Christoph-Graupner-Gesellschaft

 

 

Details zur Kantate GWV 1107/47

Das ewige Licht geht da herein



Originaltitel:
Das ewig Licht geht da / herein / a / 2 Violin / Viola / Tenore solo / e Continuo. / Fer. 3. Nativ. Chr. / 1747. / ad / 1735.
Abschnitt im Kirchenjahr: Weihnachtszeit
Sonntag im Kirchenjahr: 3. Weihnachtstag
Entstehungszeit: 1747
Vokal: Tenor
Solostimmen: 1
Instrumente: , str, bc
Satzbeschreibung:
     1.choral (T,vl unis,vla,bc) - G - C
     2.rec (T,bc)
     3.aria (T,vl unis,vla,bc) - D - C (andante/sostentato)
     4.rec (T,bc)
     5.aria (T,vl unis,vla,bc) - A - 3 (affettuoso)
     6.rec (T,bc)
     7.choral (1) DC
Dichter: J.C. Lichtenberg
Partitur: 8 Seiten;
T: 2 - vl 1 (2x), 2, vla, vlne (2x), bc: 1, 1, 1, 1, 1, 1, 2f.
Edition: nicht bekannt
Kommentar: ---



Originalquellen (ULB Darmstadt):Mus Ms-455-41
RISM ID:   450006959
Graupner-Werke-Verzeichnis:   157630000001192309
Faksimile an der ULB:   
Einzelheiten zum Kantatentext:   
Aufgeführt als Werk in Konzerten:    ---
Eingespielt auf CD, LP, usw.:---



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    Text der Kantate:
  1. Choral
    Das ewig Licht geht da herein,
    gibt der Welt einen neuen Schein.
    Es leucht’t wohl mitten in der Nacht
    und uns des Lichtes Kinder macht.
    Hallelujah.
  2. Rezitativ
    Gott nimmt uns an zu Seinen Kindern
    und schenkt uns so das Recht,
    den Himmel einst zu erben.
    Sein Sohn muss armen Sündern
    ein solches Heil erwerben.
    Er wird ein Knecht
    und solche Seine Niedrigkeit
    soll uns in Himmels-Hoheit setzen.
    Ach, möchten wir die Seltenheit
    von solcher Huld allzeit
    nach Würden schätzen.
  3. Arie
    Gottes Kind und Erbe heißen,
    ist der rechte Adelsstand,
    ob ihn gleich kein eitler Pracht
    herrlich macht:
    Solcher ist vor Ihn zu wenig.
    Wen Gott adelt, hat als König
    in dem Himmelreich ein Land.
  4. Rezitativ
    O Mensch! Nimm doch den Sohn der Liebe
    im Glauben auf und ein.
    Erkenne so die Gnadentriebe,
    womit Er dir entgegen geht;
    so wirst Du bald der Ehre fähig sein,
    die dich zu Gottes Kind erhöht.
    Ach! Solche Gnade ist wohl wert,
    dass du dich Gott zu Füßen legest.
    Wenn du den Kindesorden trägest,
    so hast du ja, was nur dein Herz begehrt.
  5. Arie
    Komm nur, Jesu, meine Arme
    sind zu Dir schon ausgestreckt.
    Mich verlangt nach Deinem Segen;
    ach! so strahle mir entgegen.
    Wertes Licht,
    säume nicht,
    weil mich Dunkelheit bedeckt.
  6. Rezitativ
    So oft mein Geist das äuß’re Licht,
    das große Werk in der Natur, erwäget,
    so wird in mir ein Trieb erreget,
    im Licht als Gottes Kind zu steh’n.
    Mein Jesu, lass es doch gescheh’n!
    ja, ja, Dein Herz versagt mir’s nicht;
    drum kamst Du ja zu uns auf Erden,
    dass Menschenkinder hier zu Kindern Gottes werden.
  7. Choral
    Das hat Er alles uns getan,
    sein groß’ Lieb’ zu zeigen an.
    Des freu’ sich alle Christenheit
    und dank Ihm des in Ewigkeit.
    Hallelujah.