Zion    (GWV 1125/48)   
Mus-Ms-456-12   Saget den verzagten Herzen    (GWV 1131/48)   
Mus-Ms-456-15   Wenn der Tröster kommen wird    (GWV 1137/48)   
Mus-Ms-456-27   Haltet meinen Sabbat    (GWV 1158/48)   
Mus-Ms-456-31   Lasset eure Lenden umgürtet sein    (GWV 1102/48)   
Mus-Ms-456-32   Wer bin ich Armer    (GWV 1104/48)   
Mus-Ms-457-01   Werfet euer Vertrauen nicht weg    (GWV 1110/49)   
Mus-Ms-457-02   Wer seinen Jesum recht will lieben    (GWV 1112/49)   
Mus-Ms-457-05   Wer Ohren hat zu hören ach der höre    (GWV 1118/49)   
Mus-Ms-457-06   Ergreifet den Harnisch Gottes    (GWV 1120/49)   
Mus-Ms-457-09   Israel vergiss mein nicht    (GWV 1125/49)   
Mus-Ms-457-13   Wohlauf und lasset uns hinaufgehen    (GWV 1174/49)   
Mus-Ms-457-17   Verirrtes Schaf merk auf    (GWV 1144/49)   
Mus-Ms-457-20   Wer eine Sache klüglich führet    (GWV 1146/49)   
Mus-Ms-457-23   Wo denkt ihr hin    (GWV 1150/49)   
Mus-Ms-457-24   Der Herr ist nahe bei denen    (GWV 1152/49)   
Mus-Ms-457-27   Die Feinde wollen Jesum fangen    (GWV 1158/49)   
Mus-Ms-457-28   Ist jemand in Christo    (GWV 1160/49)   
Mus-Ms-457-29   So jemand die Seinen nicht versorgt    (GWV 1162/49)   
Mus-Ms-458-21   Gott selbst ist Richter aller Welt    (GWV 1102/50)   
Mus-Ms-458-22   Wer wahrhaftig ist der saget frei    (GWV 1104/50)   
Mus-Ms-458-24   Schuldige sie Gott dass sie fallen    (GWV 1106/50)   
Mus-Ms-459-02   Eins bitte ich vom Herrn    (GWV 1112/51)   
Mus-Ms-459-15   Selig sind die Seelen    (GWV 1148/51)   
Mus-Ms-459-17   Herr Jesu Christ du höchstes Gut    (GWV 1152/51)   
Mus-Ms-459-18   Ich habe für dich gebeten    (GWV 1162/51)   
Mus-Ms-460-03   Es soll geschehen ehe sie rufen    (GWV 1148/52)   
Mus-Ms-460-07   Unser Gott kommt und schweiget nicht    (GWV 1102/52)   
Mus-Ms-460-09   Küsset den Sohn    (GWV 1104/52)   
Mus-Ms-461-09   Ihr Heiligen lobsinget dem Herrn    (GWV 1133/53)   
Mus-Ms-461-17   Schmecket und sehet wie freundlich der Herr ist    (GWV 1143/53)   
Mus-Ms-461-19   Zum Gottlosen spricht Gott    (GWV 1147/53)   
Mus-Ms-461-31   Wohl dem dem die Übertretungen vergeben sind    (GWV 1160/53)   
Mus-Ms-461-35   Wie schön wie herrlich klingt es nicht    (GWV 1164/53b)   
Mus-Ms-463-02   Wie schön wie herrlich klingt es nicht    (GWV 1164/53b)   

 

Einträge bei CD-Einspielungen, Videos, Büchern, Dissertationen, usw.

 
Arie "Mein Elend drückt mich fast zu Boden" von Christoph Graupner (1683 - 1760)
Interpreten:
  • Miriam Feuersinger (Sopran)
  • Capricornus Consort Basel; Leitung: Peter Barczi
  VIDEO
 
Chr. Graupner: cantata GWV 1102/26 (20101211, Antwerpen)
  • Kantate "Heulet denn der Herr, Tag ist nahe"GWV 1102/26
Interpreten:
  • Amaryllis Dieltiens (Sopran), Elisabeth Scholl (Sopran), Lothar Blum (Tenor), Reinoud van Mechelen (Tenor), Stefan Geyer (Bariton)
  • Ex Tempore, Mannheimer Hofkapelle, Leitung: Florian Heyerick
  VIDEO
 
Christoph Graupner: Kantaten mit obligaten Fagott
  • Christoph Graupner (1683-1760): Kantate "Hebet eure Augen auf gen Himmel" → GWV 1102/40
  • Christoph Graupner (1683-1760): Kantate "Jauchzet, ihr Himmel, freue dich Erde" → GWV 1105/43
  • Christoph Graupner (1683-1760): Kantate "Jesu, mein Herr und Gott allein" → GWV 1109/37
  • Christoph Graupner (1683-1760): Kantate "Kehre wieder, du abtrünnige Israel" → GWV 1125/43
  • Christoph Graupner (1683-1760): Kantate "Ach, bleib bei uns, Herr jesu Christ" → GWV 1129/46
  • Christoph Graupner (1683-1760): Kantate "Wir werden ihn sehen" → GWV 1169/49
Interpreten:
  • Monika Mauch (Sopran), Franz Vitzthum (Altus), Georg Poplutz (Tenor), Dominik Wörner (Bass), Sergio Azzolini (Fagott)
  • Kirchheimer BachConsort, Leitung Florian Heyerick
  CD
 
Christopher Graupner - Rigaudon en Rondeau - c minor
  • Rigaudon en Rondeau c-mollGWV 102
Interpreten:
  • Ernst Stolz (Cembalo)
  VIDEO
 
Himmlische Stunden, selige Zeiten
  • Christoph Graupner (1683-1760): Kantate "Angst und Jammer" → GWV 1145/11
  • Christoph Graupner (1683-1760): Tombeau aus Ouverture c-moll für Streicher & B.C.GWV 413
  • Christoph Graupner (1683-1760): Kantate "Furcht und Zagen" → GWV 1102/11b
  • Christoph Graupner (1683-1760): Kantate "Ich bleibe Gott getreu" → GWV 1106/19
  • Christoph Graupner (1683-1760): Kantate "Ach Gott und Herr" → GWV 1144/11
Interpreten:
  • Miriam Feuersinger (Sopran)
  • Capricornus Consort Basel; Leitung: Peter Barczi

CD 1500
CD
 
Partitas pour clavecin Vol. 2
  • Christoph Graupner (1683-1760): Partita II c-mollGWV 102
  • Christoph Graupner (1683-1760): Partita VIII F-DurGWV 108
  • Christoph Graupner (1683-1760): Partita G-DurGWV 141
  • Christoph Graupner (1683-1760): Partita Es-DurGWV 136
  • Christoph Graupner (1683-1760): Partita d-moll GWV 702
  • Gigue G-DurGWV 141
Interpreten:
  • Geneviève Soly (Cembalo)

CD 288, 2
CD
 
Weihnachtsoratorium
  • Christoph Graupner (1683-1760): Kantate "Die Nacht ist vergangen" → GWV 1101/22
  • Christoph Graupner (1683-1760): Kantate "Heulet, denn des Herrn Tag ist nahe" → GWV 1102/26
  • Christoph Graupner (1683-1760): Kantate "Wer da glaubet dass Jesu sei der Christ" → GWV 1103/40
  • Christoph Graupner (1683-1760): Kantate "Tut Busse und lasse sich ein jeglicher taufen" → GWV 1104/34
  • Christoph Graupner (1683-1760): Kantate "Wie bald hast du gelitten" → GWV 1109/14
  • Christoph Graupner (1683-1760): Kantate "Jauchzet ihr Himmel, erfreue dich Erde" → GWV 1105/53
  • Christoph Graupner (1683-1760): Kantate "Sie eifern um Gott" → GWV 1106/46
  • Christoph Graupner (1683-1760): Kantate "Gott sei uns gändig" → GWV 1109/41
  • Christoph Graupner (1683-1760): Kantate "Merk auf, mein Herz" → GWV 1111/44
Interpreten:
  • Amayllis Dieltiens (Sopran), Elisabeth Scholl (Sopran), Lothar Blum (Tenor), Reinoud van Mechelen (Tenor), Stefan Geyer (Bariton)
  • Ex Tempore, Mannheimer Hofkapelle, Leitung: Florian Heyerick

CD 1079
CD

 

Sonstiger Content

 
Christoph Graupner - Kantaten mit obligatem Fagott
  • Christoph Graupner (1683-1760): Kantate "Hebet eure Augen auf gen Himmel" → GWV 1102/40
  • Christoph Graupner (1683-1760): Kantate "Jauchzet ihr Himmel, freue dich Erde" → 1105/43
  • Christoph Graupner (1683-1760): Kantate "Jesu mein Herr und Gott allein" → GWV 1109/37
  • Christoph Graupner (1683-1760): Kantate "Kehre wieder, du abtrünnige Israel " → GWV 1125/43
  • Christoph Graupner (1683-1760): Kantate "Ach bleib bei uns, Herr Jesu Christ " → GWV 1129/46
  • Christoph Graupner (1683-1760): Kantate "Wir werden ihn sehen" → GWV 1169/49

Ausführende:

  • Monika Mauch (Sopran), Franz Vitzthum (Altus), Georg Poplutz (Tenor), Dominik Wörner (Bass)
  • Sergio Azzolini (Fagott), Christian Leitherer (Chalumeaux), Francesco Spendolini (Chalumeaux), Olivier Picon (Naturhorn), Thomas Müller (Naturhorn), Thomas Holzinger (Pauken)
  • Kirchheimer BachConsort, Konzertmeister: Shunske Sato, Leitung: Florian Heyerick

Datum: Samstag, 4. Januar 2020, 19:00 Uhr und Sonntag, 5. Januar 2020, 15.00 Uhr
Ort: Protestantische Kirche, Kirchheim an der Weinstr. (D)
Veranstalter: Kirchheimer Konzertwinter

 

Konzert Archiv
 
Christoph Graupner: Kantate „Heulet, denn des Herrn Tag ist nahe“
  • Christoph Graupner (1683-1760): Kantate „Heulet, denn des Herrn Tag ist nahe“GWV 1102/26

dazu von Dietrich Buxtehude (1637-1707): Wie soll ich dich empfangen und Johann Hermann Schein (1586-1630): Nun komm, der Heiden Heiland

Aufführende:

  • Anna-Lena Elbert (Sopran), Veronika Sammer (Alt), Eric Price (Tenor), Alexander Kiechle (Bass)
  • Kirchenchor St. Matthias
  • Mitglieder des Studios für historische Aufführungspraxis der Hochschule für Musik und Theater München auf historischen Instrumenten. 
  • Orgel und Leitung: Lorenz Höß

Datum: 4. Dezember 2016, 10.00 Uhr
Ort:  St. Matthias, Fürstenried, München
Veranstalter: St. Matthias, Fürstenried, München

 

Konzert Archiv
   
Dominik Wörner

Dominik Wörner

Profession: Sänger (Bassbariton)

Mit dem Gewinn des 1. Preises beim renommierten Internationalen Bach-Wettbewerb in Leipzig 2002 begann die internationale Karriere des Bassbaritons Dominik Wörner. Gesangstechnisch bei Jakob Stämpfli ausgebildet, ergänzte er seine Studien durch eine Meisterklasse für Lied bei Irwin Gage in Zürich. Die großen Oratorienpartien seines Fachs führten ihn von New York über London, Paris, Tokio nach Sydney in die wichtigsten Konzertsäle der Welt, gearbeitet hat er mit den wichtigsten Dirigenten im Bereich der Alten Musik. Dass Dominik Wörner eine besondere Leidenschaft für den Liedgesang hat, kommt nicht zuletzt auch der Gestaltung barocker Rezitative zugute, wie sie auch auf seinen CDs mit Graupner-Kantaten zu erleben sind.

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  Dominik Wörner (Bass)

  • Kantate "Die Gewaltigen raten nach ihrem Mutwillen" GWV 1123/41
  • Choral "Hab ich dich in meinem Herzen" aus der Kantate "Kommt lasst uns mit Jesum gehen" GWV 1119/22
  • Choral "Alsdann so werd ich eine Huld betrachten" aus der Kantate "Ach lass dich unsere Elends jammern" GWV 1119/37
  • Choral "Herzliebster Jesu, was hast du verbrochen" aus der Kantate "Wo gehet Jesus hin" GWV 1119/39
  • Choral "Dies Alles,obs für schlecht zwar ist zu schätzen" aus der Kantate "Wo gehet Jesus hin" GWV 1119/39
  • Choral "Trotz dem alten Drachen" aus der Kantate "Wer unter dem Schirm des Höchsten" GWV 1120/51
  • Choral "Hoff, o du arme Seele" aus der Kantate "Dennoch bleib ich stets an dir" GWV 1121/34
  • Choral "Ertöt uns durch dein Güte" aus der Kantate "Christus ist des Gesetzes Ende" GWV 1123/16
  • Choral "Befiehl du deine Wege" aus der Kantate "Befiehl dem Herrn deine Wege" GWV 1123/36
  • Choral "Ach Gott, vom Himmel sieh darein" aus der Kantate "Ach Gott vom Himmel sieh darein" GWV 1124/37
  • Choral "Gott ist gerecht und allzeit gut" aus der Kantate "Ich habe mir vorgesetzt" GWV 1124/38
  • Choral "Sie wüten fast und fahren her" aus der Kantate "Die Wahrheit findet keinen Glauben" GWV 1124/44
  • Choral "Jesus stirbt: ach soll ich leben" aus der Kantate "Jesus stirbt ach soll ich leben" GWV 1125/13
  • Choral "Jesus stirbt! Ach! bittres Sterben" aus der Kantate "Jesus stirbt ach soll ich leben" GWV 1125/13

Interpreten:

  • Viola Blache (Sopran), Franz Vitzthum (Altus), Daniel Schreiber (Tenor), Dominik Wörner (Bass)
  • Solistenensemble Ex Tempore, Barockorchester Mannheimer Hofkapelle, Leitung: Florian Heyerick

Audio-Beispiel:
Kantate "Jesus stirbt ach soll ich leben": 3. Choral: Jesus stirbt! Ach! bittres Sterben

  • Kantate "Kommt, Seelen, seid in Andacht stille"GWV 1119/41
  • Kantate "Sie rüsten sich wider die Seele"GWV 1124/41
  • Kantate "Jesus, auf das er heiligte das Volk"GWV 1126/41

Interpreten:

  • Doerthe-Maria Sandmann (Sopran), Griet De Geyter (Sopran), Marnix De Cat (Counter), Jonathan De Ceuster (Counter), Jan Kobow (Tenor), Philippe Gagné (Tenor), Robbert Muuse (Bass), Dominik Wörner (Bass)
  • Ensemble Ex Tempore, Barockorchester Mannheimer Hofkapelle, Leitung: Florian Heyerick

 

Interpreten:

  • Annelies Van Gravieren (Sopran), Jana Peters (Alt), Marnix De Cat (Countertenor), Lothar Blum (Tenor), Dominik Wörner (Bass)
  • Ensemble Ex Tempore, Barockorchester Mannheimer Hofkapelle, Leitung: Florian Heyerick

 

  • Kantate "Erzittre, toll und freche Welt" GWV 1120/41
  • Kantate "Christus, der uns selig macht" GWV 1121/41
  • Kantate "Fürwahr, er trug unsere Krankheit" GWV 1125/41

Interpreten:

  • Doerthe-Maria Sandmann (Sopran), Simone Schwarck (Sopran), Anna Bierwirth (Alt), Marnix De Cat (Countertenor), Jan Kabow (Tenor), Yves Vanhandenhoven (Tenor), Dominik Wörner (Bass), Robbert Muuse (Bass)
  • Ex Tempore, Mannheimer Hofkapelle, Leitung: Florian Heyerick


 

  • Kantate "Hebet eure Augen auf gen Himmel" → GWV 1102/40
  • Kantate "Jauchzet, ihr Himmel, freue dich Erde" → GWV 1105/43
  • Kantate "Jesu, mein Herr und Gott allein" → GWV 1109/37
  • Kantate "Kehre wieder, du abtrünnige Israel" → GWV 1125/43
  • Kantate "Ach, bleib bei uns, Herr jesu Christ" → GWV 1129/46
  • Kantate "Wir werden ihn sehen" → GWV 1169/49

Interpreten:

  • Monika Mauch (Sopran), Franz Vitzthum (Altus), Georg Poplutz (Tenor), Dominik Wörner (Bass), Sergio Azzolini (Fagott)
  • Kirchheimer BachConsort, Leitung Florian Heyerick

Audio-Beispiel:
Kantate "Jesus stirbt ach soll ich leben": 5. Arie: Komm, Herr, rette Dein Geschöpfe


  • Kantate "Was Gott tut das ist wohl getan" → GWV 1114/43
  • Kantate "Erwacht ihr Heyden" → GWV 1111/34
  • Kantate "Die Wasserwogen im Meer sind gross" → GWV 1115/35
  • Kantate "Was Gott tut das ist wohlgetan" → GWV 1114/30
  • Kantate "Gott der Herr ist Sonne und Schild" → GWV 1113/54

Interpreten:

  • Andrea Lauren Brown (Sopran), Kai Wessel (Countertenor), Georg Poplutz (Tenor), Dominik Wörner (Bass)
  • Kirchheimer BachConsort, Leitung: Sirkka-Liisa Kaakinen-Pilch

Audio-Beispiel:
Kantate "Erwacht, ihr Heyden": 2. Aria: Wo bist du, großer Trost der Heiden?


  • Kantate "Jesus ist und bleibt mein Leben"GWV 1107/12
  • Kantate "Gott ist für uns gestorben"GWV 1152/16
  • Kantate "Siehe selig ist der Mensch"GWV 1162/09
  • Kantate "Diese Zeit ist ein Spiel der Eitelkeit"GWV 1165/09
  • Kantate "Süsses Ende aller Schmerzen"GWV 1166/20

Interpreten:

  • Marie Luise Werneburg (Sopran), Dominik Wörner (Bass)
  • Kirchheimer BachConsort, Leitung: Rudolf Lutz

Audio-Beispiel:
Kantate "Diese Zeit ist ein Spiel der Eitelkeit": 3. Aria: Ach, dahin hat´s der Sünden macht ...

  
Ehrenmitglieder
 
Ein Weihnachtsoratorium
  • Kantate "Die Nacht ist vergangen" → GWV 1101/22
  • Kantate "Heulet, denn des Herrn Tag ist nahe" → GWV 1102/26
  • Kantate "Wer da glaubet dass Jesu sei der Christ" → GWV 1103/40
  • Kantate "Jauchzet ihr Himmel, erfreue dich Erde" → GWV 1105/53
  • Kantate "Gott sei uns gändig" → GWV 1109/41

Ausführende:

  • Anna Nesyba (Sopran), Oliver Kringel (Tenor), Jakob Mack (Bass)
  • Kirchenchor und Kammerchor St. Johannes, Orchester "la ciaccona" auf historischen Instrumenten, Leitung: Christian Stegmann

Datum: Sonntag, 9. Dezember 2018, 17:00 Uhr
Ort: Pfarrkirche St. Johannes, Kitzingen(D)
Veranstalter: Kantor St. Johannes Kitzingen

 

Konzert Archiv
 
Festliche Weihnachten mit "Barockstar" Christoph Graupner

Auszüge aus weihnachtlichen Kantaten:

  • Christoph Graupner (1683-1760): Kantate "Heule denn des Herrn Tag ist nahe" → GWV 1102/26
  • Christoph Graupner (1683-1760): Kantate "Der Herr ist freundlich" → GWV 1103/33
  • Christoph Graupner (1683-1760): Kantate "Wir wissen dass der Sohn Gottes kommen ist"  GWV 1103/39
  • Christoph Graupner (1683-1760): Kantate "Mit Ernst ihr Menschenkinder" → GWV 1104/27
  • Christoph Graupner (1683-1760): Kantate "Gott sei uns gnädig" → GWV 1109/41
  • Christoph Graupner (1683-1760): Kantate "Wo ist der neugeborne König" → GWV 1111/37

Ausführende:

  • Evangelische Kantorei Rosbach
  • Westerwälder Kammerorchester, Leitung: Michael Ullrich

Datum: Sonntag, 15. Dezember 2019, 17.00 Uhr
Ort: Ev. Kirchengemeinde, Windeck-Rosbach (D) 
Veranstalter: Ev. Kirchengemeinde in Windeck-Rosbach

 

Konzert Archiv
   
Florian Heyerick

Florian Heyerick

Profession: Dirigent

Florian Heyerick, Musikwissenschaftler und Musiker (Dirigent, Cembalist, Blockflötist) hat mit seiner Erstellung der großen Datenbank zu den Werken Graupners aus Anlass des Graupner-Jahres 2010 wohl den größten Impuls für die Wiederentdeckung und Aufführung von Graupners Kompositionen weltweit gegeben: www.graupner-digital.org. In den letzten zehn Jahren ist die Zahl an Einspielungen von Kantaten, Konzerten etc. sprunghaft angestiegen. Heyerick selbst bringt ebenfalls immer wieder neue Aufnahmen von Graupnerschen Werken zusammen mit seinem Ensemble Ex tempore heraus. 2017 gründete er in Gent das Festival Cydonia barocca, das sich jährlich an Pfingsten einem bestimmten Instrument widmet (2017: Blockflöte, 2018: Viola und Viola d'amore, 2019: Trompete).

