Christoph-Graupner-Gesellschaft

 

 

Details zur Kantate GWV 1126/16

Esset meine Lieben und trinket



Originaltitel:
Eßet meine Lieben und trincket / a / 2 Violin / Viol / Canto / Alto / Tenore / Basso / e / Continuo. / In die Viridi. / 1716.
Abschnitt im Kirchenjahr: Karwoche
Sonntag im Kirchenjahr: Gründonnerstag
Entstehungszeit: 1716
Vokal: Sopran, Alt, Tenor, Bass
Solostimmen: 4
Instrumente: , str, bc
Satzbeschreibung:
     1.dictum (A,str,bc) - D - C
     2.aria (S,vl unis,vla,bc) - D - C
     3.acc (T,str,bc)
     4.aria (B,vl unis,bc) - G - 3
     5.acc (T,str,bc)
     6.aria+coro (T,A,SATB,str,bc) - D - 3+C
Dichter: G.C. Lehms
Partitur: 10 Seiten;
S, A, T, B: 2, 1, 1, 1 - vl 1, 2, vla, vlne (2x), bc: 1, 1, 1, 1, 1, 2f.
Edition: nicht bekannt
Kommentar: ---



Originalquellen (ULB Darmstadt):Mus Ms-424-10
RISM ID:   450005829
Graupner-Werke-Verzeichnis:   157630000001187841
Faksimile an der ULB:   
Einzelheiten zum Kantatentext:   
Aufgeführt als Werk in Konzerten:    ---
Eingespielt auf CD, LP, usw.:---



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    Text der Kantate:
  1. Dictum/Accompagnato
    Esset, meine Lieben, und trinket, meine Freunde,
    und werdet trunken.
  2. Arie
    Gott, dem aller Himmel Himmel
    und der Erdenkreis zu klein,
    ist hier unter Brot und Wein.
    Zwar auf eine solche Weise,
    die man nicht erforschen kann,
    denn Gott will auf diesen Tag
    aller Sünder Seelenspeise
    und ihr Osterlämmlein sein.
  3. Dictum
    So oft ihr von diesem Brot esset
    und von diesem Kelch trinket,
    sollt ihr des Herren Tod verkündigen,
    bis dass er kommt.
  4. Arie
    Ach, wie herrlich, ach, wie heilig, ach, wie groß
    ist des Herren Name.
    Und wie sündlich und wie nackend und wie bloß
    sind wir armer Same.
    Er, der Höchste, gibt uns Armen Brot und Wein
    in dem höchsten Segen
    und will sich selbst - o, der Liebe - ganz allein
    in die Seele legen.
  5. Dictum
    Selig sind, die zum Abendmahl des Lamms berufen sind.
  6. Arie
    Wenn ich einst nach dem Himmel reise,
    so zeichne mich mit dieser Speise,
    dass man mich auf den großen Tag
    vor dein Geschlecht erkennen mag.
    Und wenn mir Herz und Augen brechen,
    die Lippen auch kein Wort mehr sprechen,
    so lass’ mir Jesum ganz allein
    mein allerletztes Trostwort sein.