Christoph-Graupner-Gesellschaft

 

 

Details zur Kantate GWV 1136/11

Der Himmel ist offen



Originaltitel:
Cantata / Der Himmel ist offen. / a / Voce Sola / 2 Violin. / Viola / Fagott. / 2 Hautbois / e / Continuo. / Fest. Ascens. / 1711.
Abschnitt im Kirchenjahr: Ostern
Sonntag im Kirchenjahr: Christi Himmelfahrt
Entstehungszeit: 1711
Vokal: Sopran
Solostimmen: 1
Instrumente: ob (2), fg, str, bc
Satzbeschreibung:
     1.arioso+acc (S,fg,str,bc) - F - 3/8+C
     2.aria (S,fg,str,bc) - F - 3/8
     3.rec (S,bc)
     4.arioso (1) DC - senza acc
     5.aria (S,ob(2),(fg),bc) - d - 3(/8) (largo)
     6.aria (S,ob(2),(fg),str,bc) - F - C (presto,alla minima)
Dichter: E. Neumeister
Partitur: 7 Seiten;
S: 3 - vl 1 and ob 1, vl 2 and ob 2, vla, vlne, bc: 2, 1, 1, 2, 2 - fag: 1f.
Kommentar: Stempel L mit Krone - fg integrated in bc -> just a few bars different from BC - ob parts in stringparts /fh



Originalquellen (ULB Darmstadt):Mus Ms-419-03
RISM ID:   450005742
Autograph im Bestand der ULB:   
Einzelheiten zum Kantatentext:   
Aufgeführt als Werk in Konzerten:    ---
Eingespielt auf CD, LP, usw.:---



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    Text der Kantate:
  1. Arioso
    Der Himmel ist offen.
  2. Accompagnato-Rezitativ
    Mein Jesus fährt hinauf,
    die Stätte zu bereiten,
    die wir nach diesen Zeiten
    und nach vollbrachten Lauf
    bei ihm bewohnen sollen.
    Wer wollte nun den Sitz der Eitelkeiten
    mit Freuden nicht verlassen wollen?
  3. Arie
    Gute Nacht, du schnödes Wesen,
    das die Welt zur Lust erlesen,
    denn der Himmel steht mir an.
    Gute Nacht, gute Nacht!
    Den, nur den will ich mir erkiesen.
    Jesus hat den Weg gewiesen
    und die Pforten aufgetan.
  4. Secco-Rezitativ
    Hier muss ich nur ein Pilgrim sein;
    mein Bürger-Recht und Wandel ist dort oben,
    wo alle Seraphim den Höchsten ewig loben.
    Da ist mein Vaterland,
    da sehn’ ich mich hinein.
    Welt, weg! Du bist mir unbekannt,
    ich trachte nur nach dem was droben.
    Da ist mein höchstes Gut
    und das macht rechten Mut,
    dies kann mein Herz unfehlbar hoffen.
  5. Arioso
    Himmel ist offen.
  6. Arie
    Mir grauet, Welt, vor deinem Tun
    und so viel Ärgernissen.
    Ich will in Jesus Schoße ruh’n
    und seine Schönheit küssen.
    Ach komm, mein Jesu, komm nur bald,
    mein Schatz, mein Trost, mein Aufenthalt,
    und führe mich zum Himmel.
    Da will ich mit der Engelschar
    dein ewig Lob besingen.
    Nicht zehn-, nicht hunderttausend Jahr
    soll dies vor dir erklingen.
    Nein, allezeit und ohne Zeit,
    von Ewigkeit zu Ewigkeit
    soll das Gepränge währen.