Christoph-Graupner-Gesellschaft

 

 

Details zur Kantate GWV 1148/12

Wer sich das Fleisch verführen lässt



Originaltitel:
Wer sich das Fleisch verführen läßt / a 11. / 2 Hautb. / 2 Violin / Viola / 2 Cant. / Alto / Tenore / Basso / Con / Continuo / Dn. 7. p. Trin. / 1712.
Abschnitt im Kirchenjahr: Trinitatis
Sonntag im Kirchenjahr: 7. Sonntag nach Trinitatis
Entstehungszeit: 1712
Vokal: Sopran (2), Alt, Tenor, Bass
Solostimmen: 3
Instrumente: ob (2), fg, str, bc
Satzbeschreibung:
     1.aria (S,ob(2),fg,vl unis,bc) - F - C
     2.arioso (B,bc) - d - C
     3.aria (B,ob(2),fg,str,bc) - g - 3
     4.acc (T,str,bc)
     5.coro (SSATB,ob(2),fg,str,bc) - F - C+3
Dichter: G.C. Lehms
Partitur: 13 Seiten;
S 1, 2, A, T, B: 1, 1, 1, 1, 1 - vl 1, 2, vla, vlc, bc: 1, 1, 1, 1, 2 - ob 1, 2, basson: 1, 1, 1f.
Kommentar: ---



Originalquellen (ULB Darmstadt):Mus Ms-420-18
RISM ID:   450005776
Autograph im Bestand der ULB:   
Einzelheiten zum Kantatentext:   
Aufgeführt als Werk in Konzerten:    ---
Eingespielt auf CD, LP, usw.:---



 Ich möchte einen Fehler oder eine Verbesserung zu
    dieser Kantate melden:  
 


    Text der Kantate:
  1. Arie
    Wer sich das Fleisch verführen lässt
    und nur den Dienst der Sünde liebet,
    macht seinen Jesum gleich betrübet,
    weil ihm dies Tränen-Salz erpresst.
    Denn Geist und Fleisch stimmt nicht zusammen,
    drum muss man dieses nur verdammen.
  2. Dictum
    Fleischlich gesinnet sein ist eine Feindschaft
    wider Gott, die aber fleischlich sind,
    mögen Gott nicht gefallen.
  3. Arie
    Und also soll mein Gott allein
    des Herzens Trost und Freude sein.
    Sein Geist soll meine Seele treiben
    und ewig bei derselben bleiben,
    denn tötet man des Fleisches Lust,
    so lebet Gott in unsrer Brust.
  4. Dictum
    Welche der Geist Gottes treibet, die sind
    Gottes Kinder. Wer aber Christi Geist
    nicht hat, der ist nicht sein.
  5. Chor
    Ihr matten Kräfte, lasst demnach
    den Geist des Höchsten in euch leben.
    Seid ihr gleich schwach
    und ohne Macht,
    so müst ihr doch der Sündennacht
    in eurem Herzen Abschied geben.