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  Florian Heyerick (Dirigent)

  • Kantate "Die Gewaltigen raten nach ihrem Mutwillen" GWV 1123/41
  • Choral "Hab ich dich in meinem Herzen" aus der Kantate "Kommt lasst uns mit Jesum gehen" GWV 1119/22
  • Choral "Alsdann so werd ich eine Huld betrachten" aus der Kantate "Ach lass dich unsere Elends jammern" GWV 1119/37
  • Choral "Herzliebster Jesu, was hast du verbrochen" aus der Kantate "Wo gehet Jesus hin" GWV 1119/39
  • Choral "Dies Alles,obs für schlecht zwar ist zu schätzen" aus der Kantate "Wo gehet Jesus hin" GWV 1119/39
  • Choral "Trotz dem alten Drachen" aus der Kantate "Wer unter dem Schirm des Höchsten" GWV 1120/51
  • Choral "Hoff, o du arme Seele" aus der Kantate "Dennoch bleib ich stets an dir" GWV 1121/34
  • Choral "Ertöt uns durch dein Güte" aus der Kantate "Christus ist des Gesetzes Ende" GWV 1123/16
  • Choral "Befiehl du deine Wege" aus der Kantate "Befiehl dem Herrn deine Wege" GWV 1123/36
  • Choral "Ach Gott, vom Himmel sieh darein" aus der Kantate "Ach Gott vom Himmel sieh darein" GWV 1124/37
  • Choral "Gott ist gerecht und allzeit gut" aus der Kantate "Ich habe mir vorgesetzt" GWV 1124/38
  • Choral "Sie wüten fast und fahren her" aus der Kantate "Die Wahrheit findet keinen Glauben" GWV 1124/44
  • Choral "Jesus stirbt: ach soll ich leben" aus der Kantate "Jesus stirbt ach soll ich leben" GWV 1125/13
  • Choral "Jesus stirbt! Ach! bittres Sterben" aus der Kantate "Jesus stirbt ach soll ich leben" GWV 1125/13

Interpreten:

  • Viola Blache (Sopran), Franz Vitzthum (Altus), Daniel Schreiber (Tenor), Dominik Wörner (Bass)
  • Solistenensemble Ex Tempore, Barockorchester Mannheimer Hofkapelle, Leitung: Florian Heyerick

Audio-Beispiel:
Kantate "Jesus stirbt ach soll ich leben": 3. Choral: Jesus stirbt! Ach! bittres Sterben

  • Kantate "Kommt, Seelen, seid in Andacht stille"GWV 1119/41
  • Kantate "Sie rüsten sich wider die Seele"GWV 1124/41
  • Kantate "Jesus, auf das er heiligte das Volk"GWV 1126/41

Interpreten:

  • Doerthe-Maria Sandmann (Sopran), Griet De Geyter (Sopran), Marnix De Cat (Counter), Jonathan De Ceuster (Counter), Jan Kobow (Tenor), Philippe Gagné (Tenor), Robbert Muuse (Bass), Dominik Wörner (Bass)
  • Ensemble Ex Tempore, Barockorchester Mannheimer Hofkapelle, Leitung: Florian Heyerick

 

Interpreten:

  • Annelies Van Gravieren (Sopran), Jana Peters (Alt), Marnix De Cat (Countertenor), Lothar Blum (Tenor), Dominik Wörner (Bass)
  • Ensemble Ex Tempore, Barockorchester Mannheimer Hofkapelle, Leitung: Florian Heyerick

 

  • Kantate "Erzittre, toll und freche Welt" GWV 1120/41
  • Kantate "Christus, der uns selig macht" GWV 1121/41
  • Kantate "Fürwahr, er trug unsere Krankheit" GWV 1125/41

Interpreten:

  • Doerthe-Maria Sandmann (Sopran), Simone Schwarck (Sopran), Anna Bierwirth (Alt), Marnix De Cat (Countertenor), Jan Kabow (Tenor), Yves Vanhandenhoven (Tenor), Dominik Wörner (Bass), Robbert Muuse (Bass)
  • Ex Tempore, Mannheimer Hofkapelle, Leitung: Florian Heyerick


 

  • Kantate "Hebet eure Augen auf gen Himmel" → GWV 1102/40
  • Kantate "Jauchzet, ihr Himmel, freue dich Erde" → GWV 1105/43
  • Kantate "Jesu, mein Herr und Gott allein" → GWV 1109/37
  • Kantate "Kehre wieder, du abtrünnige Israel" → GWV 1125/43
  • Kantate "Ach, bleib bei uns, Herr jesu Christ" → GWV 1129/46
  • Kantate "Wir werden ihn sehen" → GWV 1169/49

Interpreten:

  • Monika Mauch (Sopran), Franz Vitzthum (Altus), Georg Poplutz (Tenor), Dominik Wörner (Bass), Sergio Azzolini (Fagott)
  • Kirchheimer BachConsort, Leitung Florian Heyerick

Audio-Beispiel:
Kantate "Jesus stirbt ach soll ich leben": 5. Arie: Komm, Herr, rette Dein Geschöpfe


  • Kantate "Kommt Seelen, seid in Andacht stille!" → GWV 1119/41
  • Kantate "Christus, der uns selig macht" → GWV 1121/41
  • Kantate "Freund, warum bist du kommen?" → GWV 1122/41

Interpreten:

  • Marie Magistry (Sopran), Normand Richard (Bariton), Chloé Meyers (Violine)
  • Les Idées Heureuses, Leitung: Florian Heyerick

 

  • Kantate "Die Nacht ist vergangen" → GWV 1101/22
  • Kantate "Heulet, denn des Herrn Tag ist nahe" → GWV 1102/26
  • Kantate "Wer da glaubet dass Jesu sei der Christ" → GWV 1103/40
  • Kantate "Tut Busse und lasse sich ein jeglicher taufen" → GWV 1104/34
  • Kantate "Wie bald hast du gelitten" → GWV 1109/14
  • Kantate "Jauchzet ihr Himmel, erfreue dich Erde" → GWV 1105/53
  • Kantate "Sie eifern um Gott" → GWV 1106/46
  • Kantate "Gott sei uns gändig" → GWV 1109/41
  • Kantate "Merk auf, mein Herz" → GWV 1111/44

Interpreten:

  • Amayllis Dieltiens (Sopran), Elisabeth Scholl (Sopran), Lothar Blum (Tenor), Reinoud van Mechelen (Tenor), Stefan Geyer (Bariton)
  • Ex Tempore, Mannheimer Hofkapelle, Leitung: Florian Heyerick

Audio-Beispiel:
Kantate "Gott sei uns gnädig": 7. Choral: Gott sei uns gnädig und barmherzig

 
Ehrenmitglieder
   
Geneviève Soly

Geneviève Soly

Profession: Cembalistin

Geneviève Soly ist die weltweit führende Graupner-Interpretin auf dem Cembalo. Als Konzertveranstalterin, Ensembleleiterin, Musikwissenschaftlerin und Cembalistin setzte sie sich nicht nur in ihrer Heimat Kanada, sondern auch in Europa, schon früh für die Wiederentdeckung der Kompositionen Christoph Graupners ein. Ihr Ensemble Les Idées heureuses besteht seit über 30 Jahren, beim Plattenlabel Analekta hat sie 12 CD-Einspielungen herausgebracht und zahlreiche Preise gewonnen. 2020 wird sie bei Breitkopf & Härtel den ersten Band von Graupners Cembalowerken vorlegen.

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  Geneviève Soly (Cembalistin)

Interpreten:

  • Ingrid Schmithüsen (Sopran), Claudine Ledoux (Alt), Nils Brown (Tenor), Normand Richard (Bass)
  • L´Ensemble des Idées heureuses, Leitung: Geneviève Soly

  • Kantate "Ach Gott und Herr" → GWV 1144/11
  • Concerto für Fagott, 2 Violinen, Viola und B.C.GWV 340
  • Sonate für Cembalo und Violine g-moll GWV 711
  • Sonate für 2 Violinen, Viola und Cembalo G-DurGWV 212
  • Aus der Oper "Dido, Königin von Cathargo" ohne GWV:
    • Recitativo "Armseelige Königin"
    • Aria "Wenn in Kerkers banger Gruft"
    • Aria "Die wütende Rache schniedt donnernde Pfeile"
    • Aria "Alma tradita"
  • Concerto für Blockflöte, 2 Violinen, Viola und B.C. F-DurGWV 323

Interpreten:

  • Ingrid Schmithüsen (Sopran)
  • L´Ensemble des Idées heureuses, Leitung: Geneviève Soly

 

  • Partita c-moll "Aprilis"GWV 112
  • Partita F-Dur "Maius"GWV 113
  • Partita f-moll "Junius"GWV 114
  • Partita D-Dur "Julius"GWV 115

Interpreten:

  • Geneviève Soly (Cembalo)

Interpreten:

  • Geneviève Soly (Cembalo)

 

Interpreten:

  • Geneviève Soly (Cembalo)

 

Interpreten:

  • Geneviève Soly (Cembalo)

Interpreten:

  • Geneviève Soly (Cembalo)

Audio-Beispiel:
Partita III D-Dur: 28. Chaconne

 

Interpreten:

  • Geneviève Soly (Cembalo)

 

  • Partita X a-moll "Monatliche Clavir Früchte (10) – October"GWV 118
  • Partita I C-Dur GWV 101
  • Partita A-Dur GWV 149

Interpreten:

  • Geneviève Soly (Cembalo)

  • Kantate "Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun"
  • Kantate "Wahrlich, ich sage dir, heute wirst du mit mir im Paradies sein"
  • Kantate "Weib, siehe, das ist dein Sohn - Siehe, das ist deine Mutter"
  • Kantate "Mein Gott, warum hast Du mich verlassen?" → GWV 1123/43
  • Kantate "Wen da dürstet" → GWV 1124/43
  • Kantate "Es ist vollbracht" → GWV 1126/43
  • Kantate "Vater, ich befehle meinen Geist" → GWV 1127/43

Interpreten:

  • Dorothéa Ventura (Sopran), Claudine Ledoux (Alt), Frédéric Antoun (Tenor), Normand Richard (Bass)
  • Helène Plouffe (Violine), Olivier Brault (violine), Jacques-André Houle (Viola), Karen Kaderveg (Violoncello), Suzanne De Serres (Bass), Christ Palameta (Oboe), Nina Stern (Chalumeau)
  • Leitung: Geneviève Soly

 

  • Choral aus der Kantate "Lass dein Ohr auf Weisheit acht haben" → GWV 1138/33
  • Kantate "Machet die Tore weit" → GWV 1101/27
  • Ouvertüre F-Dur für Blockflöte, 2 Violinne, Viola und B.C.GWV 447
  • Kantate "Gedenket an den der ein solches Widersprechen" → GWV 1108/27
  • Kantate "Nun freut euch lieben Christen gemein" → GWV 1107/50

Interpreten:

  • L´Ensemble des Idées heureuses, Leitung: Geneviève Soly

 

  • Kantate "Die Krankheit, so mich drückt" → GWV 1155/09b
  • Sonate für Cembalo und Violine G-Dur GWV 708
  • Ouvertüre für Viola d´amore, 2 Violinen, Viola und B.C. d-mollGWV 426
  • Auszüge aus der Kantate "Lass dir wohlgefallen die Rede deines Mundes" → GWV 1135/53

Interpreten:

  • Ingrid Schmithüsen (Sopran)
  • Hélène Plouffe (Violine)
  • L´Ensemble des Idées heureuses, Leitung: Geneviève Soly
Ehrenmitglieder
 
Graupner 2010

GRAUPNER 2010

Ein Wochenende zu Ehren des Darmstädter Hofkapellmeisters

14. Mai 2010, 14:00 Uhr, Historisches Staatsarchiv, Karolinensaal

Symposium I: Darmstadt und die hessische Residenz in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts

Vorträge von:

  • Peter Engels (Darmstadt): Zur Geschichte der Darmstädter Residenz im 17. und 18. Jahrhundert
  • Rainer Maaß (Darmstadt): Hälfte des Lebens: Die Reisen Landgraf Ernst Ludwigs von Hessen-Darmstadt (1667-1739) zwischen 1709 und 1711
  • Rouven Pons (Wiesbaden): Vom Scheitern der Kühnheit zum Sieg der Moderne - Landgraf Ernst Ludwig von Hessen-Darmstadt und die Bildende Kunst
  • Michael Maul (Leipzig): "daß die Poesie die beste und schlimmste Wißenschaft sey" - Neues zu Georg Christian Lehms´frühem Wirken als Opern- und Kantatentextdichter

14. Mai 2010, 20:00 Uhr, Orangerie Darmstadt

Konzert Händel & Graupner vis à vis

  • Christoph Graupner (1683-1760): Partita a-moll → GWV 150
    Allemande - Courante - Sarabande - Rigaudon en Rondeau - Menuett I-II - Gigue
  • Georg Friedrich Händel (1685-1759): Aria mit 5 Variationen - Sarabande aus der Suite B-Dur HWV 434
  • Christoph Graupner (1683-1760): Sarabande mit 4 Variationen aus der Partita VIII F-DurGWV 108: Partien auf das Clavier, Darmstadt 1718
  • Georg Friedrich Händel (1685-1759): Praeludium und Sonata aus der Suite B-Dur HWV 434
  • Georg Friedrich Händel (1685-1759): Sonata G-Dur HWV 579
  • Christoph Graupner (1683-1760): Marche en Rondeau aus der Partita G-Dur → GWV 145
  • Christoph Graupner (1683-1760): Chaconne A-Dur aus der Partita A-Dur → GWV 149
  • Georg Friedrich Händel (1685-1759): Chaconne G-Dur HWV 435a
  • Christoph Graupner (1683-1760): Allemande - Gigua (Fuga) - Allemande aus der Partita c-moll → GWV 131,
    Gigue aus der Partita II c-mollGWV 102: Partien auf das Clavier, Darmstadt 1718
  • Georg Friedrich Händel (1685-1759): Allemande - Fuga (Allegro) - Allemande aus der Partita B-Dur HWV 440, Fuga aus der Suite F-Dur HWV 427

Ausführende:

  • Gesprächskonzert mit Geneviève Soly (Montréal), Cembalo

15. Mai 2010, 9:30 Uhr, Historisches Staatsarchiv, Karolinensaal

Symposium II: Graupner und die mittel- und norddeutsche Oper 1700-1720

Vorträge von:

  • Ursula Kramer (Mainz): Die Musik am Darmstädter Hof - eine topografische Spurensuche 
  • Oswald Bill (Darmstadt): Graupner - Musik im Alltag
  • Hansjörg Drauschke (Halle-Wittenberg): "Ein etwas unbekannter modus excitandi affectus". Antiochus und Stratonica von Christoph Graupner und Barthold Feind
  • Rashid-Sascha Pegah (Würzburg): Zu den theatralischen Auuführungen am Darmstädter Hof 1709-1719. Altbekannte und neu erschlossene Quellen
  • Guido Erdmann (Wien): "... ein Stück aus einer Opera ..." - Inszenierung und Dramatisierung in Graupners Sakralwerken
  • Sigrid T'Hooft (Gent): "Wenn Ton und Bild verschmelzen." Wege zu einer historischen Aufführungspraxis der barocken Bühnensprache

15. Mai 2010, 16:00

Ausstellungseröffnung Christoph Graupner: 50 Jahre Hofkapellmeister in Darmstadt


15. Mai 2010, 20:00 Uhr. Orangerie Darmstadt

Konzert Graupner und die Oper. Szenen und Arien aus "Dido" und "Antiochus und Stratonica"

  • Teil 1: Dido, Königin von Carthago
    In einem Singe-Spiel, Auf dem Hamburgischen Theatro vorgestellte. Gedruckt im Jahr 1707.
    Oper in drei Akten, Libretto von Hinrich Hirsch
  • Teil 2: L´Amore ammalato. Die kranckende Liebe oder Antiochus und Stratonica.
    Musicalisches Schau-Spiel, Auf dem großen Hamburgischen Theatro vorgestellet. Im Jahr 1708.
    Oper in drei Akten, Libretto von Barthold Feind (1678-1721)

Ausführende:

  • Elisabeth Scholl (Sopran), Reinoud van Mechelen (Tenor), Stefan Geyer (Bass), Marnie Zschöckner (Sopran)
  • Ensemble Ex Tempore auf historischen Instrumenten, Gent
  • Leitung und Cembalo: Florian Heyerick

Historische Gestik: Sigrid T'Hooft


16. Mai 2010, 9:30 Uhr, Historisches Staatsarchiv, Karolinensaal

Symposium III: Graupner und die Sinfonie in Mitteldeutschland 1740-1760

Vorträge von:

  • Peter Cahn (Frankfurt a.M.): Graupner redivius? Überlegungen am Beispiel der Sinfonien Graupners
  • Christoph Hust (Mainz): Langsame Sätze in Graupners Sinfonien
  • Brian Clark (Dundee): J.F. Fasch and the sinfonia in Zerbst
  • Tobias Bonz (Mulhouse): Eine Überraschung: Die Darmstädter Sinfonien von Johann Gottlieb Janitsch (1709-1762)
  • Christoph Großpietsch (Salzburg): Von der Ouverture zur Sinfonie: Graupner und das Paradoieverfahren

16. Mai 2010, 20:00 Uhr, Orangerie Darmstadt

Konzert Graupner und die Sinfonie. Werke aus dem Repertoire der Darmstädter Hofkapelle

  • Christoph Graupner (1683-1760): Ouvertüren-Suite F-Dur für Streicher und B.C. GWV 445
    (ohne Bezeichnung), Le Contentement, Air en Polonese, Bourée, "Le Desire": Largo - Air - Hornpipe - Menuet
  • Johann Stamitz (1717-1757): Sinfonia A-Dur für Streicher und B.C. GZ/MS 32
    Allegro assai - Andante - Presto
  • Georg Philipp Telemann (1681-1767): Concerto e-moll für Blockflöte, Traversflöte, Streicher und B.C. TWV 52:e1
    Largo - Allegro - Largo - Presto
  • Johann Friedrich Fasch (1688-1758): Concerto F-Dur für Blockflöte, Streicher und B.C. FWV deest
    Allegro - Largo - Allegro (erst 2009 wieder gefunden)
  • Johann Gottlieb Graun (1701-1771): Sinfonie B-Dur für Streicher und B.C. Meinnicke 83, Henzel A:XII:27
    Allegro assai con spirito - Arioso Andantino - Allegro
  • Christoph Graupner (1683-1760): Sinfonie F-Dur für 2 Flöten, 2 Hörner, Streicher und B.C. → GWV 572
    Allegro - Un poco Allegro - Tempo di Sarabande - Menuet - Allegro

Ausführende:

  • Michael Schneider (Blockflöte), Karl Kaiser (Traversflöte)
  • La Stagione Frankfurt, Leitung: Michael Schneider

 

Graupner 2010
   
Graupner hören

Musik von Christoph Graupner auf über 100 Musikträgern finden Sie in unserer Diskographie, auf Videoeinspielungen und bei zahlreichen Bestellportalen und Streamingportalen im Internet. Nutzung der Musikbeispiele auf dieser Webseite mit ausdrücklicher Genehmigung der jeweiligen Label.

Keyboard Works (partita) GWV 101-150



Partitas for Harpsichord, Vol. 3: Partita III D-Dur GWV 103

28. Chaconne, 6:09 min.

Interpreten:

  • Geneviève Soly (Cembalo)

Label: © 2004 Analekta

 

Nutzungsrechte: Nur für den privaten Gebrauch.

