Christoph-Graupner-Gesellschaft

 

 

Details zur Kantate GWV 1128/40

Weg Trauern weg Weinen



Originaltitel:
Weg Trauren, weg Weinen / a / 2 Clarin / Tympano / 2 Hautbois / Chalumeaux / 2 Violin / Viola / Canto / Alto / Tenore / Basso / e / Continuo. / Fer. 1. Pasch. / 1740.
Abschnitt im Kirchenjahr: Ostern
Sonntag im Kirchenjahr: 1. Ostertag
Entstehungszeit: 1740
Vokal: Sopran, Alt, Tenor, Bass
Solostimmen: 3
Instrumente: ob (2), chals, clar (2), timp (2), str, bc
Satzbeschreibung:
     1.coro (SATB,ob(2),clar(2),timp(2),str,bc) - D - 3
     2.rec (B,bc)
     3.aria (B,ob(2),vl unis,vla,bc) - F - 6/8
     4.rec (S,bc)
     5.aria (S,chals,vl unis,vla,bc) - a - C
     6.rec (T,bc)
     7.choral (SATB,ob(2),clar(2),timp(2),str,bc) - d - 6/8
Dichter: J.C. Lichtenberg
Partitur: 17 Seiten;
S, A, T, B: 2, 1, 1, 1 - vl 1 (2x), 2, vla, vlne (2x), bc: 2, 2, 2, 1, 2, 2, 2 - ob 1, 2, chalumeau, clno 1, 2: 1, 1, 1, 1, 1 - timp: 1f.
Edition: nicht bekannt
Kommentar: ---



Originalquellen (ULB Darmstadt):Mus Ms-448-23
RISM ID:   450006574
Graupner-Werke-Verzeichnis:   157630000001190769
Faksimile an der ULB:   
Einzelheiten zum Kantatentext:   
Aufgeführt als Werk in Konzerten:    ---
Eingespielt auf CD, LP, usw.:---



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    Text der Kantate:
  1. Chor
    Weg Trauren , weg Weinen,
    der Herzog des Lebens hat Hilfe geschafft!
    Er lebet! Wo ist nun, o Hölle, dein Pochen?
    Der Stachel des Todes ist mächtig zerbrochen,
    es liegt des Gesetzes verdammliche Kraft.
  2. Rezitativ
    Was weinst Du, Sulamith,
    und gehst in mattem Schritt
    mit Aloe, mit Myrrhen hin
    zu deines Freundes Grabe?
    Lass diese Trauergabe,
    du findest ihn nicht mehr im Grab.
    Nein! Er ist auferstanden.
    Nimm Freudenpalmen in die Hände,
    sag’s an in allen Landen:
    mein Heiland lebt, mein Trauren hat ein Ende.
  3. Arie
    Jesus lebt, o Trost, o Freude! Was will ich mehr?
    Sünde, Tod und Höllenherr:
    Trutz sei dir! Durch Jesus Leben
    wird mir aller Trost gegeben,
    der erfreut mich gar zu sehr.
  4. Rezitativ
    Ihr Feinde, wo ist euer Spott?
    Erkühnt ihr euch,
    dem Mittler zwischen uns und Gott
    noch ferner Hohn zu sprechen?
    Er war zwar tot,
    doch nun lebt Er in Ewigkeit.
    Er herrscht in Seinem Reich
    und wird nun eure Bosheit rächen.
    Ach, bessert euch!
    Es ist noch Zeit,
    kommt, betet ihn demütig an.
    Bei Ihm ist Gnade, Heil und Leben,
    bereuet, was ihr missgetan,
    vielleicht wird euch vergeben.
  5. Arie
    Ich werfe mich zu Deinen Füßen
    und freue mich, mein Gott, in Deinem Heil.
    Da ich Dich Lebensfürsten habe,
    so graut mir nicht für’m Tod und Grabe.
    Ich weiß, mein Geist hat dort
    im schönen Himmelsport
    an Deinem Sieg und Klarheitsleben teil.
  6. Rezitativ
    Auf, Sterbliche, eilt aus der Gruft,
    wo Sünd’ und Welt die Herrschafft haben,
    eilt, allen Gräu’l in Buße zu begraben!
    Und führt euch Jesus in den Tod -
    getrost! -
    Er ruft euch wieder aus des Todes Stand,
    aus aller Not
    hin in das schöne Himmelsland.
  7. Rezitativ
    O der großen Freude!
    Wer wollt’ nun das Kleide
    dieser Sterblichkeit
    nicht getrost ablegen?
    Weil ja doch hingegen
    nach so kurzer Zeit
    Jesus Christ
    bereitet ist,
    ihn zu kleiden mit der Sonne
    in der Himmelswonne.