Christoph-Graupner-Gesellschaft

 

 

Details zur Kantate GWV 1103/39

Wir wissen dass der Sohn Gottes kommen ist



Originaltitel:
Wir wißen, daß der Sohn Gottes / kommen ist / a / 2 Hautb. / Chalumeau / 2 Violin / Viola / Fagotto obl. / Canto / Alto / Tenore / Basso / e / Continuo. / Dn. 3. Adv. / 1739. [changed to: 1740.]
Abschnitt im Kirchenjahr: Advent
Sonntag im Kirchenjahr: 3. Advent
Entstehungszeit: 1739
Vokal: Sopran, Alt, Tenor, Bass
Solostimmen: 3
Instrumente: ob (2), chals, fg, str, bc
Satzbeschreibung:
     1.coro (SATB,str,bc) - e - C (allegro)
     2.rec (B,bc)
     3.aria (B,ob(2),str,bc) - g - 3
     4.rec (S,bc)
     5.aria (S,chals,str,bc) - B - 3
     6.rec (T,bc)
     7.choral (SATB,ob(2),fg,str,bc) - e - 3 (allegro)
Dichter: J.C. Lichtenberg
Partitur: 18 Seiten;
S, A (2x), T (2x), B (2x): 1, 1, 1, 1, 1, 1, 1 - vl 1 (2x), 2, vla, vlne (2x), bc: 2, 2, 2, 1, 2, 2, 2 - ob 1, 2, chalumeau, fag: 1, 1, 1, 1f.
Edition: nicht bekannt
Kommentar: ---



Originalquellen (ULB Darmstadt):Mus Ms-447-35
RISM ID:   450006548
Graupner-Werke-Verzeichnis:   157630000001190661
Faksimile an der ULB:   
Einzelheiten zum Kantatentext:   
Aufgeführt als Werk in Konzerten:    ---
Eingespielt auf CD, LP, usw.:---



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    Text der Kantate:
  1. Dictum
    Wir wissen, dass der Sohn Gottes kommen ist
    und hat uns einen Sinn gegeben, dass wir
    erkennen den Wahrhaftigen und sind in dem
    Wahrhaftigen, in Seinem Sohn Jesu Christo.
    Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.
  2. Rezitativ
    Was fragt ihr Zweifler noch,
    ob Jesus Gottes Sohn, ob Er der Heiland sei?
    Seht doch
    die großen Wunder Seiner Werke!
    Selbst die Vernunft stimmt diesem Satze bei.
    Macht jemand, dass die Blinden sehen,
    die Lahmen gehen,
    weckt Er in eigner Kraft die Toten auf,
    der steht mit Gott in gleicher Stärke.
    Ihr Zweifler, merkt doch drauf:
    Hat Jesus dieses nicht getan?
    Ei nun, so nehmt Ihn denn als Gott und Heiland an!
  3. Arie
    Jesu, Deine Wort und Werke
    geben meinem Glauben Stärke,
    dass er Dich nennt Gott und Heil.
    Glaubten manche freche Toren
    ihren Augen, ihren Ohren -
    ihre Frechheit würde schweigen.
    Ihr Gewissen muss ja zeugen:
    Dich, Herr, tadlen sei ein Gräu’l.
  4. Rezitativ
    Wer auf die Werke Gottes siehet,
    wer Seine Reden hört
    und sich darnach zu tun bemühet,
    der wird gewiss und bald
    in Ihm belehrt,
    dass Jesus, Gott von Gott, gekommen sei.
    Die Knechtsgestalt,
    drein sich der Glanz
    der göttlichen Gewalt
    verhüllt, kann ihn nicht irre machen.
    Der Glaube sieht in seinem Licht
    durch alles durch und fällt der Wahrheit bei.
    Und wenn ein Spottgeist spricht:
    «Was Jesus lehrt und tut, sind schlechte Sachen»,
    so spricht er: «Mir sind sie es nicht».
  5. Arie
    Jesum kennen, Jesum ehren,
    alles, alles liegt hieran.
    Er macht rein, Er gibt das Leben,
    Er kann Licht und Kräfte geben,
    dass das Herz Gott finden kann.
  6. Rezitativ
    So komm, Du wertes Licht der Heiden,
    erleuchte mich,
    ich folge Dir.
    Komm, komm zu mir,
    ich folge Dir,
    ich liebe Dich,
    ich diene Dir
    mit Freuden.
  7. Arie
    Ja, Du bist bereits zugegen,
    Du Weltheiland, Jungfrau’nsohn.
    Meine Sinnen spüren schon
    Deinen gnadenvollen Segen,
    Deine Wunder-Seelenkraft,
    Deine Frucht und Herzenssaft.