 

Chamber Music (sonata) GWV 201-219



Sonata Canonica für 2 Blockflöten, Viola da Gamba und B.C.
g-moll → GWV 216

15. (ohne Titel), 2:25 min.

Interpreten:

  • Sabrina Frey (Blockflöte), Maurice Steger (Blockflöte)
  • Ars Musica Zürich, Leitung: Sabrina Frey

Label: © 2009 Berlin Classics

 

Nutzungsrechte: Nur für den privaten Gebrauch.

 

Concerto´s (concerto) GWV 301-344



Concerto für Fagott konz., 2 Violinen, Viola und Cembalo C-Dur → GWV 301

1. Satz: Vivace, 3:49 min.

Interpreten:

  • Sergio Azzolini (Fagott)
  • Ensemble il capriccio, Leitung: Friedemann Wezel

Label: © 2011 Carus

 

Nutzungsrechte: Nur für den privaten Gebrauch.


Concerto für Violine konz., 2 Violinen, Viola und Cembalo A-Dur → GWV 337

1. Satz: Vivace, 4:09 min.

Interpreten:

  • Friedemann Wezel (Violine)
  • Ensemble il capriccio, Leitung: Friedemann Wezel

Label: © 2011 Carus

 

Nutzungsrechte: Nur für den privaten Gebrauch.

 

Overture (ouverture) GWV 401-485



Ouvertüre für 3 Chalumeaux C-Dur → GWV 401

6. Satz: Echo, 0:52 min.

Interpreten:

  • Andrássy Trio

Label: © 2012 Passacaille

 

Nutzungsrechte: Nur für den privaten Gebrauch.


Ouvertüre für 2 Klarinetten, Pauke, 2 Violinen, Viola
und Cembalo D-Dur
 → GWV 420

6. Satz: Marche, 3:01 min.

Interpreten:

  • Antichi Strumenti, Leitung: Tobias Bonz, Laura Toffetti

Label: © 2007 Stradivarius

 

Nutzungsrechte: Nur für den privaten Gebrauch.

 

Symphonies (sinfonia) - GWV 501-612



Sinfonie D-Dur → GWV 538

1. Satz: Allegro non molto, 2:59 min.

Interpreten:

  • Nova Stravaganza, Leitung: Siegbert Rampe

Label: © 2002 Musikproduktion Dabringhaus und Grimm

 

Nutzungsrechte: Nur für den privaten Gebrauch.

 

Kirchenkantaten (cantata) GWV 1100/xx - 1300/xx



Kantate "Hebet eure Augen auf gen Himmel"" → GWV 1102/40

5. Arie: Komm, Herr, rette Dein Geschöpfe, 11:59 min.

Interpreten:

  • Dominik Wörner (Bass), Sergio Azzolini (Fagott)
  • Kirchheimer BachConsort, Leitung: Florian Heyerick

Label: © 2020 cpo

 

Nutzungsrechte: Nur für den privaten Gebrauch.


Ein Weihnachtsoratorium: Kantate "Gott sei uns gnädig" → GWV 1109/41

7. Choral: Gott sei uns gnädig und barmherzig, 2:13 min.

Interpreten:

  • Amayllis Dieltiens (Sopran), Elisabeth Scholl (Sopran), Lothar Blum (Tenor), Reinoud van Mechelen (Tenor), Stefan Geyer (Bariton)
  • Ex Tempore, Mannheimer Hofkapelle, Leitung: Florian Heyerick

Label: © 2010 Ricercar

 

Nutzungsrechte: Nur für den privaten Gebrauch.


Kantate "Erwacht, ihr Heyden" → GWV 1111/34

2. Aria: Wo bist du, großer Trost der Heiden?, 7:32 min.

Interpreten:

  • Dominik Wörner (Bass)
  • Kirchheimer BachConsort, Leitung: Sirkka-Liisa Kaakinen-Pilch

Label: © 2017 cpo

 

Nutzungsrechte: Nur für den privaten Gebrauch.


Kantate "Jesus stirbt ach soll ich leben" → GWV 1125/13

3. Choral: Jesus Stirbt! Ach! Bittres Sterben, 4:54 min.

Interpreten:

  • Viola Blache (Sopran), Franz Vitzthum (Altus), Daniel Schreiber (Tenor), Dominik Wörner (Bass)
  • Solistenensemble Ex Tempore, Barockorchester Mannheimer Hofkapelle, Leitung: Florian Heyerick

Label: © 2020 cpo

 

Nutzungsrechte: Nur für den privaten Gebrauch.


Kantate "Angst und Jammer" → GWV 1145/11

3. Aria: Mein Elend druckt mich fast zu Boden, 7:30 min.

Interpreten:

  • Miriam Feuersinger (Sopran)
  • Capricornus Consort Basel, Leitung: Peter Barczi

Label: © 2014 Christophorus Records

 

Nutzungsrechte: Nur für den privaten Gebrauch.


Kantate "Weg, verdammtes Sündenleben" → GWV 1147/20

6. Aria: Mein Leben, meine Freude, 3:03 min.

Interpreten:

  • Miriam Feuersinger (Sopran), Franz Vitzthum (Countertenor)
  • Capricornus Consort Basel, Leitung: Peter Barczi

Label: © 2018 Christophorus Records

 

Nutzungsrechte: Nur für den privaten Gebrauch.


Kantate "Diese Zeit ist ein Spiel der Eitelkeit" → GWV 1165/09

3. Aria: Ach, dahin hat´s der Sünden macht ..., 5:40 min.

Interpreten:

  • Marie Luise Werneburg (Sopran), Sergio Azzolini (Fagott)
  • Kirchheimer BachConsort, Leitung: Rudolf Lutz

Label: © 2018 cpo

 

Nutzungsrechte: Nur für den privaten Gebrauch.

 

Sonstiges ohne GWV



Oper "Dido, Königin von Carthago"

13. Aria: "Agitato da tempeste", 2:32 min.

Interpreten:

  • Anna Prohaska (Sopran)
  • Il Giardino Armonico, Leitung: Giovanni Antonini

Label: © 2016 ALPHA CLASSICS

 

Nutzungsrechte: Nur für den privaten Gebrauch.
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Graupner im Märchen

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 Die goldene Orgel 

  • Autor: Ernst Pasqué
  • Quelle: Der schwäbische Postbote 1867. Feuilleton zur „Neuen Augsburger Zeitung“. Nr. 102-110.
  • Präsentation: Wir haben die Orthografie und Interpunktion behutsam an die neue deutsche Rechtschreibung angepasst

I. Ein fürstlicher Hofkapellmeister und Organist

Vor mehr denn hundert Jahren lebte in der damals landgräflichen Residenz Darmstadt ein Musikus mit Namen Christoph Graupner. Selbiger war ein ganzer Meister in seiner Kunst, nicht allein ein fruchtbarer und gründlicher, oder wie man Anno dazumal sagte, „reinlicher“ Komponist, sondern auch ein gewaltiger Spieler und Virtuos auf dem herrlichsten Instrumente, der Orgel. Er hatte seine Lehr- und Wanderjahre in der Stadt Hamburg als Sänger, Komponist und Kapellmeister bei den dortigen Opern zugebracht und dabei ein recht heiteres, lustiges Leben geführt. Der Landgraf Ernst Ludwig von Hessen-Darmstadt, ein großer Freund der edlen Musica, lernte ihn in jener großen Handelsstadt kennen und zog ihn dann nach Darmstadt, wo er ihn zu seinem Hof- und Leibkomponisten und Kapellmeister machte. Anfänglich gab‘s auch in Darmstadt Opern zu komponieren und zu dirigieren, doch verlor der Fürst bald die Lust an der gar kostspieligen Unterhaltung und gab sie wohlweislich und noch zur rechten Zeit auf. Nun hatte Graupner nur noch mit den Kammer- und besonders den Kirchenmusiken zu tun, und je mehr er sich damit, besonders mit letzteren, befasste, je mehr veränderte sich sein ganzes Wesen, sein Charakter. Aus dem lustigen und leichten Musikanten wurde ein ernster und gesetzter, doch dabei froher und glücklicher Künstler, der seine Kunst, seine Familie über alles liebte, und sich nach und nach ein kleines Paradies auf der Erde schuf. Sein Glück wäre vollkommen gewesen, wenn nur ein Übelstand sich nicht immer von Neuem eingefunden und dasselbe getrübt. Dieser hieß „Nahrungssorge“. Graupners Besoldung als fürstlicher Kapellmeister war klein, seine Familie aber ziemlich groß und demgemäß die Ausgaben. Also entstand in seinem Hauswesen zweitweise eine falsche Harmonie, die noch weit störender und herzzerreißender wirkte, als ohrenzerreißend eine solche in einer stümperhaften Komposition.

            Graupner hatte aus Liebe ein braves aber armes Bürgermädchen geheiratet und war nach und nach von seiner Eheliebsten mit just einem halben Dutzend Kinder beschenkt worden. In einem kleinen Hause in der engen Schlossgasse wohnte der landgräfliche Kapellmeister mit seiner großen Familie, zu der noch seine alte Mutter zählte. Sie schlugen sich nun durch die Sorgen des Lebens so gut es eben gehen wollte, und wollte es einmal nicht recht mehr gehen, so fügten sie sich, duldeten und darbten. Dann flüchtete der Musiker sich in sein kleines Dach- und Kompositionskämmerchen, und schaute hoffend zu dem Konterfei des Königs David auf, das in schwarzem Rahmen über seinem Arbeitstisch hing. Was dann seine bedrängte, doch gläubige Seele erfüllte, warf er in Noten auf das Papier, die sich an einem der nächsten Sonntage in der Schlosskirche, und zur größten Erbauung des Hofes und der Gemeinde, in helle Töne und Gesänge verwandelten, die entweder inbrünstig zum Herrn der Welt um Erlösung aus schwererer Pein und Not flehten, oder gläubige Hoffnung auf seine Allmacht und Güte in frömmster, ergreifendster Weise ausdrückten. Oder der Meister eilte auch sofort zu seiner Orgel und erging sich in dem Zauberreich der Töne, so lange bis aller Kummer aus seinem Herzen verschwunden war, und die Ruhe, die Hoffnung aufs Neue eingezogen.

            Also gewährte ihm seine schöne hohe Kunst, die edle Frau Musica, eine siegreiche Waffe gegen allen Kummer dieser armen Erde; sie sollte dem wackeren Meister noch mehr gewähren. Hört nur weiter!

            Das zweite Quartal des Jahres ging zu Ende und Graupner hatte die fällige Besoldung zu erwarten. Doch ging zur Stunde der Herr Kabinettskassierer mit außergewöhnlich ernstem Gesichte an den Hofbediensteten vorbei und beantwortete ängstlich fragende Blicke mit einem vielsagenden, doch wenig versprechenden Achselzucken. Graupner war es nicht wohl zu mute. Daheim lag seine alte Mutter auf dem Siechbett, und sein ältestes Kind, ein hoffnungsvoller Knabe von etwa zehn Jahren war ebenfalls und nicht unbedenklich erkrankt. Die verordneten Medikamente, die Pflege der Kranken und Bedürfnisse des großen Haushalts erheischten Geld, und zum Übermaß war noch die halbjährige Miete der Wohnung fällig und mußte bezahlt werden. Was sollte der arme Musikus machen, wenn die erwartete spärliche Besoldung, die das Notdürftigste kaum zu decken im Stande war, noch über die Zeit ausbliebe? Es waren traurige Aussichten, und recht trübe Gedanken füllten die Seele Graupners, als er am Sonntagnachmittag zur Schlosskirche schritt, um den musikalischen Teil des Gottesdienstes durch sein Spiel auf der Orgel auszuführen. Je näher er jedoch der Kirche und seinem Lieblingsinstrument kam, je ruhiger wurde es in seinem Innern und er ahnte, dass Hoffnung wie Zuversicht schon wieder bei ihm einkehren, dass Alles sich noch zum Guten wenden würde.

            Zu seinem Orgelspiel wählte Graupner diesmal das kräftige Lied des alten prächtigen Gambisten Neumark „Wer nur den lieben Gott lässt walten.“ Aus einem überaus künstlichen und reich figurierten Präludium ließ er plötzlich die einfache, wohlbekannte Melodie in ernster, feierlicher Weise hervortreten, so dass sie ergreifend durch den kleinen Kirchenraum tönte. Er war so durchdrungen von der Wahrheit dessen, was die Worte des Liedes sagten, dass sich dieses zuversichtliche gläubige Fühlen und Denken in seinem Spiel mitteilte und letzerem eine wahre Weihe gab. Die Zuhörer groß und klein, hoch und niedrig, in den fürstlichen Kirchenstühlen und abgesonderten Räumen sowohl als auf den bürgerlichen Bänken, merkten staunend auf und folgten dem Gesange der Orgel mit solcher Andacht, als ob es der schönsten Predigt gelte.

            Wie ein einfaches und gläubiges Gebet erklang das Lied in den Mittelstimmen der Orgel. Jetzt gesellten sich andere, hellere Töne und kleine, leichte melodische Gänge dazu: sie tauchten hie und da auf und vereinigten sich endlich zu selbstständigen Melodien, die das Hauptlied gleich wie Kränze von Gesängen umgaben, sich dann mit ihm wie zu einem gemeinsamen Gebet vereinigten. Es war schier, als ob eine Schaar Kinder verschiedenen Alters, verschiedenen Geschlechts, groß und klein, mit ihrem Vater vereint, gleiches Wünschen und Bitten, doch ein Jedes nach seiner Weise, seinen Fühlen und begreifen in Gebeten nach oben sendeten. Immer gewaltiger, eindringender ertönten die Melodien, immer lauter und beredter sprach das Spiel der Orgel die feste Zuversicht aus auf des Herrn Gnade, auf seine Hilfe zur rechten Zeit in schwerer Erdennot. Fest und siegesgewiss schritt dabei das majestätische Hauptmotiv einher, die übrigen Töne und Gesänge haltend, anfeuernd und mit sich emporhebend.

            Alle Anwesenden waren aufs Tiefste ergriffen und im Herzen vereinten sie ihr brünstiges Bitten und Beten mit dem gewaltigen Tönen und Singen der Orgel. Jetzt endlich schien das Bitten Gewährung gefunden zu haben, denn die Melodien gingen nach kurzem, gleichsam freudigen Aufjauchzen in einen Hymnus über, der dem Dank froher Gläubiger ausdrückte, und zugleich die Güte und Gnade des Allerhöchsten aufs Herrlichste pries. Es war ein gewaltiges, melodisches Singen und Jubilieren, das die Zuhörer wahrhaft [hin]riss und Ort und Zeit vergessen machte. Doch nun kam die Krone des ganzen Spiels. Motive des ersten Liedes dienten als Thema und Gegenthema zu einer freien Fuge, deren Zwischenharmonien der Organist dem früher improvisierten Hymnus entnahm. Durch die kunstreichsten Gänge und Wendungen führte er die beiden Hauptgedanken durch alle Stimmen und immer größer und überwältigender baute sich das ganze kunstreiche Werk des begeisterten Musikers aus, bis er endlich alle Thematas in einander aufgehen ließ und mit einem höchsten Aufjauchzen der Freude und des Dankes sein Spielen endigte.

            Lautlos und stumm saßen die Zuhörer da, ergriffen von dem Gehörten wie noch nie. Das Spiel des Organisten hatte lange Zeit in Anspruch genommen und die Dämmerung war bereits hereingebrochen und hüllte die Räume der Schlosskirche in ihre leichten heimlichen Schleier. Alle hatten der Zeit vergessen und nur dem Gesange der Orgel gelauscht, sich ihm mit ganzer Seele hingegeben. Doch mehr als alle übrigen Anwesenden schien Einer von dem gewaltigen und kunstreichen Spiel des Meisters ergriffen.

            Dieser Eine war ein seltsamer Geselle. An dem Pfeiler zunächst der Tür, gerade der Orgel gegenüber, stand er. Es war eine schmächtige Gestalt in einem fadenscheinigen dunkeln Bratenrocke, der wie seine übrigen Kleidungstücke sich sehr vernachlässigt und herabgekommen darstellte. Sein hageres bleiches Gesicht war von einem gewaltigen Wust blondgrauer Haare umgeben, die tief auf Schulter und Nacken fielen und, obwohl in ziemlicher Unordnung, dennoch für eine natürliche Allonge passieren konnten. Ein Paar große dunkle Augen traten scharf aus dem blassen Antlitz hervor und gaben der ganzen eigentümlichen Gestalt etwas recht Absonderliches, ja Unheimliches. Während dem Spiele Graupners hatte er die Kirche betreten und war sofort wie gebannt am Pfeiler des Eingangs stehen geblieben. Mit größter Aufmerksamkeit und Spannung schien er dem Gesange der Orgel zu lauschen; sein ganzer Körper geriet nach und nach dabei in Tätigkeit und empfand wohl auch zugleich eine gewaltige Erschütterung, denn sein bleiches Antlitz rötete sich unmerklich und die Augen begannen zu glühen, indem sie schärfer und schärfer durch die hereinbrechende Dämmerung nach der Orgel schauten. Sein Mund öffnete sich und schloss sich, als ob er die herrlichen Töne mitkosten wollte, und auf seiner Stirne quollen unter den grauen Haaren große Schweißtropfen hervor, die dann und wann von den langen magern, sich zuckend bewegenden Fingern entfernt wurden. War dies geschehen, so sanken Arme und Hände wieder zurück auf die Schöße seine Habits, dort ihr eigentümliches Zucken und Bewegen fortsetzend. Es sah fast aus, als ob die langen Finger das Spiel des Meisters auf der Orgel imitieren, eine gleiche Musik auf der stummen, tuchenen Klaviatur des Bratenrockes ausführen wollten. Als aber Graupner endlich die gewaltige und künstliche Fuge ausführte, da hörte dies Klavierspiel auf und starr und bewegungslos blieben Arme und Hände, nur neigte sich die ganze Gestalt mehr nach vorne, wohl um die Töne der Orgel so früh als nur möglich zu erhaschen und in sich aufzunehmen, während die Augen immer mehr in der Dämmerung erglühten, und das ganze Gesicht sich zu einem freudigen Grinsen verzerrte. Endlich, da das Spiel der Orgel verstummte, die letzten Töne langsam verhallten, warf der sonderbare Geselle sich tief aufatmend auf eine ihm zunächst stehende leere Bank, mit Hand und Ärmel den Schweiß abwischend, der sein ganzes Gesicht bedeckte. Nicht kümmerte er sich bei solchem Thun um die nun die Kirche verlassenden, die den Fremden, der sich recht behaglich auf seinem Sitz streckte, als ob er in seiner Stube wäre, neugierig und staunend betrachteten.

            Solchen Blicken begegnete der Geselle nur dann und wann mit keckem, freundlichen Grinsen. Er schien sich äußerst wohl auf seiner Bank zu fühlen, und machte durchaus keine Anstalt, die Kirche zu verlassen wie die übrigen Anwesenden. Endlich war er in der Tat der Letzte und der Hofkirchendiener, eine behäbige, runde Gestalt, schritt mit amtlich wichtiger Miene auf den sonderbaren Fremdling zu, um ihn aufzufordern, nunmehr seiner Wege zu gehen.

            Doch auch solche Aufforderung beantwortete der Hagere mit gleicher grinsender Miene und ohne seine bequeme, halb liegende Stellung aufzugeben. Als das Erstaunen der würdigen Amtsperson jedoch in gerechte Entrüstung überzugehen drohte, wandte der Fremde den Kopf nach der Orgel hin und sprach mit recht keck klingendem Tone:

            „Ich warte auf den Cantor, Organisten, oder welchen Titel sonst Derjenige tragen und führen mag, der so eben auf das Allervortrefflichste die Orgel dort traktiert.“

            „Fürstlich Hessen-Darmstädtischer Hofkapellmeister und Director Musicis ist der Titel des sehr ehrenwerten Herrn Christoph Graupner, der soeben –“ sprach der Hofangestellte mit wachsender Entrüstung. Doch der Andere ließ ihn nicht ausreden, sondern freundlich grinsend wie vorher, fiel er ihm in die wohlgesetzte Rede:

            „Nun so warte ich auf den Fürstlich Hessen-Darmstädtischen Hofkapellmeister und Director Musicis, den sehr ehrenwerten Herrn Christoph Graupner, der jedoch nebenbei ein gar rarer und gewaltiger Organist ist.“

            „Bedaure, dass sothanes Warten all hier nicht vor sich gehen kann, sintemalen der Herr Hofkapellmeister schon vor einer Weile Kirche und Schloss durch den oberen Gang verlassen haben.“ Also erwiderte der Amtliche ziemlich von Oben herab und mit sehr bezeichnender und einladender Gebärde auf die noch offene Kirchentür.

