Christoph-Graupner-Gesellschaft

 

 

Pressespiegel

Christoph Graupner ist öfter ein Meldung in Nachrichten, auf Webseiten oder anderen Kommunikationskanälen. Dabei handelt es sich nicht um Nachrichten der Christoph-Graupner-Gesellschaft; oft sind aber Mitglieder der Christoph-Graupner-Gesellschaft hierbei aktiv beteiligt. Meldungen für diese Kategorie nehmen wir gerne unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! entgegen.


 

Johannes Pramsohler brilliert in der Orangerie

Konzert - Der Geiger und die Darmstädter Barocksolisten spielen Hofmusik

DARMSTADT. Unter dem Motto "Darmstadt-Barock" präsentierte der bekannte Geiger Johannes Pramsohler zusammen mit den Darmstädter Barocksolisten am Samstag in der Orangerie selten gespielte Kompositionen aus der Blütezeit des Landgräflichen Hofes.

Der Barockgeiger Johannes Pramsohler ist ein Kenner der historischen Aufführungspraxis und ein temperamentvoller Musikant. Er vermag es, alten Stücken neues Leben einzuhauchen und nach Aussage von Ethen Emre Tamer, dem Leiter der Darmstädter Barocsolisten, kann Pramsohler auch diesem erfahrenen Ensemble weiterführende Ideen vermitteln.

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Quelle: Darmstädter Echo, 30. Mai 2016


Griffige Musik auf barocken Instrumenten

Chorkonzert - Passionskantaten von Graupner in der Pauluskirche: Anhaltender Beifall für Sänger und Orchester

DARMSTADT. Das Vokabel "Ex Tempore" aus Gent und das Barockochester "Mannheimer Hofkapelle" präsentierten am Samstag in der Darmstädter Pauluskirche eindrucksvoll vier Passionskantaten von Christoph Graupner.

"Betrachtungen über die Hauptumstände des großen Versöhnungsleidens unseres Erlösers" - so lautet in der vom Pietismus geprägten Sprache des Theologen Johann Conrad Lichtenberg der Titel eines Kantatenzyklus zur Passionszeit, den Christoph Graupner im Jahr 1741 vertonte.

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Quelle: Darmstädter Echo, 29. Februar 2016


Dem Klang-Geheimnis auf der Spur

Musikforscher - Der Belgier Florian Heyerick spürt dem Sound des Darmstädter Barockmeisters Graupner nach

DARMSTADT. In diesen Genuss kamen früher nur die Landgrafen: Die Passionsmusik des barocken Hofkomponisten Christoph Graupner will ein internationales Ensemble von Spezialisten aufführen. Wie das damals klang, erforscht der Belgier Florian Heyerick mit Leidenschaft und Akribie. Beim Konzert Ende Februar will er den einmaligen Sound nach Darmstadt zurückbringen.

Wie mag das geklungen haben? Darmstadt an einem Sommertag vor Ostern im Frühjahr 1741, der Hofkomponist Graupner bringt eine frisch komponierte Kantate mit in die Schlosskapelle. Der Landgraf und seine Familie, dazu Angehörige des Hofstaats versammeln sich zum exklusiven Konzert in der Kapelle; Meister Graupner selbst dirigiert.

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Quelle: Darmstädter Echo, 13. Februar 2016


Blick in die Barock-Werkstatt

Ausblick - Konzert für einen fast vergessenen Darmstädter Meister am Sonntag im Jagdschloss Kranichstein

DARMSTADT. Musik voller Wucht, Gefühl und Tiefe hat der Barockmeister Christoph Graupner am Darmstädter Hof komponiert. Am Sonntag gibt es die Chance, seine Musik live zu hören - im passenden ist historischen Ambiente auf Schloss Kranichstein.

Der Hofstaat von Ernst-Ludwig war verzückt. So etwas hatte man noch nicht gehört: Eine Kantate für eine Gesangssolistin plus Begleitmusiker, die einen Bibelspruch aufgriff und dann frei interpretierte, fern ab der althergebrachtem Motetten und Choräle. Was der junge Hofkomponist Christoph Graupner den Zuhörern da im Gottesdienst bot, wirkte unerhört frisch und stark.

