Christoph-Graupner-Gesellschaft

 

 

Details zur Kantate GWV 1130/41

Jesus meine Zuversicht



Originaltitel:
Jesus meine Zuversicht / a / 2 Violin / Viola / Canto / Alto / Tenore / Basso / e / Continuo. / Fer. 3. Pasch. / 1741.
Abschnitt im Kirchenjahr: Ostern
Sonntag im Kirchenjahr: 3. Ostertag
Entstehungszeit: 1741
Vokal: Sopran, Alt, Tenor, Bass
Solostimmen: 4
Instrumente: , str, bc
Satzbeschreibung:
     1.choral (SATB,str,bc) - D - C (vivace)
     2.rec (S,bc)
     3.aria (S,vl unis,vla,bc) - A - 12/8 (vivace)
     4.rec (B,bc)
     5.aria (AB,vl unis,vla,bc) - G - 3
     6.rec (T,bc)
     7.choral (1) DC
Dichter: J.C. Lichtenberg
Partitur: 13 Seiten;
S, A (2x), T, B (2x): 1, 1, 1, 1, 1, 1 - vl 1 (2x), 2, vla, vlne (2x), bc: 2, 2, 2, 1, 1, 1, 2f.
Edition: nicht bekannt
Kommentar: ---



Originalquellen (ULB Darmstadt):Mus Ms-449-21
RISM ID:   450006639
Graupner-Werke-Verzeichnis:   157630000001191029
Faksimile an der ULB:   
Einzelheiten zum Kantatentext:   
Aufgeführt als Werk in Konzerten:    ---
Eingespielt auf CD, LP, usw.:---



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    Text der Kantate:
  1. Choralstrophe
    Jesus meine Zuversicht
    und mein Heiland ist im Leben.
    Dieses weiß ich, sollt’ ich nicht
    darum mich zufrieden geben,
    was die lange Todesnacht
    mir auch für Gedanken macht?
  2. Secco-Rezitativ
    Spricht Fleisch und Satan „Nein!
    Es kann nicht sein,
    dass Jesus“ - mein Erlöser! - „lebe“,
    so spricht mein Sieg’s-Fürst ja.
    Er Selbst, Sein Wort ist da!
    Er kommt mit Seinem Geist zu mir,
    dass Er mir Seinen Frieden gebe.
    Und hab’ ich den: „Welt, trutz sei dir!“
  3. Arie
    Jesu, durch dein neues Leben
    wird mein Herz ganz neu belebt.
    Da ich Dich zum Freunde hab’,
    ei, so trotz’ ich Tod und Grab,
    denn Du wirst mich auch erwecken.
    Sollt’ ich denn dafür erschrecken,
    dass man meinen Leib begräbt?
  4. Secco-Rezitativ
    Was Gläubige einst dort
    von
    und bei ihrem Heiland hoffen,
    das fängt auch hier schon an.
    Sein Geist im Wort
    entfernt sie von der Sündenbahn,
    d’rauf manche schon
    zum ew’gen Tod geloffen.
    Ruft Er, sie folgen gern,
    sie flieh’n das Grab, drein sie dem Herrn
    ein Gräu’l und Abscheu sind.
    Ihr Herz, das Jesum lieb gewinnt,
    ergibt sich Ihm zum neuen Leben;
    drum pflanzt sie Jesus in sich ein.
    Er ist der Weinstock, sie die Reben,
    die bringen reiche Frucht.
    Wer dort bei Gott zu leben sucht,
    der ringe doch, hier so gesinnt zu sein.
  5. Arie/Duett
    Erwecke mich, Du Fürst des Lebens,
    der Sünden-Schlaf ficht mich noch an.
    Ach, stärke mich, wenn ich erwache,
    dass ich mich aus dem Grabe mache,
    drein mich die Welt
    gefangen hält,
    damit ich Dich dort sehen kann.
  6. Secco-Rezitativ
    Ihr Gläubigen, scheut nur kein Sterben nicht.
    Der Herr wird euch wie Sich erwecken.
    Sein Tod verschlingt des Todes Macht,
    was kann euch Tod und Grab erschrecken?
    Und was der Lebensfürst verspricht,
    das wird gescheh’n, das wird vollbracht.
  7. Chorstrophe
    Nur, dass ihr den Geist erhebt
    von den Lüsten dieser Erden,
    und euch dem schon jetzt ergebt,
    dem ihr beigefügt wollt werden.
    Schickt das Herze da hinein,
    wo ihr ewig wünscht zu sein.