            Doch solche Andeutung war vollständig überflüssig, denn der Hagere sprang von seiner Bank auf und eilte ohne Weiteres hinaus. Kopfschüttelnd folgte ihm der Hofkirchen-Diener, um seine letzte sonntägliche Amtshandlung zu verrichten, nämlich die Kirchentür von außen sorgfältig zu schließen. Doch während er bei solch‘ wichtigem Thun war, sah er dem Fremden schon wieder auf sich zueilen und zwar in größter Hast. Schon hielt er den gewaltigen Kirchenschlüssel schützend vor sich hin, nicht anders vermeinend, als dass er einen mörderischen Angriff des fremden Gesellen zu gewärtigen habe, als dieser jedoch höflich den kleinen Dreimaster abzog und den Herrn Hofkirchen-Diener in geziemender Weise um die Adresse besagten Herrn Hofkapellmeisters Graupner ersuchte.

            Als er diese vernommen, erfolgte von Seiten des Fremden eine zierliche Verneigung des Hauptes, begleitet von Blicken der großen Augen, die in ihrer Freundlichkeit nicht wenig Spott zeigten, worauf er sich dann rasch durch das Schlosstor entfernte, während der Hofkirchendiener ziemlich verblüfft und recht ärgerlich, sich in seiner Würde gekränkt fühlend, einem der Eingänge des Schlosses zuschritt, in dessen dunklem Schlunde er verschwand.

II. Der fahrende Musikant

Mit froher Zuversicht und selbst wahrhaft gehoben durch die Macht seines Spiels, langte Graupner in seiner Wohnung an. Er fand seinen kranken Knaben in ruhigem Schlummer, bewacht von der sorgenden Mutter. Die kummervollen Züge der Frau heiterten sich etwas auf, als sie in das frohe, leicht gerötete Antlitz des Gatten schaute, der sie mit Gruß und Kuss herzlich willkommen heisst. Seine Worte und Blicke sprachen Zufriedenheit und Hoffnung aus, und was sie sagten, fand willigen Eingang in ihr Herz. Die übrigen Kinder saßen um eine große Schüssel mit Weckmus, der sie vor dem Schlafengehen noch den Garaus zu machen eifrigst und in lauter Fröhlichkeit beschäftigt waren. Der Musiker verweilte nicht lange bei seiner Familie; er fühlte sich in der rechten Stimmung zu arbeiten, zu komponieren, wie er übrigens alltäglich abends tat und tun musste. Er sagte daher bald Frau und Kindern einen guten Abend und stieg hinauf in seine Dachkammer, in sein stilles Studierstübchen.

            Es war ein kleines Gelass, dessen Hauptmöbel aus einem alten Clavicimbal, das hoch auf mit geschriebenen Partituren und Stimmen bepackt war, und einem langen und breiten hölzernen Tisch bestand, dessen einzige Zierrat das schon früher erwähnte Konterfei des Sängerkönigs David bildete. Auf diesem Tische lag ebenfalls eine Menge beschriebene, doch noch weit mehr unbeschriebene Notenblätter; ferner befanden sich da noch ein gewaltiges hölzernes Tintenfass und eine Sandbüchse von gleich dickbäuchigem Umfang. Die ursprünglich weiße Naturfarbe des Tisches war schier vollständig verschwunden unter einer wahren Sintflut von Tintenflecken und Spritzern, die hie und da mit Sandschichten bedeckt, förmliche Hügel bildeten und sich besonders dicht und hoch um das gewaltige Tintenfass lagerte. Alles deutete darauf hin, dass hier viel und tüchtig gearbeitet worden war und noch immer gearbeitet, komponiert und geschrieben wurde. Also war es auch. Graupner war nicht allein ein tüchtiger Musiker, sondern auch ein überaus fleißiger Mann. Ganze vollständige Jahrgänge von Kirchenmusiken, die zurzeit schon weit über das erste Dutzend hinausgingen, hatte er nicht allein komponiert, sondern auch eigenhändig und höchst zierlich in Stimmen gebracht, und in der Schlosskirche aufgeführt. Seine heutige Arbeit sollte dahin bestehen, eine größere Komposition für den bevorstehenden fünften Sonntag nach Trinitatis und über das Evangelium „vom reichen Fischzuge“ zu fertigen, oder vielmehr zu vollenden.

Der fahrende Musikant

            Doch war besagter großer Tisch noch mit anderen, auf leiblichen Genuss deutenden Gegenständen verziert und geschmückt. An einer Stelle war aller überflüssige Sand, der der gewaltigen Sandbüchse stets in wahren Strömen zu entquellen schien, sauber weggefegt, und da stand eine große zinnerne Kanne, ganz im Verhältnis zum Tintenfass und zur Sandbüchse, nebst einem schmucken geschliffenen Kelchglase, und daneben auf einem Teller von gleichem Metall wie die Kanne, der hell wie Silber blinkte, lag ein Leibchen Brod nebst mehreren großen Stücken Schinken, der gar saftig ausschaute, und dem nötigen Messer. Ein hoher Lehnstuhl mit geschnörkelten Füßen und Armen, dessen lederner Überzug durch Alter, Gebrauch und die nötigen Tintenflecken dunkel und gar schwarz dreinschaute, befand sich just vor dieser einladenden Stelle des Arbeitstisches und deutete sattsam an, dass der Inhaber des Stübchen hier nicht allein tüchtig komponierte und arbeitete, sondern auch des Leibes in entsprechender Weise pflegte.

            Wenn auch der fürstliche Kapellmeister nicht allzufrieden mit dem gestrengen Herrn Kabinettskassierer sein mochte, so war er dafür desto zufriedener mit den übrigen „Meistern“ der fürstlichen Hofhaltung, als mit den Herrn Küchen-, Keller-, sogar Confectmeistern, welche letzterem denn auch aus persönlicher Vorliebe für den tüchtigen Musicus und wackeren Mann, sein Arbeitsstübchen, aus dem so Schönes zu ihrer Erbauung hervorging, auf die oben angedeutete Art ausstaffierten.

            Herr Graupner achtete aber diesmal kaum auf so kostbare und schmackhafte Liebesgebaren, und obschon es vollständig und gerechte Zeit zum Abendimbiss und Nachttrunk war, so ging er doch kalt und ungerührt an dem hübschen, einladenden Plätzchen vorüber, schob den hohen Lehnstuhl vor seine unbeschriebenen Notenblätter und schickte sich an, rasch auf das Papier zu werfen, was ihm wohl seit seinem Spielen im Kopfe herum gegangen sein mochte. Schon tunkte er die breitgeschnittene schwarze Feder in den dunkeln Schlund des Tintenfasses, als er plötzlich schwere ungewohnte Schritte die Treppe zu seiner Wohnung heraufpoltern hörte. Horchend hielt er die vollgesogene Feder über der schwarzen Flut. Wer konnte das sein? – Wer zu solcher Stunde und so laut, an dem Eingang seiner mit Kranken so reich gesegneten Familienwohnung pochen?

            Die Tür unter ihm hatte sich geöffnet. Einige Zwiegespräche zwischen seiner Frau und einer ihm vollständig fremden Stimme waren gehalten worden, und wieder erdröhnten die Schritte, doch diesmal auf der Treppe, die zu seinem bescheidenen Museum führte. Jetzt pochte es laut an der Türe und auf des Meisters „Tretet ein!“ öffnete sich der Eingang und der uns schon bekannte fremde Geselle stand auf der Schwelle. Herr Graupner legte die um ihre schöne Bestimmung gekommene Feder bei Seite, wandte seinen Stuhl dem Eingange zu und musterte staunend die fremde, wahrhaft ungewöhnliche, doch durchaus nicht freundliche und Vertrauen erweckende Erscheinung. Jedoch der Fremde ließ dem Kapellmeister wenig Zeit zu weiterem Erstaunen, denn er schloss die Tür sorgfältig und trat auf den Sitzenden zu und seine beiden Hände ergreifend und kräftig schüttelnd, ihn dabei mit seinen großen Augen froh und lächelnd anschauend, sprach er:

            „Ihr seid es also Meister, der so herrlich spielt! Endlich und noch in letzter Stunde habe ich gefunden, was ich seit Jahren suchte, und nun lasse ich nicht mehr ab von Euch!“

            „Wer seid Ihr, und was wollt Ihr von mir?“ sagte Graupner, nicht wenig erstaunt über solch sonderbares Reden und Gebaren des Fremden.

            „Das sollt Ihr Alles erfahren, so viel als Ihr nur wollt, und noch Anderes, was Euch sicherlich freuen wird. Denn wie ich aus Allem ersehe, seid Ihr nicht allzu reich mit irdischen Glücksgütern gesegnet, trotz Eurer herrlichen Kunstfertigkeit und Eurem hochklingenden Titel als fürstlicher Kapellmeister.“

            „Weil es also ist,“ entgegnete der Musiker etwas verletzt, „so muss ich die Zeit gebrauchen. Und gerade jetzt habe ich eine Komposition zu vollenden, die am nächsten Sonntag executirt werden soll. Deshalb fasst Euch kurz; oder noch besser, verschiebt Euer Anliegen bis morgen.“

            „Nichts da, lieber Meister!“ rief der Andere laut. „Ich lasse Euch nimmer! Und werft Eure Notenblätter nur flugs bei Seite, denn ich bringe Euch mehr goldene Dukaten, als Ihr heute noch Notenköpfe zu schreiben im Stande wäret, und wenn Ihr auch bis nach Mitternacht, bis zum Morgen arbeiten und komponieren würdet!“

            Das war eine Rede, welche die Aufmerksamkeit des Kapellmeisters fesseln musste. Doch Zweifel erhoben sich sofort in ihm ob der Zurechnungsfähigkeit seines sonderbaren Besuches. Er konnte sich nicht enthalten, Derartiges zu äußern, meinend, dass der Sprecher wohl nicht recht bei Sinnen sei.

            „Vollständig bei Verstand und bei Sinnen bin ich, wie Ihr bald sehen werdet“, warf der Fremde gar listig hin. Doch ernster, ja düster setzte er hinzu: „Aber verrückt, wahnsinnig würde ich werden, wenn Ihr mich nicht hören, mir nicht folgen wolltet!“

            Dabei entfernte er mit rascher Bewegung einen Haufen Partituren von einem Schemel und rückte diesen dicht vor den Meister hin, welcher staunend den Worten des Fremden horchte, seinem dreisten Thun zusah. Doch legte Graupner dabei die Feder, die er schon wiederergriffen, auf’s Neue bei Seite und die beiden Hände auf die Lehnen des Sessels gestützt, sah er erwartungsvoll und fragend dem fremden Gesellen in das bleiche Antlitz.

            Der Fremde sprach: „Also Ihr wollt mich hören. Ich muss dazu etwas weit ausholen und versichere Euch nur noch vorher, dass es mit den Dukaten seine vollständige Richtigkeit hat. Tut Ihr, was ich von Euch verlange, so mache ich Euch reicher, als irgendeinen Eurer Kollegen im ganzen Heiligen Römischen Reich – Einen ausgenommen! Doch erlaubt vorher, dass ich mich zu meiner Erzählung etwas stärke und auch Ihr müsst einen kräftigen Trunk tun, und wenn dort in der Kanne Euer letzter Tropfen wäre; bald könnt Ihr ja Fässer vom Allerbesten im Keller haben!“ Dabei schenkte er flugs und ohne langes Besinnen das geschliffene Kelchglas voll, schob es dem Kapellmeister hin, und er selbst nahm die große, doch handliche Kanne und tat einen langen gewaltigen Zug.

            „Jetzt hört, Meister! Hört mir ruhig zu und wenn’s auch wunderbar und unglaublich klingt, was ich Euch erzählen und sagen werde, so urteilt nicht eher, als bis ich mit meinem ganzen Bericht zu Ende bin. Künde ich Euch doch, wie Ihr ganz Wahrsehen werdet, die vollste und lauterste Wahrheit und so wahr Ihr der tüchtigste Meister auf der Orgel seid, den ich bis jetzt gehört!“

            Bevor Graupner nur etwas entgegnen konnte, fuhr der Andere fort:

            „Ich bin aus dem Elsaß, der Stadt Straßburg, daheim und ein Musikus. Beim dortigen Stadtpfeifer hielt ich meine Lehrzeit aus und übte mich tüchtig aufblasenden und streichenden Instrumenten, auch ein Weniges auf der Orgel. Als ich endlich freigesprochen worden war, nahm ich den Stock in die Hand, hing den ledernen Quersack mit meiner Geige und anderem Notdürftigem um, und trat meiner Wanderschaft an. Weit aber sollte ich vor der Hand nicht kommen. In Weissenburg fand ich bei dem dortigen Stadt-Cantor Kondition und da selbiger kränklich war, durfte ich statt seiner der Jugend die neuen französischen Liedlein eingeigen, die anstatt des bisher üblichen „Pumpernickel“ in der Kirche gesungen werden sollten. Es war dies ein trübseliges Amt und wenn ich nicht die Orgel des alten Künstlers gehabt hätte, auf der ich mich in freier Zeit ergehen konnte, so würde ich es nicht lange ausgehalten haben. Noch etwas Anderes fesselte mich. Wir wohnten in einem alten Gebäude neben dem Künstler, welches ehemals zum Kloster gehört hatte. In diesem befanden sich große Säle, in denen eine Menge alter Bücher und Scripturen wirr durcheinander aufgestapelt lagen. Dort weilte ich gerne und blätterte in den alten Chroniken und Schriften. Da fand ich denn auch ein Buch, welches mich plötzlich Alles, Amt, Orgel und Geige vergessen machte. Es waren Aufzeichnungen eines ehemaligen Insassen der Abtei, allerlei seltsame Vorfallenheiten, unter denen eine mich besonders und derart anzog, dass ich sie Tag und Nacht nicht loswerden konnte. Der alte Mönch erzählte Folgendes:

            In der Pfalz, im Sülzbacher Thale, nicht weit von den prächtigen Burgen Triefels und Scharheneck, stand ehemals die überaus reiche und große Abtei Entzersthal, deren Mönche die Hüter der Reichskleinodien waren, so auf dem festen Triefels aufbewahrt wurden. Der Abtei gehörten alle Ländereien, alle Höfe rings herum und sie war der seltensten und kostbarsten Schätze voll. Unter anderen besaß sie auch eine Orgel, deren Pfeifen und Röhren von gediegenem lauterem Golde waren und die gar wundersame schöne Töne hervorbrachten. Diesen Stolz hatten die Mönche lange Zeit sorgsam zu hüten verstanden, und viele Fehden und Kriege waren an der Abtei vorübergegangen, ohne ihn zu vernichten, oder dem Kloster zu rauben. Einst aber, also ein gewaltiger Krieg das Kloster und seine Habe ernstlich bedrohte, wussten die Mönche kein anderes Mittel, ihren goldenen Schatz zu bergen und zu retten, als ihn in den nahen, kleinen aber tiefen See zu versenken. In stiller Johannisnacht zogen sie in langem Trauerzuge aus der Klosterpforte, das goldene Werk auf einem Rädergestell mit sich führend, und bei dem ruhigen tiefen Wasser angekommen, senkten sie die goldene Orgel unter stillem Wehklagen und Beten in die Fluten. Am Tiefsten ergriffen von diesem Verlust wurde der Pater, welcher bisher das Werk gehandhabt und gespielt. Es überkam ihn eine solche Verzweiflung, dass er Alles vergessend, zeitliches und ewiges Heil, sich seinem Lieblings-Instrumente nachstürzte und sich mit ihm in den grünen Fluten des Sees begrub. Doch Ruhe fand der Unglückselige nicht, eben so wenig wie sein goldenes Pfeifenwerk. Alle sieben Jahre, in gleicher Nacht und zu gleicher Stunde, taucht die goldene Orgel aus dem Wasser auf, und der Mönch sitzt daran und spielt wundersame Melodien, die geisterhaft durch Thal und Wald tönen, bald leise klagend, bald lieblich klingend, also dass Mancher es gehört und schier geglaubt, es sei eine Musik der lieben Englein im Himmel droben. Zur selben Zeit nun darf Jeder, der es versteht und sich dazu unterfängt, sich an die Stelle des gespenstischen Mönches setzen und das goldene Werk spielen. Wird er ihm dann gerecht, spielt er also tüchtig und vortrefflich, dass der Mönch ihn als seinen Meister anerkennt, so darf er weiter und als Lohn einen Teil der Orgel zu Eigen verlangen. Doch wenn er unterliegt, den gespenstischen Meister in seinem Spielen nicht überbietet und übertrifft, so verschwinden Orgel und Mönch und der Letzterer wagt Leib und Leben.

            Also kündete die alte Handschrift.“

Mönche versenken die Orgel im See

            Hier machte der Erzähler eine Pause und wandte sich ohne Weiteres wieder zu dem Kruge, um einige kräftige Züge zu tun, sich nicht im Mindesten um das ungläubige Lächeln kümmernd, das auf dem Gesichte seines Zuhörers aufgestiegen.

            Dieser Hatte dem wundersamen Bericht des fahrenden Musikanten von der goldenen Orgel mit rechtem Wohlgefallen gelauscht. Konnte die sagenhafte Begebenheit auch nicht verhehlen, auf eine solche echte Künstlerseele einen anregenden und großen Eindruck zu machen. Doch an die Wahrheit des Gehörten vermochte er nicht zu glauben. Schon wollte er diesem Zweifel Worte geben, sogar schon wieder voll Unmut auf seine kostbare Zeit hindeuten, als sein Gast just die Kanne hinsetzte und ihn mit seinen großen blitzenden Augen ernst anschauend, sprach:

            „Ich weiß, was ihr sagen wollt: „„Das klingt Alles recht schön, ist aber ein Märchen, wie es deren so viele gibt und das durchaus keinen Einfluss auf mein Leben und Schicksal haben kann.““ Nicht wahr, also wolltet Ihr sprechen? Ich kann und will es Euch nicht übelnehmen, denn genau dasselbe dachte ich, da ich die fabelhafte Geschichte zuerst las. Doch hört nur den zweiten Teil, meine eigenen Erlebnisse, und Ihr werdet anders denken und reden!“

            Graupner war durch diese frisch vorgebrachten Worte, die noch vielerlei Seltsames ahnenließen, wieder ruhiger und auch bereit geworden, weiter zuzuhören. Er nickte lächelnd bejahend mit dem Kopfe, machte sich’s in seinem ledernen Sorgenstuhl recht bequem und der fahrende Geselle fuhr also fort:

            Ich betrachtete das Gelesene Anfangs als ein Märchen, doch hatte ich meine Freude daran und las es oftmals, besonders in stiller, einsamer Nacht. Nach und nach aber stieg der Gedanke in mir auf, dass am Ende doch etwas Wahres daran sein könnte, und – wenn es also wäre, sich also verhielte, Derjenige ein reicher Mann werden würde, der das Abenteuer in der Johannesnacht glücklich bestände. Solches Denken nahm mich bald dermaßen ein, dass ich für nichts Anderes mehr Sinn hatte. Nur mein Orgelspiel betrieb ich noch und zwar auf das eifrigste, wohl wissend, dass ich vorerst ein Meister auf dem königlichen Instrument werden müsste, bevor ich an ein glückliches Bestehen des Abenteuers denken könne. So ging der Winter vorüber, der Frühling kam, und mit ihm nahte der Johannistag. Nun hielt es mich nicht länger in Weissenburg. Ich verlangte meinen Abschied und Lohn, und gerne ließ mich der alte Cantor ziehen, denn ich hatte ihm in letzter Zeit wenig gute Dienste mehr getan. Aufs Neue wanderte ich nun südbaß, dem Laufe des Rheines nach und bald langte ich denn auch in der Stadt Landau an, von wo ich den Weg nach dem Sülzbacher Thale und den Ruinen der alten Abtei suchen wollte.