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Quelle: Darmstädter Echo, 15. November 2015


Vermischter Geschmack

Kammermusik - Sabrina Frey spielt Graupner und Zeitgenossen auf der Blockflöte

DARMSTADT. Zum Auftakt der Reihe "Kammerkonzerte Darmstadt" glänzten am Samstagabend die Blockflötistin Sabrina Frey, der Cellist Alessandro Andriani und der Cembalist Ralf Waldner mit barocken Kostbarkeiten in der St.-Elisabeth-Kirche. Das Konzert wurde in Zusammenarbeit mit der Christoph-Graupner-Gesellschaft veranstaltet.

Das war beste Werbung für die leider viel zu unbekannte Kammermusik des Darmstädter Hofkomponisten Christoph Graupner: Bei der lebendigen Interpretation seiner Sonate G-dur GWV 707 durch das Trio Ars Musica Zürich treffen italienischer Melodienreichtum, französische Eleganz und deutsche Kontrapunkttechnik kongenial aufeinander.

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Quelle: Darmstädter Echo, 15. September 2014


Klarinette zur Belohnung

Jubiläum - Barocke Holzblas-Raritäten erklingen zum Fest der Graupner-Gesellschaft

DARMSTADT. Am Samstag feierte die Christoph-Graupner-Gesellschaft ihr zehnjähriges Bestehen und lud dazu in das Kranichsteiner Jagdschloss zu einem besonderen Konzert mit dem Trossinger Klarinettentrio ein.

Zum Fest des zehnjährigen Bestehens machte sich die in Darmstadt ansässige Christoph-Graupner-Gesellschaft selbst ein Geschenk: Sie lud drei Musiker ein, um eine besondere Seite des Komponisten und Darmstädter Hofkapellmeisters Christoph Graupners zum Klingen zu bringen. Graupner (1683-1760) gehörte neben Telemann zu den wenigen deutschen Komponisten, die eine Vorliebe für das zarte Geschwister der Klarinette, das Chalumeaux, hatten und dafür komponiert.

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Quelle: Darmstädter Echo, 3. Juni 2013


Barock im Jagdschloss

Ausblick - Graupner-Gesellschaft feiert am Samstag ihr Zehnjähriges

DARMSTADT. Barocke Musik Darmstädter Herkunft erklingt am Samstag (1.) im Jagdschloss Kranichstein. Das "Trossinger Trio" wird Musik des Hofkapellmeister das Christoph Graupner spielen - auf teils raren Instrumenten. Die Graupner Gesellschaft feiern damit ihr zehnjähriges Bestehen.

Den Klang eines Chalumeau haben viele Musikfreunde wahrscheinlich noch nie live gehört. Als etwas tiefergelegte Schwester der Klarinette kann man sich den Sound des raren Rohrblattinstruments vorstellen. Wenn man das altdeutsche Wort "Schalmei" in Ohr hat, klingt es gleich vertrauter.

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Quelle: Darmstädter Echo, 31. Mai 2013


Kein Riese - doch ein ganz Großer

Der Freiburger Anton-Webern-Chor und sein Leiter Hans Michael Beuerle entdecken den Barockkomponisten Christoph Graupner.

Bis vor etwa zwei Jahren sei dieser Komponist auch in seiner Vorstellung eher eine "sehr blasse Gestalt" gewesen, bekennt Hans Michael Beuerle: "Etikett Kleinmeister". Vielen Musikfreunden geht es da wahrscheinlich ähnlich wie dem Leiter des Freiburger Anton-Webern-Chors. Christoph Graupner (1683–1760) gehört zu jenen Meistern des späten 17. und 18. Jahrhunderts, über die man höchstens weiß, dass sie auch komponierten. Dabei war der Bach-Zeitgenosse Graupner zu Lebzeiten nun alles andere als ein Unbekannter. Der Darmstädter Hof, an den ihn der musikbeflissene Markgraf Ernst Ludwig 1709 holte, entwickelte sich unter Graupner für kurze Zeit zu einem europäischen Musik(theater)zentrum. Und als der Markgraf davon erfuhr, dass Graupner den Ruf als Thomaskantor nach Leipzig erhalten hatte, intervenierte er und erhöhte kurzerhand dessen Gehalt – sein Hofkapellmeister blieb, wodurch der damals unbekanntere Kollege Bach zum Zuge kam.

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Quelle: Badische Zeitung, 8. März 2011


Ehrlich und sauber

Konzert - Der Bach-Chort Darmstadt stimmt mit Bach und Graupner auf die Festzeit ein

DARMSTADT. Stolz und schön präsentierte sich der Bach-Chor Darmstadt bei seinem Adventskonzert in der Bessunger Liebfrauenkirche. Viele Besucher wollten an diesem Abend den vorweihnachtlichen Klängen lauschen und - am Ende des Konzerts - gar ein wenig selber mitsingen. Das Konzept von Chorleiterin Angela Gehann-Dermbach ging auf.