            Die Gegend, die durch die jüngsten Kriege schwer gelitten hatte, war öde und trostlos. Ich begegnete ausgebrannten Dörfern und gebrochenen Burgen und Schlössern, bist ich endlich in das Dorf Ramberg einzog, wo die Bewohner sich wieder gesammelt und angefangen hatten, ihre zerstörten Hütten und Häuser aufzubauen, die verwüsteten Felder wieder zu bestellen. Unter der gewaltigen Linde vor der alten Dorfschenke setzte ich mich nieder und labte mich an einem Glase frischer Milch, das die Frau des Wirths mir gebracht. Ein alter Mann, den die Kriegsläufe zum Krüppel gemacht, gesellte sich zu mir, und da er mein Gewerbe an meiner Kleidung, an meinem Geigensack erkannte, verlangte es ihn zu wissen, was ich in den Bergen der Pfalz zu tun gedenke. Ich wandere durch die schöne Gotteswelt, hierhin, dorthin, wie es mir eben gefällt, antwortete ich ihm, und da mir das Thal zusage, sei ich eben hier eingekehrt, um zu ruhend und zu rasten für einige Tage. Das gefiel dem Alten wohl und er plauderte mir Allerlei von der gebrochenen Burg Ramberg, zu der wir just von unserm Platz unter der Linde aufschauten. Ich brauchte nicht lange herumzufragen, und bald erzählte er mir auch die geheimnisvolle Geschichte von der goldenen Orgel im Entzersthal, dort, über dem vor uns liegenden Hinterwald, genau also wie ich sie in der alten Weissenburger Handschrift gelesen, die dem Bauer, der gewiss nicht einmal lesen konnte, wohl nie zu Gesicht gekommen war, von deren Vorhandensein er nicht die entfernteste Ahnung haben mochte. Dies entschied mein Schicksal. Ich beschloss zu bleiben und mein Glück mit dem gespenstischen Orgelspieler zu versuchen.

            Um kurz zu sein, teile ich Euch nur mit, dass ich in Ramberg blieb. Ich bot mich den Bauern als Schullehrer und Cantor an, was von allen Seiten mit Freuden auf- und angenommen wurde. Eine herrenlose Hütte war bald hergerichtet, und da die Kirche nur zum Teil zerstört war, so sollte auch diese wieder geflickt und hergestellt werden; dann machte ich mich an die Orgel. Diese war glücklicherweise so ziemlich dem Verderben entgangen, und eine Untersuchung zeigte mir, dass ich das Werk mit einiger Mühe wieder in brauchbaren Stand bringen könne. Hiermit beschäftigte ich mich angelegentlich und wartete mit Ungeduld des bevorstehenden Johannistages. 

Ich hatte mich unter der Zeit auch in der Gegend umgesehen und kannte die Örtlichkeit des Entzerthals genau. Als nun endlich der langersehnte Johannistag erschien, zog ich, fest entschlossen, das Abenteuer zu bestehen, abends hinaus durch den Hinterwald und suchte mir eine passende Stelle an den Ufern des kleinen Sees, zunächst den Überresten der alten Abtei. Der hatte sich jedoch in einen Sumpf verwandelt, hochbedeckt von Schilf und Rohr. Mit gewaltig klopfendem Herzen lagerte ich mich unter den mächtigen Kiefern auf einem der Bergabhänge, von wo aus ich den Sumpf, der so Köstliches bergen sollte, vollständig überschauen konnte. Mit welcher Sehnsucht ich die Mitternacht erwartete, vermag ich nicht zu beschreiben. Endlich wurde es Nacht in dem kleinen Thale und unheimlich stille war es rings um mich her. Mitternacht musste da sein und noch immer hörte ich nichts Anderes, als das einförmige Rauschen der gewaltigen Kiefern und das scharfe schneidende Singen und Zischen des im Hauche des Nachtwindes sich bewegenden Schilfes und Röhrichts. Das Herz wollte mir fast die Brust zersprengen vor Aufregung und Erwartung. Doch es nutzte nichts. Alles blieb ruhig und stille, und weder Mönch noch Orgel wollten erscheinen. Da brach der junge Tag an und mit schweren Seufzern musste ich meinen Posten aufgeben und mich heimwärts schleppen. Ein Fieber war die Folge dieses ersten unglücklichen Abenteuers. Die gewaltige Aufregung, die Frische der Nachtluft in dem Thale hatten mir’s angetan, und Wochen lang musste ich dem Siechbett liegen bleiben, gepflegt von mitleidigen Händen. Doch mein Unternehmen hatte ich nicht aufgegeben. Ich durfte und wollte es nicht aufgeben, denn Nichts bewies die erlebte Erfolglosigkeit der vergangenen Johannisnacht. Erschien der gespenstische Mönch mit seiner goldenen Orgel doch nur alle sieben Jahre auf der Erde, und das siebente Jahr konnte noch just das folgende sein! Und wenn ich noch sechs volle Jahre hätte warten müssen, ich beschloss zu bleiben! Hatte doch Jakob zweimal sieben Jahre um Rahel gedient, warum sollte ich nicht die Hälfte dieser Zeit daranwenden, um zu meinem goldenen Ziele zu gelangen?“

            Abermals hielt der Erzähler inne und stärkte sich durch den Rest des Inhalts der Kanne, dann führ er fort:

            „Wieder erschien der Johannistag und wieder ging es mir wie das erste Mal; ich erlebte nichts! Und also geschah es noch weitere zwei Jahre. Unter der Zeit hatte sich unser Dorf wieder tüchtig gehoben, die Kirche war hergestellt worden und meine Fertigkeit im Spielen hatte sich bedeutend vermehrt. Mit Zuversicht glaubte ich dem Gelingen meines abenteuerlichen Unternehmens entgegenschauen zu dürfen. In der Nacht des fünften Johannistags, den ich im Entzerthal erlebte, lag ich wieder auf dem alten Fleck, auf dem moosigen Abhange unter den Kiefern, doch im Gegensatz zum ersten Male ruhig und auf Alles gefasst. Es war eine dunkle Nacht und nicht das Geringste vermochte ich zu unterscheiden. Da schlugen sonderbare, zauberhafte Töne an mein Ohr. Auf dem Sumpfe tauchte eine Helle auf und dort – mitten in dem bleichen Lichtschimmer stand die goldene Orgel, umgeben von allerlei buntgeschmückten Figuren, Englein und anderen Zierraten. Ein Mönch mit fahlen, hohlen Zügen saß vor den Tasten und eine wundersame Musik, wie ich sie nie gehört, entstieg leide den goldenen Pfeifen und Röhren, und durchzog die Luft, allerlei fremdartige Echo weckend in Thal und Wald!“

            Der Erzähler war aufgesprungen. Seine großen dunkeln Augen glühten, sein bleiches Gesicht hatte sich gerötet und mit fieberhafter Hast sprach er weiter. Graupner, dem es ganz sonderbar und unheimlich zu Mut wurde, dabei krampfhaft bei der Hand fassend.

            „Ich hatte also soweit mein Ziel erreicht. Es war kein Märchen, die Geschichte von der goldenen Orgel. Da stand sie vor mir, leibhaftig wie Ihr selbst. Einen Augenblick blieb ich starr, dann aber sprang ich auf und mir zuflüsternd „In Gottes Namen voran!“ schritt ich auf die Erscheinung zu, keinen Blick von ihr abwendend. Der Mönch wandte langsam das fahle, eingefallene und knochige Gesicht zu mir hin und schien mir zu winken. Durch Schilf und Röhricht schritt ich voran. Und siehe da! der sumpfige Boden war fest unter meinen Füßen und ungefährdet erreichte ich das goldene Werk. Ach, wie sehnsüchtig schaute ich nach den goldenen Pfeifen, die in dem matten Lichtschimmer so zauberhaft glänzten und funkelten! Die Töne waren verstummt und der gespenstische Spieler hatte mir schon Platz gemacht. Ich weiß nicht, wie es geschah – ich saß an seiner Stelle, meine Hände berührten die kalten beinernen Tasten des Instruments, während meine funkelnden Augen sich nicht von den goldenen Schätzen, die bald mein Eigen sein würden, so dachte ich, trennen konnten. Jetzt begann ich zu spielen. Doch ich war verwirrt; mein Herz, mein Sinn war von dem Golde geblendet und ich fühlte mich unfähig, das Instrument zu regieren und zu handhaben. Mit Gewalt nahm ich mich zusammen und präludierte so gut ich konnte. Jetzt traf mein Blick die gespenstische Gestalt neben mir. Mein Blut gerann, eiskalt lief es mir den Körper herab, denn der Mönch schaute mich mit seinen starren Augen durchdringend an, während seine bleichen Lippen sich unmerklich zu einem mitleidigen Lächeln verzogen. Unbeholfen, hölzern war mein Spielen und matte Töne und Weisen entstiegen den goldenen Pfeifen, und je mehr, je fieberhafter ich mich anstrengte, je weniger wollte es mir gelingen, auf der Orgel hervorzubringen, was ich unter andern Umständen wohl hätte hervorbringen können. Mein Herzschlag stockte; jetzt machte ich einen verzweifelten Versuch. Doch nur schrille Töne wurden laut. Da erhob der Mönch langsam und drohend den Arm. Das Licht erlosch plötzlich und ein Sausen ging über die sumpfige Wasserfläche, die gewaltig anschwoll, mich emporhob und in das nasse Schilf schleuderte. Dann vergingen mir die Sinne. Was weiter geschehen, weiß ich nicht!“.

Erschöpft hielt der Erzähler inne und von dem lautlos und aufs Höchste aufgeregt horchenden Kapellmeister ablassend, warf er sich auf den Schemel zurück, sich mit dem Rücken an den Schreibtisch lehnend und den Schweiß abtrocknend, der während dem letzten Teil seiner unheimlichen Mittheilung ihm Stirn und Gesicht reichlich bedeckt hatte.

            Auch Graupner musste aufstehen und um seine nicht geringe Aufregung zu bekämpfen, einige Male in der kleinen Stube auf- und abgehen. Die Erzählung des fahrenden Gesellen hatte ihn in mehr als einer Hinsicht tief ergriffen. Wenn er auch einen seltsamen abenteuerlichen Menschen vor sich hatte, so musste er doch an die Wahrheit des Gehörten glauben, denn es waren ja einige wirkliche Erlebnisse, so wundersam sie auch klangen, die sein Gast ihm erzählt und in so ergreifender Weise erzählt. Der Fremde hatte sich endlich wieder vollständig erholt und mit dem früher kecken und sichern Blick schaut er den noch immer aufgeregt und sinnend umherwandelnden Kapellmeister an, sprechend:

            „Ihr zweifelt wohl immer noch an der Wahrheit des Gehörten? Wahrheit ist es, was ich Euch erzählt, traurige Wahrheit! Ich wollte das Abenteuer wäre anders, glücklicher abgelaufen, dann brauchte ich Euch nicht damit zu plagen. Doch hört meinen Bericht nur zu Ende und was ich Euch weiter noch zu sagen habe.“

            Nachdem Graupner sich wieder gesetzt, führ der Andere fort:

            „Am Tage nach jener entsetzlichen Nacht fanden mich durch einen glücklichen Zufall die Bauern bewusstlos in dem Röhricht des Sumpfes, fast bis an die Schultern im Schlamme steckend. Wäre dies nicht geschehen, so hätte ich meine Kühnheit mit dem Leben gebüßt! Ich erholte mich glücklicher Weise bald von dem gehabten Schreck und Anfall und überlegte, was nun weiter zu tun sei. Von dem Vorhandensein des goldenen Schatzes hatte ich mich hinlänglich überzeugt und ich musste jetzt auf sichere Mittel sinnen, ihn zu heben. Ich hatte ja volle sieben Jahre Zeit dazu. Bald wusste ich, was ich tun müsse, um zu dem so heiß ersehnten Ziele zu gelangen. Ich musste mir entweder eine außergewöhnliche Fertigkeit auf der Orgel aneignen, oder einen tüchtigen wirklichen Meister auffinden, der Willens sei, mit mir das Abenteuer nach sieben Jahren aufs Neue zu bestehen, dann den goldenen Lohn mit mir zu teilen. Zu Ersterem fühlte ich schließlich weder die rechte Kraft, noch die rechte Lust in mir, und so entschloss ich mich denn zu dem zweiten Mittel. Ich verließ meinen traurigen Aufenthalt in dem Dorfe und wanderte wieder als fahrender Musikant hinaus in die Welt, den Meister zu finden, der im Stande sei, das seltene goldene Instrument würdig zu traktieren. Ich zog nach Frankreich, nach Paris, fristete mein Leben so gut es gehen wollte, und wo ich von einem tüchtigen Orgelspieler vernahm, eilte ich hin, um ihn zu hören. Ich lernte große gewaltige Organisten kennen, doch schien mir ihnen hier Dies, dort Jenes zu fehlen, was mir jedes Mal die Hauptsache zu sein dünkte. So prüfte und wählte ich fort und fort, ohne zu irgendeinem Entschluss kommen zu können. Von Frankreich zog ich nach Italien, von Stadt zu Stadt, von Kirche zu Kirche, bald bettelnd, bald musizierend. Jahre vergingen, ohne dass ich fand, was ich so sehnlichst suchte. Endlich wandte ich mich wieder nach Deutschland. Auch hier hörte ich vortreffliche Spieler doch nimmer einen wie ich ihn brauchte. Die Zeit ging zu Ende und verzweifelnd trat ich den Heimweg an, fest entschlossen, nochmals selbst mein Heil zu versuchen, das Geträumte zu erringen oder – unterzugehen. Da führt mich mein Geschick hierher und in Eure Kirche. Und hier, einige Tage vor dem Ablauf der letzten Frist, finde ich in Euch den Meister, den ich sieben lange Jahre vergebens gesucht. Hier bin ich nun und frage Euch, wollet Ihr mit mir das Abenteuer, das ich seit so langen Jahren vorbereitet, dessen Gelingen mir durch Eure Kunst vollständig gesichert erscheint, wollet Ihr es mit mir bestehen, um den hohen goldenen Lohn?“

            „Es sei, ich ziehe mit Euch!“ – sagte Graupner, nachdem er lange in tiefem Sinnen dagesessen, „und sei es nur um das Wunderbare, was ich von Euch vernommen, leibhaft zu sehen und zu hören! Ich will das Abenteuer bestehen, und kann die Kunst vollbringen, was Ihr erwartet – so soll es an mir nicht fehlen!“

            „Topp!“, rief der Fahrende mit vor Anstrengung heiserer Stimme und rasch in die dargebotene Rechte des Kapellmeisters einschlagend, „Ihr werdet schon vor dem gespenstischen Orgelspieler bestehen. Als Lohn verlangt Ihr dann kecklich die goldenen Pfeifen, und Beide sind wir geborgen bis auf Lebenszeit!“

            Noch lange sprachen die beiden Männer zusammen über das sonderbare Unternehmen, bis sie sich endlich spät nach Mitternacht trennten. Der fremde Musicus brachte die Nacht im Lehnstuhl der Studierstube zu, und am andern Morgen saß er vor der von Graupner rasch vollendeten Partitur eifrig beschäftigt, die Stimmen für die Instrumentalisten und Vokalisten aufzuschreiben.  Es war Beiden als eine gar günstige Vorbedeutung erschienen, dass gerade dieser letzten Komposition, vor dem großen Unternehmen, Worte des Evangeliums „vom reichen Fischzug“ zu Grunde lagen. Sobald er es hatte wagen können, war Graupner zum Landgrafen Ernst Ludwig, seinem gnädigen Herrn, gegangen, um ihn um sofortigen Urlaub zu einer Reise zu Familien-Angelegenheiten zu bitten, welches Gesuch ihm denn auch von dem Fürsten gewährt worden war. Dann kehrte der Kapellmeister in seiner Musikstube im Schlosse ein und übertrug dem fürstlichen Konzertmeister die Leitung der Musik für den folgenden fünften Sonntag nach Trinitatis, mit dem Bemerken, dass ihm Partitur und Stimmen der aufzuführenden Komposition noch heute zugestellt werden würden. Jetzt aber hatte er den letzten und schwersten Gang vor sich, nämlich zu dem fürstlichen Kabinetts-Cassirer, denn ohne Geld war die mehrtägige Reise nach der Pfalz nicht wohl auszuführen. Doch auch dieser Gang war von bestem Erfolge gekrönt, denn nach allerlei bedenklichen und bedächtigen Worten und unter verschiedentlichen schweren Seufzern hatte Herr Chrummelbach, denn also hieß der Vielvermögende, seine gewaltige eiserne Truhe aufgeschlossen und mit tiefhineinlangendem Griffe vom Boden des festen Behälters ein Päckchen mit zwanzig Brabänter hervorgelangt und solche dem wahrhaft aufatmenden Musiker eingehändigt.

            Jetzt stand der wichtigen Reise keine Hindernisse mehr im Wege. Zu Hause versorgte Graupner sein Weib mit dem nötigen Gelde, damit sie die Haushaltung für die Zeit seiner Abwesenheit führen könne, seine eigenen Taschen aber mit den klingenden und sonstigen Bedürfnissen für die Reise, als einem Dutzend blanker Kronenthaler und etlichen gewaltigen Schnitten Wildbret-Pastete, so ihm sein Gönner, der landgräfliche Hofküchenmeister – natürlich auf Kosten seines fürstlichen Herrn – verehrt und zugesteckt. Dann nahm er zärtlichen Abschied von Weib und Kind, eine baldige recht frohe Heimkehr versprechend, und vieles und seltenes Glück in Aussicht stellend. Die arme Frau blickte zwar bei solchen ihr unerklärlichen Reden zweifelnd und recht traurig drein, doch hatte sie immer Vertrauen zu ihrem Gatten gehabt und seine frohe und zuversichtliche Miene konnte sie nur in ihrem Glauben bestärken. So ließ sie ihn denn endlich ziemlich beruhigt und von ihren Segenswünschen begleitet ziehen und vollständig für die gar weite Reise vorbereitet und ausgerüstet, verließ der fürstliche Kapellmeister am Nachmittage Haus und Wohnung, um seine abenteuerliche Fahrt aufzunehmen.

III. Die St. Johannisnacht

Den fahrenden Gesellen hatte Graupner, um Aufsehen zu vermeiden, voraus ziehen lassen; vor der Stadt holte er ihn ein und vereint wanderten beide Männer weiter, die Bergstraße entlang und der Stadt Heidelberg zu. Der fremde Musikus erwies sich nunmehr als ein gar lustiger Patron. Er kehrte fleißig in den Schenken am Wege ein und erlabte sich nach Herzenslust an dem kostbaren Wein des Landes. Jetzt, wo er sein unheimliches Unternehmen für gesichert halten konnte, sich am Ziele seiner goldenen Wünsche sah, meinte er, dass es auf einen Brabänter mehr oder weniger nicht ankomme; bald würde ja Geld in Menge die Taschen füllen und sie Beide reicher denn alle Musikanten der Erde sein. Dann aber wollte er ein lustiges Leben führen und besonders den goldenen Wein, den er über Alles verehrte und liebte, hoch in Ehren halten.

            Solche Gespräche erfreuten den würdigen Kapellmeister nicht allzu sehr und doch konnte er dem so lustig gewordenen Gesellen nicht recht gram sein, es erzählte derselbe doch auch wieder allerlei drollige Stücklein von Musikanten und Organisten, die Graupner gar nicht übel behagen konnten. Unter anderen musste der ernste Mann recht herzlich lachen über einen Cantor und Organisten, den sein Reisekumpan auf seinen Fahrten getroffen und kennen gelernt hatte, und der dem goldenen Rebensaft außerordentlich, selbst mehr als billig, zugetan gewesen.

            Selbiger weinselige Organist, so erzählte der Fahrende, hatte sich eine förmliche Sauf-Orgel an- und zugelegt. Diese bestand aus sechs unterschiedlichen Gläsern in Gestalt von Orgelpfeifen, die er mit den gebräuchlichen musikalischen Zeichen: UT, RE, MI, FA, SOL und LA benannte! Diese Pfeifen trank er denn gewöhnlich allabendlich mit seinen gleichgestimmten und gesinnten guten Freunden, oder auch mit denen etwa zugereisten Musikanten und Kollegen aus und leer, und zwar mit der drolligen und lustigen Bemerkung, dass es geschehe: UTiliter, mit Nutzen, nicht sowohl seiner als anderer und absonderlich der Weinbauern und Wirthe; REaliter, in der Tat und wahrhaftig; MIrabiliter, auf eine wunderbare Art und Weise, FAciliter, ganz leicht und ohne sonderbare Mühe; SOLenniter, mit großer Freude und Jauchzen, und endlich auch LAcrymabiliter, daß ihm die Tränen der Lust und des Dankes darüber aus den Augen in die Wangen herab fließen, wie es allen Denjenigen zu gehen pflegt, so einen wackeren tüchtigen Zug guten Weines tun!

            Just also, meinte der Fahrende lustig, wollte er es auch halten, wann einmal die goldenen Orgel-Pfeifen sein Eigen wären. Doch dann hielt der lachende Kapellmeister inne und entgegnete ernsthaft warnend, dass ein solches Trinken doch am Ende tränenreich und gar kläglich für ihn ablaufen würde, wie es auch wohl bei einem solchen Leben und Saufen nicht anders möglich sei.

            Also plaudernd und parlierend verkürzten die beiden Männer die lange Wanderschaft. Bei der Stadt Mannheim ließen sie sich über den Rheinstrom setzen und zogen dann den Bergen der Pfalz, des alten Wasgaues zu. Mehrere Tage vergingen und absichtlich richtete der fahrende Geselle es also ein, dass sie erst am Tage vor Johanni in der Nähe des Sülzbacher Thales anlangten, wobei er vorsichtig vermied, dasselbe von der Seite des Dorfes Ramberg zu betreten. Je näher sie jedoch dem Ziele ihrer Fahrt kamen, je ernster wurde der fahrende Geselle. Seine großen Augen begannen wieder unheimlich und unruhig zu leuchten und umher zu schauen, und seine Züge, die sich auf dem Wege stets heiter und leicht gerötet gezeigt, nahmen wieder ihre frühere starre Blässe an. Auch Graupner war ernst und stille geworden; wusste er doch nicht, wie das seltsame Abenteuer, in das er sich so unwillkürlich eingelassen, für ihn und überhaupt endigen würde.

Das Märchen der Johannisnacht

Im tiefen Walde, bei einer kleinen verlassenen Hütte, einem ehemaligen Wildwärterhäuschen, das ein gewaltiges zerfallenes hölzernes Kreuz zierte, wohl als Zeichen einer geschehenen Mordtat oder eines Unglücks, machten beide Männer Halt und ruhten von den letzten zurückgelegten Wegstunden aus, sich zugleich stärkend und vorbereitend auf die etwaigen Vorkommen der Nacht. Doch weder der unterwegs eingekaufte Wein, noch sonstiger Imbiss wollte munden. Ein Jeder von ihnen war in seiner Weise zu sehr aufgeregt und mit den Gedanken an das, was nun kommen würde, beschäftigt, wozu auch wohl hinlängliche Ursache vorhanden war.

            Es war ein trüber Tag, Wolken bedeckten den Himmel und bald hüllte die Dämmerung den dichtbewachsenen Waldplatz ein. Graupner mahnte zum Aufbruch, weil es ihn drängte, den Ort, wo sich das Wunderbare ereignen sollte, noch beim Lichte des Tages schauen zu können. So machten Beide sich denn endlich wieder auf den Weg, und nach kurzer, etwa einstündiger Wanderung traten sie auf einen mit gewaltigen Kiefern bestandenen sanften moosigen Abhang, der in ein kleines an drei Seiten von hohen bewaldeten Bergen eingeschlossenes Thal führte.

            Der fahrende Geselle warf sich auf den weichen Boden nieder und sein glühender Blick, womit er in das Tälchen schaute, seine heftig arbeitende Brust, kündeten Graupner genugsam an, dass sie am Ziele ihrer Wanderung seien. Auch dem Kapellmeister wurde es recht sonderbar um’s Herz und schwer, ja sogar ein weniges bänglich schaute er in die Gegend hinaus, die in trübem abendlichen Dämmerschein sich seinen Blicken zeigte.

            Just vor ihm, im Kessel des Thales, lag der gespenstische See, ein stilles sumpfiges Wasser, rings von einem breiten dichten Gürtel von hohem Schilf und Röhricht umgeben. Den Namen See verdiente es nicht – er hätte denn in früherer Zeit von größerem Umfang sein müssen. Eine Menge Wasserpflanzen bedeckten noch seine Oberfläche, die ruhig und unbeweglich schien. Seitwärts schauend sah Graupner die gewaltigen hochemporragenden Trümmer und Überreste der alten Abtei, fast die ganze Breite des Thales einnehmend, die von einer düstern über ihnen lagernden Wolke beschattet, schon in tiefes Dunkel gehüllt, erschienen. Durch die oberen Theile der byzantinisch gewölbten Fenster des Chors und andere Mauerrisse und Lücken blickte jedoch noch in matter Helle der ferne noch wolkenlose Abendhimmel, wodurch die Düsterheit des Vordergrundes noch wirklich vermehrt wurde. Noch konnte man durch die Helle der Ferne erkennen, dass sich das Thal hinter der Abtei erweiterte, und einige zerfallene Hütten, wie die Ruinen einer Ortschaft, die bis jetzt noch nicht wieder zu neuem Leben hatte erstehen können. Das also war der Schauplatz, auf dem sich so Wunderbares begeben sollte. 

            Zweifel begannen nun wieder in Graupner aufzusteigen, da er sich an Ort und Stelle befand. Doch wurden sie durch einen Blick auf seinen Gefährten sofort wieder verscheucht. Dieser lag am Boden, mit glühenden Blicken nach jener Stelle des sumpfigen Wassers schauend, und seiner heftig arbeitenden Brust entsprangen sich einzelne, heiser tönende Worte und Reden.

            „Dort – sah ich sie – vor sieben Jahren! – Dort, über den Wassern stand sie – von purem, lauterem Golde – die versunkene Orgel! – Ich sah sie – ich konnte sie fassen und – sie entging mir doch! Verflucht!“ –

            Ein ernstes strafendes Wort des Kapellmeisters hemmte diesen gewaltsamen fieberhaften Erguss eines gierigen Herzens.

            „Hierher zu mir!“ rief der Andere darauf, seine langen grauen Haare unwillig schüttelnd. „Jetzt ist keine Zeit mehr zum Predigen und Moralisieren. Wir müssen ihn erlangen, den goldenen Schatz; nur darauf lasst uns denken, nur darüber reden. Legt Euch zu mir auf das weiche Moos und lasst uns nochmals genau festsetzen, wie wir es beginnen, halten wollen.“

            „Darüber ist nicht viel zu reden und festzusetzen. Erscheint das goldene Wunderwerk wirklich in dieser Nacht, wie Ihr angegeben, so will ich mit Gottes Hilfe wagen, es zu spielen, wenn es überhaupt unter Menschenhänden erklingt, und weder der Blick des gespenstischen Mönches soll mich irremachen, noch irgend andere spukhafte Erscheinungen. Ich will meine Gedanken nur meiner Kunst und Dem dort oben zuwenden, wie ich es tue, wenn ich auf meiner Orgel, daheim in der Kirche, spiele.“

            Also sprach der Kapellmeister ruhig und warf sich auf den Boden nieder. Und der Andere entgegnete hastig:

            „Und habt Ihr sie gespielt, die goldene Orgel, und habt Ihr vor dem gespenstischen Mönch – mit dem starren tödlichen Blick – Eure Meisterschaft dargetan und bewährt, dann verlangt Ihr die goldenen Pfeifen alle! – Alle, ohne Ausnahme! – Und wir teilen sie redlich, nach Übereinkunft, nicht wahr?“

            Graupner antwortete auf diese, von glühenden gierigen Blicken begleitete Rede nur durch ein bejahendes Kopfnicken. Er dachte dabei an Weib und Kinder, und dass er wohl einen Lohn verlangen könne, wenn die gespenstische Erscheinung überhaupt einen solchen zu gewähren habe. Beide Männer verfielen hierauf, ihren wohl verschiedene Wege wandelnden Gedanken nachhängend, in das frühere Schweigen.

            Stunden vergingen. Der Himmel verdunkelte sich über der Gegend immer mehr und hüllte bald Thal und Sumpf in dustere Schleier, während der ferne Horizont noch in matter Heller erschien. Auf ihm traten die Ruinen der Abtei in seltsam geformten Umrissen rabenschwarz hervor, wodurch die Unheimlichkeit des Ortes nicht wenig erhöht wurde. Ein Wetter schien sich zu nähern, denn ein scharfer Luftzug durchfuhr, stets stärker werdend, das Thal. Immer mächtiger bewegten sich die Äste und Kronen der gewaltigen Kiefern, also dass ein eigentümliches Singen und Rauschen über den Häuptern der beiden Männer laut wurde. Bald klang es zischend und in aufsteigend tönender Weise, bald tief und gewaltig wie ein fernes herannahendes Sturmgebraus. Ruhig und bewegungslos lag der fahrende Geselle am Boden, sich nicht kümmernd um das, was um und über ihm vorging; doch wandte er keinen Blick von dem spukhaften Sumpf zu seinen Füßen ab, während Graupner tief erregt dem Tönen und Rauschen des Windes und der Bäume lauschte, mehr denn einmal wähnend, dass diese ihm fremde und so ergreifend und gewaltig klingende Musik von der erwarteten spukhaften Orgel herrührte.

            Doch diese ersehnte Stunde war noch nicht da. Die Zeit bis Mitternacht verstrich langsam. Das drohende Wetter hatte sich verzogen und endlich ließ der Wind nach; er hatte den Himmel von der über dem Tale hängenden Wolkenmasse reingefegt und hinter den bewaldeten Spitzen der Berge erschien der Mond und warf sein bleiches Licht nach und nach über das ganze Thal. Wahrhaft gespenstisch erschienen nun die Kloster-Ruinen in der so eigentümlichen Beleuchtung des Mondes, während andere Theile derselben in tiefem unheimlichen Dunkel blieben. Auf der stillen Wasserfläche, durch das einzelne Röhricht und zerstreute Blätterwerk, tauchte ein silbernes Glitzern und Blinken auf, als ob die Pfeifen des erwarteten kostbaren Werkes endlich, nach langjährigem Schlummer aus der Tiefe zu Tage treten wollten. Doch Nichts erfolgte. Still und ruhig blieb es auf dem Wasser und im Thale, selbst das Rauschen der Kiefern war zu kaum hörbarem Flüstern herabgesunken.

            Graupner, der anfänglich von dem neuen überraschenden Bilde, das sich ihm bot, wahrhaft gefesselt worden war, wandte nun den Blick zu seinem Gefährten hin und erschrak zusammen über dessen Aussehen. Zugleich begann das Rauschen und Tönen wieder, doch diesmal eigentümlicher, reicher und harmonischer. Der fremde Geselle lag gekrümmt auf der Erde, den Oberleib nach dem Sumpfe hingestreckt. Sein Mund war weit geöffnet, seine großen glühenden Augen traten fast aus ihren Höhlen hervor und schienen den Anblick, der sich ihnen bieten mochte, verschlingen zu wollen. Endlich hob er den rechten Arm und nach dem Sumpfe deutend, keuchte er mit heiserem Flüstern:

            „Dort! – dorthin sieh!“ - -

            Graupner wandte den Blick nach der Stelle. – O Wunder! – Da war die spukhafte, gespenstische Erscheinung, wie der Fahrende sie ihm beschrieben! –

            In einem Lichtkranze, der golden gegen den bleichen Schein des Mondes abstach, schwebte auf der Wasserfläche des Sumpfes die gespenstische Orgel. Die goldenen Pfeifen groß und klein, erglänzten in der doppelten Beleuchtung. Bunte Gestalten umgaben das Werk als Zierrath. Beim Basse stand eine lebensgroße Figur in altem kriegerischen Gewande, eine Tuba haltend und blasend. Graupner erkannte in ihm sofort den gewaltigen Waffenträger Moses und Heerführer der Israeliten Josua, der durch den Schall seiner Trompeten die Mauern Jericho’s gestürzt. Und auf der anderen Seite, beim Diskant, stand König David im reichen Kleide, mit der Krone auf dem Haupte, mit dem goldenen zierlichen Saitenspiel im Arm. Allerlei Englein, verschiedene Instrumente haltend und gleichsam spielend, umgaben das goldene Werk von allen Seiten und verliehen ihm ein so überaus köstliches Ansehen, dass das Herz des ehrlichen Musikers und Organisten vor staunender Freude erbebte.

            Doch vor dem kleinen Manuale saß ein Mönch, den beiden Männern zur Hälfte den Rücken zuwendend, und ließ die Finger langsam und leicht über die Tasten gleiten. Sein Antlitz, so weit es zu sehen war, zeigte knochige Umrisse und erschien, vom Monde hell beleuchtet, von fahler entsetzlicher Blässe. Tief in seiner Höhle lag das Auge, das auf die Tasten niederschaute, und ein Kranz von grauen Haaren umrahmte den nackten Schädel.

            Gebannt von der wundersamen Erscheinung vermochte der Musiker anfänglich nicht auf das Tönen und Singen des goldenen Werkes zu horchen. War er auch nicht so furchtbar aufgeregt wie sein bleicher Gefährte, welcher sich, wie eine Schlange windend, dem gespenstischen goldenen Orgelwerk zu nähern suchte, und dasselbe mit unbeschreiblich gierigem Ausdruck seiner glühenden Augen anstarrte, so fühlte er doch auch sein Blut, seinen Herzschlag fast stocken und wie ein kalter Schauer ihn überkam und schüttelte. Endlich aber vermochte er sich in etwas zu sammeln und nun sog sein Ohr gierig ein, was da so wundersam tönend und singend die Luft durchzog.

            Es war kein gewöhnliches kunstreiches Orgelspiel, was er vernahm; es waren keine Töne, wie er sie bis jetzt von diesem königlichen Instrument, noch von irgendeinem Andern gehört. Es war ein tönendes Säuseln, als ob eine milde Frühlingsluft durch die wohlgestimmten reichen Saiten einer Harfe führte, bald stärker, bald schwächer, bald rascher, bald langsamer. Darein erklang ein sanftes Flötenspiel, doch in ihm unbekannten Intervallen; und andere Klangfarben vernahm sein geprüftes Ohr, die er keinem der ihm bekannten Register zuerkennen konnte. Es war schier, als ob Frühlingsluft und Mondschein, Bäume und Gräser um die Wette flüsterten, tönten und zusammen musizierten, und zugleich allerlei Vöglein ihr sanftes, süßes Jubilieren erklingen ließen. Dann wieder ertönte ein tiefes Rauschen, bald steigend, bald fallend, als ob die Quellen und Felsen der Erde auch mitsingen und klingen wollten. Doch wurden dann die Töne und Harmonien ernster und klagender. Das tiefe Rauschen glich schwerem Seufzen und Stöhnen, wie sie sich belastender Menschenbrust entringen, während das Jubilieren der Oberstimmen in ein mitfühlendes Weinen und Klagen überging, bis endlich all‘ dieses klagende Tönen und Rauschen, dies lange Flüstern und Singen, sich wieder in die früheren wunderbaren Harmonien auflöste. Es war dem hochaufhorchenden Musiker nicht anders, als hörte er ein himmlisches Concert, aufgeführt von den lieben Englein dort Oben und dem Saitenspiel seines Patrons, des Sänger- und Harfenkönigs David. Wie gebannt, festgezaubert saß er auf seinem Platze und horchte mit gefalteten Händen dieser, so himmlischen Musik, nicht achtend auf das heisere, heftige Flüstern seines Gefährten, der ihn drängen wollte, durch Worte und Gebärden andeutete, zu dem Wasser, dem goldenen Werk, hinunter zu steigen, ehe es verschwinde, zu spät sein würde.

            Jetzt ruhten die Hände des gespenstischen Mönches und während die letzten Töne und wundersame Harmonien langsam die Luft durchzitterten, wandte er das bleiche Gesicht den beiden Lauschern zu und seine dunklen Augen schienen eine Aufforderung zum Näherkommen auszudrücken.

            Mit einem aus tiefster Seele kommenden „Mit Gott!“ erhob sich nun in rascher Bewegung Graupner. Begeisterung, nie gekannte, himmlische Begeisterung für seine hohe und schöne Kunst war mit dem Gehörten in sein Herz eingezogen und erfüllte mächtig sein ganzes Wesen, zugleich das brünstige und glühende Verlangen, das kostbare seltene Werk zu spielen. Festen Schrittes, während sich der Brust seines Gefährten ein leuchtendes freudiges Atmen entrang, stieg er den Abhang hinunter und ging, die Seele voll Glauben an die Wahrhaftigkeit der Erscheinung, auf das Röhricht des Wassers zu. Und siehe da, zu beiden Seiten bog sich das Schilf auseinander, ihm eine Gasse machend, und sicher wandelte sein Fuß auf der Wasserfläche, als ob es ein fester weicher Boden gewesen wäre.

            Schon hatte der gespenstische Mönch sich von seinem Sitz erhoben, und ohne ihn anzuschauen und zu beachten, setzte sich Graupner an die leere Stelle vor das Manual und legte die kundigen Finger auf die zierlichen elfenbeinernen Tasten des Werkes. Wie schaute ihn der König David mit seiner goldenen Harfe so freundlich an! Der Musiker vermochte nicht den Blick von der Figur abzuwenden und aus tiefster Seele betete er zu dem königlichen Musiker, den er ja sein ganzes Leben lang als Patron so hoch in Ehren gehalten, ihm diesmal beizustehen. Es schien, als ob die tote, geschnitzte Gestalt sein Bitten und beten vernehme, denn ihre Züge dächten Graupner immer freundlicher und aufmunternder zu werden, und nur sie im Auge haltend, begann er sein Spiel.

            Wie senkten und hoben sich die Tasten unter seinen Fingern! Doch, nicht kam zu Gehör, was Graupner nach seinem Spielen zu hören erwartete. Alle kunstreichen und schönen Formen und Harmonien, durch die er sein begeistertes Fühlen und Denken verkörpern wollte, gingen auf in einem Tönen und Singen der Orgel, das gar seltsam und wunderbar klang und sein Herz, sein ganzes Wesen auf’s Mächtigste ergriff und hob. Es war als ob sein eigenes Empfinden, alles Frohe und Schöne, was ihn erfüllte zu, Tönen und Klängen werde, die in keinem Zusammenhang mit dem künstlichen Werk, unmittelbar aus seinem Herzen als schöne, himmlische Musik emporsteige. Das klang und jubilierte durch die Lüfte, durch die Wipfel der Bäume des Waldes, als ob die ganze Erde in Freud und Lust aufgehen wollte, genau so, wie sein Herz es empfand. Immer erregter, freudiger spielte Graupner mit Ohr und Seele lauschend, auf sein Musikwerdendes inneres Leben. Immer lustiger schienen die beiden, dem König David zunächst sitzenden Engelein zu musizieren; immer freundlicher, zufriedener schaute ihn der königliche Harfenspieler an, von dessen edlen Antlitz Graupner seinen Blick nicht abzuwenden vermochte und dessen freundliches Lächeln und Nicken immer neue Quellen der Freude in seinem Herzen hervorzauberte, die sofort in dem wunderbarsten und herrlichsten Tönen und Singen des von dem wackeren Musiker gespielten Werkes aufgingen.

            Doch die Zeit verstrich. – Plötzlich fühlte Graupner eine eisig kalte Berührung seiner Schulter, und wie er den Kopf wandte, blickte er in das bleiche Antlitz des gespenstischen Mönches. Der starre Blick schien Zufriedenheit aussprechen zu wollen und zugleich die Aufforderung, dass der Spieler nunmehr seinen Lohn verlangen sollte. Also dünkte es Graupner. Und auch dem dort auf dem Rasen, ganz nahe dem Schilf des Wassers lauschenden Gesellen musste es also dünken, denn vom Lande erklangen mit gieriger Hast und heiserem Tone hervorgestoßene Worte: „die goldenen Pfeifen verlange! die goldenen Pfeifen!“

            Doch Graupner hörte die Worte nicht. Sein Herz war zu voll, zu freudig erregt durch die vernommene himmlische Musik. Er ließ ab von den Tasten des Werkes, und kühn dem Mönch in das bleiche Antlitz schauend sprach er:

            „Wenn ich denn etwas für mein Spielen verlangen darf, und Ihr mir etwas geben könnt und wollt, so bitte ich Euch um meinen Patron, den König David, und die beiden musizierenden hölzernen Englein dort!“

            Kaum hatte er diese Worte ausgesprochen, als vom Lande her ein entsetzlicher, mit heiserer keuchender Stimme hervorgestoßener Fluch ertönte, worauf ein dumpfer Schlag erfolgte, als ob ein schwerer Gegenstand in das Wasser des Sumpfes gefallen.

            Zugleich erhob sich ein Stürmen und Brausen, welches im Augenblick zur gewaltigen Windsbraut anschwoll, die wirbelnd den erstarrenden Graupner erfasste und mit furchtbarer Gewalt darnieder warf, also dass es Nacht vor seinen Augen wurde und die Sinne ihm vergingen.