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Quelle: Darmstädter Echo, 30. November 2010


Drei Meister im Rennen

Alte Oper - "Bell´Arte Salzburg" stellt Graupner neben Bach und Telemann

FRANFURT. Die Vernunft schreit: Lass´ es bloß sein. Aber es geht nicht, es bietet sich zu sehr an. Man muss einfach einen Vergleich der drei Barockmusik-Größen anstellen, die alle samt geistliche Kantaten komponierten: Georg Philipp Telemann ist 1681 geboren, es folgt Christoph Graupner zwei Jahre später. Der Jüngste im Bunde und mit Abstand der Berühmteste heutzutage ist Johann Sebastian Bach, Jahrgang 1685.

Auch der Champion kann spröde klingen

Auf dem Programm stehen geistliche Werke, die von tiefer Religiosität sprechen und eine Auseinandersetzung mit dem Thema Tod darstellen. Den Anfang macht der vor 250 Jahren in Darmstadt gestorbene Graupner mit der Kantate "Wer weiß, wie nahe mir mein Ende" GWV 543/27. Die schwebende Unsicherheit des Menschen wird bereits im Eröffnungschoral kongenial eingefangen: leere Quintklänge deuten an, dass harmonisch noch viel mehr möglich ist. Eine Festlegung erfolgt erst später. Der Darmstädter Meister arbeitet hier auf höchstem Niveau.

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Quelle: Darmstädter Echo, 26. November 2010


Erinnerung an einen lange Vergessenen

Fulda - HR-Konzert mit Graupner-Werken

Wenn Christoph Graupner, langjähriger Hofkomponist des Landgrafen von Hessen-Darmstadt, nach seinem Tod im Jahre 1760 in Vergessenheit gerät, so hat das viele Gründe. Ebenso viel Veranlassung sah nun der Hessische Rundfunk, Graupners Wiederentdeckung durch ein Extrakonzert zu unterstützen.

Passender als der Fuldaer Fürstensaal hätte keine Aufführungstätte gewählt werden können, und auch die Accademia Daniel, die sich als Spezialensemble für Alte Musik vorstellte, erwies sich als glückliche Wahl. Das bestätigte das Ensemble israelischer Musiker, die nach barocker Tradition um ihren am Cembalo agierenden Leiter Shalev Ad El saßen.

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Quelle: Fuldaer Zeitung, 5. November 2010


Ein fast vergessener Komponist

Konzert - Bass-Bariton Klaus Mertens und israelisches Barocensemble "Accademia Daniel" führen Werke Christoph Graupners auf

FLÖRSHEIM. Der berühmte Bassbariton Klaus Mertens und das israelische Barockensemble "Accademia Daniel" sorgten für ein Ausnahmekonzert in Flörsheims St. Galluskirche. Im Zentrum des vorzüglich zusammengestellten Programmes Stand der bis vor 20 Jahren fast vergessene Komponist Christoph Graupner. Anlässlich des 250 Todestages stand sein Werk im Mittelpunkt.

Graupner, ein Zeitgenosse Johann Sebastian Bach, wurde 1683 in Kirchberg/Erzgebirge geboren. Schon früh zeigte sich sein außergewöhnliches musikalisches Talent, so dass er die Thomasschule in Leipzig besuchen durfte. Berühmte Lehrer wie Johann Kuhnau oder Johann Schelle sorgten für ausgewogene Fähigkeiten in der weltlichen, aber auch in der geistlichen Musik.

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Quelle: Main-Spitze, 02. November 2010


Der Hass kommt aus dem Handgelenk

Barockoper - "Berenice und Lucilla" im alten Stil markiert in Darmstadt den Höhepunkt des Graupner-Jahres

DARMSTADT. Das soll ein Liebespaar sein? Ihre Beteuerungen und Schwüre tauschen die beiden nicht von Angesicht zu Angesicht aus; es ist das Publikum in der Darmstädter Orangerie, an das sich Berenice und Vologesus wenden. Sie sind Hauptpersonen ihn Christoph Graupners Barockoper "Berenice und Lucilla", deren Aufführung den Höhepunkt des Gedenkjahrs für den vor 250 Jahren in Darmstadt gestorbenen Hofkomponisten markiert.