IV. Der König David

Hoch am Himmel stand die Sonne und sandte ihre warmen Strahlen herab in das kleine Thal, als Graupner aus tiefem Schlaf erwachte. Er befand sich an derselben Stelle, wo er sich am Abend niedergeworfen, auf dem moosigen Abhange unter den Kiefern. Vor ihm lag der Sumpf mit seinem Schilf und Blätterwerk, und seiner stillen trüben Wasserfläche. Zur Seite erblickte er, von der Sonne golden beschienen, die Kloster-Ruinen, während hinter denselben das Thal sich zu einem frischen grünen Wiesengrunde erweiterte. Erstaunt richtete sich der Kapellmeister auf und seine Augen reibend und um sich blickend, suchte er gewaltsam seine Gedanken zu ordnen. Alles, was er erlebt und gesehen, war wohl nur ein Traum gewesen? Also war sein erstes Denken. Dann sah er sich nach seinem Gefährten um, doch dieser war nicht mehr da. Er konnte indessen nicht ferne sein, denn dort im Grase, nicht weit von ihm, lag sein Stock und kleines Hütchen. – Jetzt traten alle seltsamen Ereignisse der vergangenen Nacht wieder lebhaft und klar vor seine Seele. Dort hatte die spukhafte goldene Orgel gestanden, die er gespielt, dort hatte ihn die Windsbraut ergriffen, emporgehoben, höher, immer höher bis – in den blauen Himmel hinein, und dort war der kunstreich geschnitzte König David, den er an der Orgel gesehen, und so kecklich von dem gespenstischen Mönch zu Eigen verlangt, samt den beiden hölzernen Englein zu ihm getreten. Ersterer hatte ihm sein Saitenspiel gereicht, das aus purem, lauteren Golde gewesen, auf dem er dann fort und fort gespielt! – ach, so herrliche wunderbare Liedlein, bis – er erwacht! – Ja, er hatte geträumt; es war nicht anders, es konnte nicht anders sein! War er doch erwacht auf derselben Stelle, wo er sich am Abend niedergelegt! Und doch stand auch wieder der Anfang seines seltsamen Erlebnisses so klar und lebendig vor seiner Seele – noch immer wähnte er die wunderbaren Töne und Harmonie der goldenen Orgel zu hören – dass er an die Wirklichkeit des Erlebten glauben musste. Wer konnte ihm Gewissheit geben, all‘ diese Rätsel lösen? – Nach einer Weile tiefen, fruchtlosen Sinnens erhob sich endlich Graupner und begann laut seine Stimme durch Thal und Wald ertönen zu lassen, um seinem Gefährten ein Zeichen zu geben, ihn wenn möglich herbeizurufen. Doch nur das schwache Echo der Bergwände antwortete ihm und stille blieb es im Thal wie auf den Abhängen. Recht ängstlich begann nun der Kapellmeister um sich zu schauen. Da erblickte er an einem Ende des Sumpfes, nach den Ruinen der Abtei zu, mehrere Gestalten, die bei dem Röhricht beschäftigt schienen. Rasch nahm er Hut und Stock, schob seine lederne Tasche auf den Rücken und schritt auf die Stelle zu, wo er die Leute entdeckt. Je näher er kam, je deutlicher vernahm er Stimmen, die in ihm unverständlichen Lauten wirr durcheinanderschrien und sprachen. Jetzt hatte er die Gruppe erreicht. Es war ein altes zerlumptes Zigeunerweib mit einem braunen, fast nackten Knaben und dort – entsetzlicher Anblick! – dort an den Ufern des Sumpfes, noch halb im Schilfe verborgen, lag die entseelte Gestalt seines Gefährten, die die beiden Zigeuner unter lautem Kreischen und Reden vollends aus dem Wasser zu ziehen beschäftigt waren.

            Die langen nassen Haare des Unglücklichen bedeckten teilweise sein auf das Fürchterlichste verzerrte Gesicht, während auf den blauen Lippen noch der Fluch zu schweben schien, mit dem er in das Wasser gestürzt, um vielleicht in seinem gierigen Wahnsinn nach den goldenen Pfeifen zu greifen, die Graupner nicht begehrt. – Es war also kein Traum gewesen, was er erlebt, so dachte der entsetzte Musiker. Doch den furchtbaren Anblick, der sich ihm bot, vermochte er nicht zu ertragen und erfüllt vom Schauder und Entsetzen floh er den Bergen zu.

            So also hatte das Abenteuer geendet, das er, wenn auch mit unbestimmten Hoffnungen, doch immer mit Hoffnungen unternommen. Es war entsetzlich, und das traurige Schicksal des armen fahrenden Gesellen schnürte dem wackeren Manne schier das Herz zusammen. Und durfte er die Leiche des Unglücklichen jetzt verlassen, sie den Händen jener Zigeuner preisgeben? Dies Denken quälte ihn mehr und mehr und wurde endlich so peinigend für ihn, dass er umzukehren entschlossen war. Da stieß er im Walde auf einen Trupp Bauern, die sich eben zum Holzfällen anschickten. Das war Hilfe für den armen Mann. Er erzählte ihnen, was dort unten im Thale sich zur Stunde ereignete, und dass der Verunglückte lange Jahre Cantor des nahen Dorfes Ramberg gewesen sei. Wie staunten die Leute, da sie Solches hörten. Es waren just Ramberger Bauern, die sich des Cantors erinnerten, und wie er vor etwa sieben Jahren heimlich auf und davon gelaufen. Sie ließen ihre Arbeit stehen und liegen, nahmen ihre Hacken und schlugen den Weg nach dem Thale ein, um den Unglücklichen ein ehrliches Begräbnis zu besorgen und recht getröstet setzte Graupner seinen Weg, den man ihm angedeutet, fort.

            Es war eine traurige Wanderung, die der arme Kapellmeister zu vollbringen hatte, und mehrere Tage dauerte sie. Je näher er seiner Heimat kam, je trauriger wurde es ihm um’s Herz. Was sollte er nun beginnen? Der größte Teil seiner Quartalbesoldung war ausgegeben – von den vielen schönen Brabäntern, die er mit auf die Reise genommen, brachte er kaum noch einige nach Darmstadt zurück, und was hatte der geplagte Haus- und Familienvater nicht noch alles zu bezahlen! Endlich stand er vor seiner kleinen Wohnung in der engen Schlossgasse. Da tönte ihm lauter Kinderjubel entgegen und der Erste, der an seinem Halse emporsprang, war sein ältester Knabe, den er krank und siech vor mehr denn acht Tagen verlassen, und der ihn nun munter und gesund mit Küssen begrüßte. Wie froh wurde der Kapellmeister ob solchem Willkommen! Tränen der Freude traten ihm in die Augen und umringt von seinen Kleinen, den Größten und Kleinsten auf den Armen, stieg er die Treppe hinauf und trat in seine stille einfache Wohnung, wo ihn Frau und Mutter, die auch wieder so ziemlich genesen, ebenfalls auf’s Herzlichste und mit den freudigen Mienen und Worten willkommen hießen.

            Alles war daheim gut gegangen, viel besser, als man erwartet hatte. Der Rest der Quartalsbesoldung war richtig gefallen und hatte gerade zur Miete gereicht.  Auch war noch einiges Geld für Lektionen und Kompositionen eingelaufen, und die Frau hatte als treffliche Wirtschafterin Alles eingeteilt und das Nötigste bezahlt. So war weder Mangel noch Not bei den Seinigen eingekehrt, wie der Musiker gefürchtet und aus tiefstem Herzen dankte er Gott, dass er ihm so väterlich beigestanden und geholfen.

            Doch noch eine ganz andere Freude wartete seiner!

            Nachdem die wechselseitigen Begrüßungen vorbei, der heimgekehrte Wanderer auch ein Weniges seinen Leib erquickt und erlabt, sollte er denn nun auch erzählen, was er auf seiner Fahrt erlebt und ausgerichtet. Das aber hatte seine richtigen Hacken. – Graupner hatte sich wohl gehütet, seinem Weibe beim Abschied etwas von seinem abenteuerlichen Unternehmen zu verraten, sondern ihr alle Aufklärungen für seine Rückkehr versprochen. Jetzt aber, nachdem das Abenteuer so kläglich abgelaufen, konnte und mochte er nicht mehr davon reden, und doch verlangten die Seinigen Auskunft; er musste ihnen solche geben. Der arme Musiker geriet in wahre Bedrängnis und fand endlich kein anderes Mittel, um sich dieser schlimmen Lage zu befreien, als davonzulaufen. Er beschloss daher, sich in sein Studierstübchen zurückzuziehen, dort zu überlegen, was er sagen wolle und könne, und indem er aufstand, vertröstete er die Seinigen auf den Abend, wo er Alles erzählen wollte, jetzt aber ein höchst wichtiges Geschäft beenden müsse, das eben keinen Aufschub erdulde. Damit langte er den Schlüssel zu seinem Dachkämmerchen, den er immer bei sich trug, als Schirm und Schutz seiner Kompositionen gegen den Reinlichkeitsteufel seiner gar zu gerne putzenden Eheliebsten, - wie er oftmals schmerzend zu sagen pflegte – und stieg die kleine Treppe hinauf, seine Frau, sein Mütterchen unaufgeklärt und nicht wenig neugierig zurücklassend.

Jetzt öffnete Graupner die Tür seines kleinen Heiligtums und wollte eintreten. Doch anstatt vorwärts zu schreiten, machte er vor Schreck und Staunen einen gewaltigen Schritt rückwärts, während sich zugleich ein lauter Aufschrei seiner Brust entwand.

            Und er hatte Ursache, vollkommene und gerechte Ursache dazu, denn mitten in seiner kleinen Stube stand in Lebensgröße der geschnitzte König David mit seinen prächtigen farbigen Kleidern und dem blinkenden Saitenspiel im Arme, wie er ihn bei der goldenen Orgel geschaut und dann von dem gespenstischen Mönche zu Eigen verlangt hatte. Und dort – dort auf seinem Arbeitstisch, zu beiden Seiten des gewaltigen Tintenfasses, standen auch richtig die beiden kleinen, so lustig musizierenden hölzernen Engelein!

            Wer malt sein Staunen, seine Freude? Das Erlebte war Wahrheit gewesen, und hätte er die goldenen Pfeifen als Lohn verlangt, er hätte sie wohl auch jetzt in seiner Stube vorgefunden, also dachte er und schickte sich endlich an, die Schwelle seines Stübchens zu überschreiten. Doch auf’s Neue fuhr er zusammen, denn just hinter ihm erklang ein lauter Aufschrei. Etwas erschrocken wandte er sich um und erblickte seine würdige Hälfte, die durch den Laut des Staunens, den ihr Gatte ausgestoßen, aufmerksam geworden und neugierig die Treppe hinaufgestiegen war, um nun, beim Anblick der prächtigen glänzenden davidschen Figur, die ja ohne ihr Vorwissen, und ohne dass sie das Geringste davon gemerkt, in ihre Wohnung gekommen war, ihrerseits einen gleichen Schrei der Überraschung auszustoßen.

            Rasch zog Graupner seine Eheliebste in die Kammer, schloss die Tür und erzählte ihr in einem Atem sein ganzes gehabtes Abenteuer, ohne irgend etwas davon wegzulassen, sich dabei fast anklagend, dass er die goldenen Pfeifen der Orgel, wegen derer er doch eigentlich ausgezogen, nicht verlangt habe. Die wackere Frau, die anfänglich staunend auf den merkwürdigen Bericht gehorcht hatte, begnügte sich indessen nicht mit dem Hören allein. Während der Musiker forterzählte, betrachtete sie sich die schöne Figur etwas näher. Sie war von Holz geschnitzt und mit bunten Farben und Gold bemalt, wie die kleine zierliche und handliche Harfe, die auch golden glänzte – „Herr, Du mein Gott, was ist das?“ – schrie sie urplötzlich auf, ihren gestrengen Eheherren mitten in seinem Vortrage höchst respektwidrig unterbrechend. Dieser stand auch schon im nächsten Augenblicke neben seinem Weibe und als er den Gegenstand ihres Staunens ebenfalls in Augenschein genommen, fehlte nicht viel und er hätte einen noch lauteren Aufschrei getan – wenn ihm seine Hälfte nicht noch zur rechten Zeit und wohlweislich daran gehindert. Denn was braucht man das ganze Haus darauf aufmerksam zu machen, wenn man in seiner eigenen Stube einen – Schatz findet!

            Und so war es auch. Die glänzende Harfe des Königs David war keineswegs von Holz geschnitzt und vergoldet und bemalt, wie der Sängerkönig selbst, sondern fühlte sich fest und metallig an und war vielleicht – nein, ganz gewiss! – wie die Pfeifen und Röhren des wunderbaren Werkes – von purem, lauteren Golde! – Es konnte, konnte nicht anders sein! - - -

            Und es war nicht anders. Davon hatten sich die beiden Gatten bald des Näheren überzeugt. Von purem Golde war die Harfe und der Frankfurter Juwelier, dem der Kapellmeister das extra rare Stück in den nächsten Tagen höchst eigenhändig, doch auch ganz in der Stille überbrachte, zahlte ihm zweitausend blanke Kaiserdukaten dafür aus und machte bei solchem Handel – ich wette Hundert gegen Eins! – doch noch einen gewaltigen Profit!

            Jetzt war Freude und Glück in der Familie des wackeren Musikers eingekehrt. Jetzt konnte er sagen und laut verkünden, dass seine Reise einer Familien– und Geld-Angelegenheit gegolten, und dass sie gut und vorteilhaft für ihn ausgefallen. Und man glaubte ihm aufs Wort. –

            Der Landgraf Ernst Ludwig baute zur selbigen Zeit eine neue Vorstadt zu seiner etwas engen und kleinen Residenz. Auch der fürstliche Kapellmeister Graupner erhielt einen Platz zu einem Hausbau in der neuen Straße, die jetzt die Luisenstraße heißt. Dort baute er sich ein stattliches Haus, das heute noch steht; ein großes Studier- und Musikzimmer richtete er sich darinnen ein, und an den Ehrenplatz dieser Stube stellte er den prächtigen, hölzernen David, dem er in der Stille eine neue Harfe, doch wahlweislich aus gleichem Stoffe, wie der König selbst, hatte anfertigen lassen. Auch die beiden Engelein, die sich indessen samt ihren Instrumenten als von Holz erwiesen, wurden dort angepflanzt; und wie früher an dem gemalten Konterfei seines Patrons, des hohen Sänger-Königs, so erfreute und begeisterte sich jetzt der wackere Meister noch lange, lange Jahre an dem fast lebensfrischen, geschnitzten, gar köstlichen Bilde.

            Als Graupner endlich das Zeitliche gesegnet, gingen Haus und Figuren an seine Erben über, um schließlich in unseren Tagen in fremde Hände zu gelangen. Da hat denn der Schreiber dieser Geschichte bei dem jetzigen Eigentümer des Hauses den hölzernen, geschnitzten, bemalten und vergoldeten König David samt den beiden musizierenden Englein noch gesehen und bewundert, und in einer stillen heimlichen Stunde hat die prächtige Figur ein neues Wunder verübt, indem sie ihm haarklein alles das zuflüsterte und erzählte, was er in diesen Zeilen zum Andenken an den würdigen und wackeren Kapellmeister und Organisten niedergelegt.

 

 
Graupner Instrumentalwerke

Konzertabend mit Instrumentalwerken von Christoph Graupner

  • Ouvertüre d-moll für Viola d´amore, Streicher und B.C. GWV 426
  • Concerto für Violine A-Dur → GWV 337
  • Praeludium und Fuga c-moll für CembaloGWV 133 und → GWV 102
  • Partita G-Dur für CembaloGWV 142
  • Sonata à 3 d-moll für Traversflöte, Viola d´amore und CembaloGWV 207
  • Ouvertüre E-Dur für Flöte, Streicher und B.C.GWV 436

Ausführende:

  • Geneviève Soly (Cembalo)
  • Les Idées heureuses Montréal 

Datum: 4. Oktober 2006
Ort: Orangerie Darmstadt
Veranstalter: Christoph-Graupner-Gesellschaft

 

Konzert Archiv
 
Graupner Instrumentalwerke

4. Oktober 2006: Orangerie Darmstadt

Konzertabend mit Instrumentalwerken von Christoph Graupner

  • Ouvertüre d-moll für Viola d´amore, Streicher und B.C. GWV 426
  • Concerto für Violine A-Dur → GWV 337
  • Praeludium und Fuga c-moll für CembaloGWV 133 und → GWV 102
  • Partita G-Dur für CembaloGWV 142
  • Sonata à 3 d-moll für Traversflöte, Viola d´amore und CembaloGWV 207
  • Ouvertüre E-Dur für Flöte, Streicher und B.C.GWV 436

Ausführende:

  • Geneviève Soly (Cembalo)
  • Les Idées heureuses Montréal 
Aktivitäten in der Vergangenheit
 
GWV-Kantaten-Systematik

GWV-Nr.

Sonntag / Feiertag

Day of the Church Year

Kirchenjahr
(Church Season)

Anzahl
(Number)

1101

1. Advent

1st Sunday in Advent

Advent
(Advent)

24

1102

2. Advent

2nd Sunday in Advent

 

22

1103

3. Advent

3rd Sunday in Advent

 

20

1104

4. Advent

4th Sunday in Advent

 

19

1105

1. Weihnachtstag

Christmas Day

Weihnachtszeit (Christmastide)

16

1106

2. Weihnachtstag

2nd Day of Christmas (St. Stefanus Day)

 

13

1107

3. Weihnachtstag

3rd Day of Christmas (St John's Day)

 

14

1108

Sonntag nach Weihnachten

1st Sunday after Christmas Day

 

12

1109

Neujahr, Fest der Beschneidung Christi

New Year's Day

 

21

1110

Sonntag nach Neujahr

Sunday after New Year

 

10

1111

Epiphanias / Heilige drei Könige / Erscheinung Christi

Feast of Epiphany / (Kings of the East)

Epiphanias (Epiphany)

21

1112

1. Sonntag nach Epiphanias

1st Sunday after Epiphany

 

19

1113

2. Sonntag nach Epiphanias

2nd Sunday after Epiphany

 

23

1114

3. Sonntag nach Epiphanias

3rd Sunday after Epiphany

 

18

1115

4. Sonntag nach Epiphanias

4th Sunday after Epiphany

 

10

1116

5. Sonntag nach Epiphanias

5th Sunday after Epiphany

 

6

1117

Septuagesimae (3. Sonntag vor der Passionszeit)

Septuagesima Sunday (9 weeks, 70 days before Easter)

Vorfastenzeit
(Lent)

19

1118

Sexagesimae (2. Sonntag vor der Passionszeit)

Sexagesima Sunday (8 weeks, 60 days before Easter)

 

23

1119

Estomihi (1. Sonntag vor der Passionszeit)

Quinquagesima Sunday (Estomihi)

 

25

1120

Invocavit (1. Sonntag der Passionszeit)

Invocavit (1st Sunday in Lent)

Fastenzeit
(Lent)

19

1121

Reminiscere (2. Sonntag der Passionszeit)

Reminiscere (2nd Sunday in Lent)

 

27

1122

Oculi (3. Sonntag der Passionszeit)

Oculi (3rd Sunday in Lent)

 

20

1123

Laetare (4. Sonntag der Passionszeit)

Laetare (4th Sunday in Lent)

 

27

1124

Judica (5. Sonntag der Passionszeit)

Judica (5th Sunday in Lent)

 

17

1125

Palmarum/Palmsonntag

Palm Sunday

Karwoche
(Holy Week)

21

1126

Gründonnerstag

Maundy Thursday

 

17

1127

Karfreitag

Good Friday

 

21

1128

1. Ostertag

Easter Sunday

Ostern
(Eastertide)

21

1129

2. Ostertag

2nd day of Easter (Easter Monday)

 

24

1130

3. Ostertag

3rd day of Easter (Easter Tuesday)

 

17

1131

Quasimodogeniti (1. Sonntag nach Ostern)

Quasimodogeniti (1st Sunday after Easter)

 

23

1132

Misericordias Domini (2. Sonntag nach Ostern)

Misericordas Domini (2nd Sunday after Easter)

 

18

1133

Jubilate (3. Sonntag nach Ostern)

Jubilate (3rd Sunday after Easter)

 

20

1134

Cantate/Kantate (4. Sonntag nach Ostern)

Cantate (4th Sunday after Easter)

 

20

1135

Rogate (5. Sonntag nach Ostern)

Rogate (5th Sunday after Easter)

 

20

1136

Christi Himmelfahrt

Ascension Day

 

19

1137

Exaudi (6. Sonntag nach Ostern)

Exaudi (Sunday after Ascension, 6th Sunday after Easter)

 

23

1138

1. Pfingsttag

Whit Sunday (1st Day of Pentecost)

Pfingsten
(Pentecost)

22

1139

2. Pfingsttag

Whit Monday (2nd Day of Pentecost)

 

22

1140

3. Pfingsttag

Whit Tuesday (3rd Day of Pentecost)

 

20

1141

Trinitatis

Trinity Sunday

Trinitatis
(Ordinary Time)

21

1142

1. Sonntag nach Trinitatis

1st Sunday after Trinity

 

23

1143

2. Sonntag nach Trinitatis

2nd Sunday after Trinity

 

20

1144

3. Sonntag nach Trinitatis

3rd Sunday after Trinity

 

18

1145

4. Sonntag nach Trinitatis

4th Sunday after Trinity

 

21

1146

5. Sonntag nach Trinitatis

5th Sunday after Trinity

 

16

1147

6. Sonntag nach Trinitatis

6th Sunday after Trinity

 

20

1148

7. Sonntag nach Trinitatis

7th Sunday after Trinity

 

19

1149

8. Sonntag nach Trinitatis

8th Sunday after Trinity

 

19

1150

9. Sonntag nach Trinitatis

9th Sunday after Trinity

 

21

1151

10. Sonntag nach Trinitatis

10th Sunday after Trinity

 

23

1152

11. Sonntag nach Trinitatis

11th Sunday after Trinity

 

23

1153

12. Sonntag nach Trinitatis

12th Sunday after Trinity

 

25

1154

13. Sonntag nach Trinitatis

13th Sunday after Trinity

 

21

1155

14. Sonntag nach Trinitatis

14th Sunday after Trinity

 

23

1156

15. Sonntag nach Trinitatis

15th Sunday after Trinity

 

15

1157

16. Sonntag nach Trinitatis

16th Sunday after Trinity

 

23

1158

17. Sonntag nach Trinitatis

17th Sunday after Trinity

 

17

1159

18. Sonntag nach Trinitatis

18th Sunday after Trinity

 

20

1160

19. Sonntag nach Trinitatis

19th Sunday after Trinity

 

17

1161

20. Sonntag nach Trinitatis

20th Sunday after Trinity

 

22

1162

21. Sonntag nach Trinitatis

21th Sunday after Trinity

 

20

1163

22. Sonntag nach Trinitatis

22th Sunday after Trinity

 

26

1164

23. Sonntag nach Trinitatis

23th Sunday after Trinity

 

15

1165

24. Sonntag nach Trinitatis

24th Sunday after Trinity

 

22

1166

25. Sonntag nach Trinitatis

25th Sunday after Trinity

 

9

1167

26. Sonntag nach Trinitatis

26th Sunday after Trinity

 

11

1168

27. Sonntag nach Trinitatis

27th Sunday after Trinity

 

1

1169

Mariä Reinigung (2.2.)

Candlemas (2.2.)

Marienfeste
(Feasts of Mary)

20

1170

Mariä Verkündigung (25.3.)

Annunciation of our Lady (25.3.)

 

13

1171

Mariä Heimsuchung (2.7.)

The Visitation of Mary (2.7.)

 

18

1172

Lateinische Werke

Latin Works

andere
(others)

1

1173

Reformationskantaten

Reformation Feast

 

3

1174

Geburtstagskantaten

Anniversary

 

40

1175

Trauerfeier- / Beerdigungskantaten

Funeral Music

 

13

1176

Gelegenheitskantaten

Incidental Music

 

1

1177

Choralbuch

Choral Book

 

1

Sonstige Arbeiten
   
Kantate "Furcht und Zagen" auf SWR 2
Datum
30.11.2015
Zeit
20:03 - 22:00
Sender
SWR 2
60 Jahre Ettlinger Schlosskonzerte
Sendung
Abendkonzert
Titel
Kantate "Furcht und Zagen" GWV 1102/11b
Interpreten
Miriam Feuersinger (Sopran)
Capricornus Consort Basel
Graupner im Radio Archiv
   
Kantate "Furcht und Zagen" auf SWR 2
Datum
02.10.2017
Zeit
13:05 - 14:28
Sender
SWR 2
Sendung
SWR 2 Mittagskonzert
Titel
Kantate "Furcht und Zagen" GWV 1102/11b
Interpreten
Miriam Feuersinger (Sopran), Capricornus Consort Basel
Graupner im Radio Archiv
   
Kantate "Furcht und Zagen" im Deutschlandfun
Datum
08.12.2019
Zeit
06:10 - 07:00
Sender
Deutschlandfunk
Sendung
Geistliche Musik
Titel
Kantate "Furcht und Zagen" zum 2. Advent  GWV 1102/11b
Interpreten
Miriam Feuersinger, Sopran, Capricornus Consort Basel, Leitung: Peter Barczi
Graupner im Radio Archiv
   
Kantate "Furcht und Zagen" im Deutschlandfunk
Datum
10.12.2017
Zeit
06:10 - 07:00
Sender
Deutschlandfunk
Sendung
Geistliche Musik
Titel
"Furcht und Zagen", Kantate zum 2. Advent für Sopran, Streicher und Basso continuo, GWV 1102/11b
Interpreten
Miriam Feuersinger, Sopran, Capricornus Consort Basel, Leitung: Peter Barczi
Graupner im Radio Archiv
   
Kantate "Furcht und Zagen" im Deutschlandfunk
Datum
04.12.2016
Zeit
06:10 - 07.00
Sender
Deutschlandfunk
Sendung
Geistliche Musik
Titel
Kantate "Furcht und Zagen" GWV 1102/11b
Interpreten
Miriam Feuersinger (Sopran), Capricornus Consort Basel, Leitung: Peter Barczi
Graupner im Radio Archiv
   
Kantate "Furcht und Zagen" im SWR 2
Datum
18.11.2019
Zeit
20:03 - 22:00
Sender
SWR 2
Sendung
Abendkonzert Ettlinger Schlosskonzerte
Titel
Kantate "Furcht und Zagen" GWV 1102/11b
Interpreten
Miriam Feuersinger (Sopran), Capricornus Consort Basel
Graupner im Radio Archiv
   
Kantate "Heulet, denn des Herrn Tag ist nahe" auf HR2 Kultur
Datum
10.12.2017
Zeit
06:04 - 07:30
Sender
HR2 Kultur
Sendung
Geistliche Musik
Titel
Kantate "Heulet, denn des Herrn Tag ist nahe" GWV 1102/26
Interpreten
Amaryllis Dieltiens, Sopran, Lothar Blum, Tenor, Stefan Geyer, Bariton
Ex Tempore, Mannheimer Hofkapelle, Leitung: Florian Heyerick
Graupner im Radio Archiv
 
Lift your eyes to heaven: four sacred cantatas by Christoph Graupner
  • Christoph Graupner (1683-1760): Kantate “Barmherzig und gnädig ist der Herr“ → GWV 1163/35
  • Christoph Graupner (1683-1760): Kantate “Gott führt die Seinen wunderbar“ → GWV 1115/24
  • Christoph Graupner (1683-1760): Kantate “Befleissige dich Gott zu erzeigen“ → GWV 1117/40
  • Christoph Graupner (1683-1760): Kantate “Hebet eure Augen auf gen Himmel“ → GWV 1102/40

Ausführende:

  • Arianna Aerie (Sopran), Nancy Luetzow  (Sopran), Stephanie Ruggles (Alt), Bruce Carvell (Tenor, Flöte), Kevin Warner (Bass)
  • Lorraine Glass-Harris (Violine), Belinda Swanson (Violine), Bill Bauer (Viola), Brady Lanier (Violoncello), Hank Skolnick (Fagott)

Datum: Sonntag, 3. Februar 2019, 15:00 Uhr
Ort: Village Lutheran Church, 9237 Clayton Road, St. Louis, Missouri (USA)
Veranstalter: Collegum Vocale of Saint Louis

 

Konzert Archiv
   
Media

Wir stellen Ihnen hier Material über Christoph Graupner zur Verfügung. Dies Material darf generell nicht für kommerzielle Zwecke verwendet werden. Bitte beachten Sie die jeweiligen Nutzungsbedingungen. Fragen Sie im Zweifelsfall bei uns über eine erweiterte Nutzung nach.

 

Bilder von Christoph Graupner

Leider sind bis heute keine Bildnisse von Christoph Graupner gefunden worden. Er selber hat sich stets geweigert, abgebildet zu werden. Alleine seine Unterschrift (unter fast allen seiner Werke) gilt als authentisch verbürgt.

Unterschrift

Unterschrift Christoph Graupners mit Autograph
Unterschrift Christoph Graupners
mit Notenincipit

2869 × 1029, 72 dpi, 4,7 MByte
© Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt

Unterschrift Christoph Graupners mit Autograph
Unterschrift Christoph Graupners
1220 × 490, 72 dpi, 1.0 MByte
© Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt

 


Folgende Bilder aus Graupner Wirkungsstätten und Umfeld können stattdessen verwendet werden:

Bilder seiner Hauptwirkungsstätte Darmstadt aus dem 19. Jahrhundert

Grossherzogliches Residenzschloss, Gemäde von C.W. Leske

Grossherzogliches Residenzschloss von der Nordseite
erschienen im C.W. Leske Verlag
3120 × 2454, 180 dpi, 7,7 MByte
© Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt

Darmstadt von der Südseite, Gemäde von C.W. Leske

Darmstadt von der Südseite
erschienen im C.W. Leske Verlag
3204 × 2496, 180 dpi, 8,0 MByte
© Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt

Der Glockenturm zu Darmstadt, Gemäde von C.W. Leske

Der Glockenturm zu Darmstadt
erschienen im C.W. Leske Verlag
3306 × 2658, 180 dpi, 8,4 MByte
© Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt

Der Marktplatz zu Darmstadt, Gemäde von C.W. Leske

Der Marktplatz zu Darmstadt
erschienen im C.W. Leske Verlag
3084 × 2472, 180 dpi, 6,5 MByte
© Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt

Der Platz am weissen Turm zu Darmstadt, Gemäde von C.W. Leske

Der Platz am weissen Turm zu Darmstadt
erschienen im C.W. Leske Verlag
3246 × 2514, 180 dpi, 7,8 MByte
© Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt

 

 

Bilder aus Opernaufführungen

Szenenfotos aus der Produktion Berenice und Lucilla oder das tugendhafte Lieben, die 2010 im Rahmen der Veranstaltungen zur 250. Wiederkehr von Graupners Todestag in der Darmstädter Orangerie durch Wolfgang Seeliger und die Darmstädter Hofkapelle nach 300 Jahren erstmals wieder aufgeführt wurde. Die szenische Realisierung lag in der Händen der belgischen Barockspezialistin Sigrid T’Hooft. Einen Ausschnitt von 7:08 min. können Sie auf Youtube erleben.

Oper Berenice und Ludmilla von Christoph Graupner, Probenbilder von 2010
5616 × 3744px, 350 dpi,
11,5 MByte
Oper Berenice und Ludmilla von Christoph Graupner, Probenbilder von 2010
5616 × 3744px, 350 dpi,
13,3 MByte
Oper Berenice und Ludmilla von Christoph Graupner, Probenbilder von 2010
5616 × 3744px, 350 dpi,
14,3 MByte
Oper Berenice und Ludmilla von Christoph Graupner, Probenbilder von 2010
5616 × 3744px, 350 dpi,
14,0 MByte
Oper Berenice und Ludmilla von Christoph Graupner, Probenbilder von 2010
5616 × 3744px, 350 dpi,
12,8 MByte

Nutzungsrechte:  Creative Commons Version CC BY-NC-ND 3.0 DE
Nennung: © Christoph-Graupner-Gesellschaft e.V.

 

Beispiele für Autographe und Transkriptionen von Christoph Graupners Musik

Reformationskantate → GWV 1173/17

Originaltitel: Texte zur Kirchen-Music, welche den 31. Oktober im Jahre MDCCXVII, als dem grossen Evangelischen Jubel-Fest der REFORMATION LUTHERI in der Hoch.Fürstl. Darmstädtischen Hoff-Capelle musiciret worden. 

Eintrag an der ULB: Mus-Ms-425-01


Titelseite

1. Seite des Partiturautographen

1. Seite der Transkription

Quellen/Nutzung:

Aufnahmen: es liegen zur Zeit hierfür keine bekannten Aufnahmen vor; Aufführungen am Freitag, 7. Juli 2017 in Erlangen, am Sonntag, 29. Oktober 2017, 16.30 Uhr in York, UK und am Dienstag, 31. Oktober 2017 in Wiesbaden.

 

Ouvertüre A-Dur → GWV 474

Originaltitel: Ouverture a 2 Violin. Viola / e Cembalo. / Christoph Graupner.

Eintrag an der ULB: Mus-Ms-464-22


1. Seite des Autographen

1. Seite des 5. Stückes "La Calma"
der Transkription
Quellen/Nutzung:

Aufnahmen: es liegen zur Zeit hierfür keine bekannten Aufnahmen vor

Media
   
Miriam Feuersinger

Miriam Feuersinger

Profession: Sängerin (Sopran)

Die Österreicherin Miriam Feuersinger ist eine der führenden Sopranistinnen im Bereich der deutschen geistlichen Barockmusik, ihre Ausbildung erhielt sie an der Musik-Akademie Basel bei Prof. Kurt Widmer. Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit bildet das Kantatenschaffen von Bach und seinen Zeitgenossen, das sie mit renommierten Dirigenten und Ensembles zur Aufführung bringt. Für ihre CD-Produktion hat sie bereits wichtige Preise erhalten, darunter den Preis der deutschen Schallplattenkritik  und den ECHO Klassik (beide 2014), letzteren für ihre Einspielung von Solokantaten Christoph Graupners (Himmlische Stunden, selige Zeiten). Erst im Vorjahr erschien ihre zweite ausschließlich Graupner gewidmete CD, diesmal mit Duettkantaten (zusammen mit dem Countertenor Franz Vitzthum).

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  Miriam Feuersinger (Sopran)

  • Ouverture für 2 Violinen, Viola und Cembalo: Le DesireGWV 445
  • Kantate "Demühtiget euch nun"GWV 1144/12
  • Trio D-Dur für 2 Violinen und Cembalo: Affettuosostrong> → GWV 204
  • Kantate "Waffne dich, mein Geist, zu kämpfen"GWV 1148/20
  • Canon all´unisono B-Dur für 2 Oboen, Violoncello und B.C.: GraveGWV 218
  • Kantate "Wenn wir in höchsten Nöthen seyn"GWV 1143/12
  • Sonate g-moll → GWV 724
  • Kantate "Weg, verdammtes Sündenleben"GWV 1147/20

Interpreten:

  • Miriam Feuersinger (Sopran), Franz Vitzthum (Countertenor)
  • Capricornus Consort Basel, Leitung: Peter Barczi

Audio-Beispiel:
Kantate "Weg, verdammtes Sündenleben": 6. Aria: Mein Leben, meine Freude

 

Interpreten:

  • Miriam Feuersinger (Sopran)
  • Capricornus Consort Basel; Leitung: Peter Barczi

Audio-Beispiel:
Kantate "Angst und Jammer": 3. Aria: Mein Elend druckt mich fast zu Boden

 

  • Kantate "Mein Herz schwimmt im Blut" → GWV 1152/12b
  • sowie Musik von Johann Kuhnau, Georg Philipp Telemannn und Johann Sebastian Bach.

Interpreten:

  • Miriam Feuersinger (Sopran)
  • Capricornus Consort Basel, Leitung: Peter Barczi
Ehrenmitglieder
 
Namiddaconcert
  • Christoph Graupner (1683-1760): Kantate "Furcht und Zagen" → GWV 1102/11b
  • Christoph Graupner (1683-1760): Partita I C-Dur: Rigaudon en Rondeau GWV 101
  • Christoph Graupner (1683-1760): Sonata für Cembalo obligato und Violino g-moll → GWV 709
  • sowie Musik von Dietrich Buxtehude (1637-1707), Johann Mattheson (1681-1764) und Georg Philipp Telemann (1681-1767).

Ausführende:

  • Barokensemble Kapellmeister, Leitung: Denis Roosen

Datum: Sonntag, 17. November 2019, 15:00 Uhr
Ort: Kerk O.L. Vrouw ter Noodt, Kerkstraat, Merchtem (B)
Veranstalter: Soetendaelle vzw

 

Konzert Archiv
 
Novemberkonzert der Musikschule

Im Großen Saal des Alten Lyzeums fand das traditionelle „Novemberkonzert“ der Städtischen Musikschule Olpe statt, u.a. mit:

  • Christoph Graupner (1683-1760): Ouvertüre C-Dur - 1. Satz → GWV 402
  • sowie Musik von Barbara Ertl, Antonio Vivaldi, K.W. Brandt, Rainer Bartl, Johann Sebastian Bach, Herny Mancici, Wolfgang Amadeus Mozart, J.B. Acoolay, Paul Reade, Harm Evers, Jana Krieger, Alex Stieben, Simeon Schneider

Ausführende:

  • Helena Mester (Klarinette), Natalie Gierse (Klarinette), Anna Schumacher (Querflöte) und viele andere der Musikschule

Datum: Freitag, 22. November 2019, 18.00 Uhr
Ort: Altes Lyzeum, Großer Saal, Olpe (D) 
Veranstalter: 102&La=1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Musikschule der Kreisstadt Olpe

 

Konzert Archiv
 
Pearls of the Late German Baroque

… What Could Have Been Heard at the Café Zimmermann in Leipzig …

  • Christoph Graupner (1683–1760): Triosonata für Blockflöte, Viola d’amore und B.C. → GWV 217
  • Johann Sebastian Bach (1685–1750): Sonate für Violoncello (original für Violine) und obligatem Cembalo BWV 1029
  • Georg Philipp Telemann (1681–1767): Partita für Sopranblockflöte und B.C. TWV 41:G2
  • Johann Georg Pisendel (1687–1755): Sonata für Violine und B.C. (JunP IV.1)
  • Georg Philipp Telemann (1681-1767): Quartet D-Dur TWV 43:D1

Ausführende:

  • Zoltán Majó (Blockflöte), Ciprian Câmpean (Violine), Mátyás Bartha (Violoncello), Erich Türk (Cembalo)

Datum: Sonntag, 17. Juli 2017, 18.00 Uhr
Ort: Town Hall, St. István Hall, Odorheiu-Secuiesc (Rumänien)
Veranstalter: Early Music Festival

 

Konzert Archiv
 
Soli fan Tutti
  • Johann Jakob Kress (um 1685): Concerto à 5 c-moll, Op.1 Nr.2
  • Johann Friedrich Fasch (1688-1758): Sonata à 4 d-moll, FaWV N:d3
  • Christoph Graupner (1683-1760): Concerto g-moll für 2 Violinen, Streicher und B.C.GWV 334
  • Johann Jakob Kress (um 1685): Concerto à 5 C-Dur, Op.1 Nr.6
  • Georg Philipp Telemann (1681-1767): "Darmstädter Konzert" B-Dur, TWV 44:34
  • Georg Philipp Telemann (1681-1767): Concerto D-Dur, TWV 53:D5

Ausführende:

  • Johannes Pramsohler (Violine)
  • Darmstädter Barocksolisten

Datum: Sonntag, 27. Januar 2019, 11.00 Uhr
Ort: Staatstheater Darmstadt (D)
Veranstalter: 102/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Staatstheater Darmstadt

 

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The Leipzig Audition
  • Georg Philipp Telemann (1681-1767): Concerto e-moll für zwei Flöten, Fagott und Streicher TWV 52:e2
  • Georg Philipp Telemann (1681-1767): Concerto d-moll für zwei Violinen und Fagott TWV 53:D4
  • Christoph Graupner (1683-1760): Ouverture für 2 Traversflöten, Oboe, 2 Violinen, Viola, Fagott und Cembalo → GWV 471
  • Wilhelm Friedemann Bach (1710-1784): Adagio und Fuge d-moll für zwei Flöten und Streicher FK 65

Ausführende:

  • Portland Baroque Orchestra, Leitung: Monica Huggett

Datum: Freitag, 4. Mai 2018, 19.30 Uhr; Samstag, 5. Mai 2018, 19.30 Uhr und Sonntag, 6. Mai 2018, 15.00 Uhr
Ort: 1020 SW Taylor St., Suite 200, Portland, OR 97205 (USA)
Veranstalter: Portland Baroque Orchestra

 

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