Im vollbesetzten Saal gibt es viel Applaus und viele Bravos, die nicht nur die überzeugenden Sänger und Instrumentalisten auf sich beziehen dürfen. Sigrid T´Hofft heißt die Frau, die eine historische Inszenierung auf den Punkt bringt und damit ein sinnliches wie exotisches Vergnügen im schwer zu bespielenden Raum bereitet.

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Quelle: Darmstädter Echo, 1. November 2010


Die besten und die mittleren

Ensemble Bell´Arte Salzburg in der Alten Oper

Der eine wollte, nicht der andere durfte nicht, der dritte - heute mit Abstand der Berühmteste dieser drei Komponisten - rückte nach, weil es nicht gelungen war, die Stelle des Kantors an der Thomaskirche Leipzig mit einem Wunschkandidaten zu besetzen. Abgelehnt hatte Georg Philipp Telemann - ihn lockte eine attraktive Besoldungserhöhung in Hamburg. Er empfahl einen ehemaligen Thomasschüler: Christoph Graupner, den Hofkapellmeister des Landgrafen Ernst-Ludwig von Hessen Darmstadt, der seinen Hofmusicus allerdings nicht ziehen ließ und zudem etwas verstimmt war, weil Graupner sich heimlich beworben hatte. Immerhin wurde in der Folge Graupners Salär angehoben. Nachrücker in der Reihe der Bewerber um das Amt des Thomaskantors war Johann Sebastian Bach - die Stelle wurde also aus damaliger Sicht nicht mit einem "besten", sondern mit einem "mittleren" Musiker besetzt.

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Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15. Oktober 2010


Graupner-Wiederaufführung

Im Oktober 2010 wird die erste Wiederaufführung seit 300 Jahren von Christoph Graupners (1683 - 1760) Barockoper Berenice und Lucilla oder: Das tugendhafte Lieben stattfinden. Das deutsch-italienische Werk entsteht als Sonderproduktion zum 10. Geburtstag in der Darmstädter Residenzfestspiele und zum Graupner-Jahr 2010 in Koproduktion mit dem Konzertchor Darmstadt und der Graupner-Gesellschaft Darmstadt. Die Partitur und das Stimm-Material wurden aus der Handschrift Graupners von Frau Prof. Ursula Kramer exklusiv für diese Aufführung hergestellt.

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Quelle: Kulturnachrichten, Oktober 2010

Siehe auch: Berenice und Lucilla oder Das tugendhafte Lieben (Oper)


Der Zauber währt nur kurz

Graupner-Tage - Abschluss der großen Hommage an den Darmstädter Hofkomponisten mit einem Konzert in der Orangerie

DARMSTAT. Die letzten Jahre seines Lebens verbrachte Christoph Graupner im Dunkeln. Er war blind geworden. Dennoch behielt er bis zu seinem Tod vor 250 Jahren seine Anstellung in der Darmstädter Residenz, wo er 50 Jahre lang wirkte und eine Fülle von Kompositionen hinterließ. Einen Einblick in seine Instrumentalwerke konnte man am Sonntag beim Konzert "Graupner und die Sinfonie" gewinnen. Es war der Abschluss der Darmstädter Graupner-Tage, die sich mit einem Symposium und musikalischen Abendveranstaltungen auf Spurensuche begeben hatten - wir haben berichtet.

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Quelle: Darmstädter Echo, 18. Mai 2010


Meister ohne Gesicht

Symposium - Mit Vorträgen und Konzerten wird der Darmstädter Hofkomponist Christoph Graupner geehrt - Kein Bild, aber viele Facetten

DARMSTADT "Warum zieht der Komponist Christoph Graupner ausgerechnet in so ein Kaff?" fragte Peter Engels, der Leiter des Stadtarchivs Darmstadt. Er eröffnete das Symposium zu Ehren des Darmstädter Hofkomponisten Christoph Graupner (1683-1760) mit einem Überblick zur Geschichte der Darmstädter Residenz im 17. und 18. Jahrhundert. Mit "Kaff" meinte er die ehemalige hessische Residenzstadt Darmstadt, die zu Beginn des 18. Jahrhunderts gerade mal knapp 2000 Einwohner zählte und weit von dem Rang einer kulturellen Epoche entfernt war.

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Quelle: Darmstädter Echo, 17. Mai 2010


Der Mann, der Graupner aus dem Vergessen holt

Als engagierter Kirchenmusiker in Arheilgen hat Karl-Heinz Hüttenberger (79) die Werke des deutschen Komponisten Christoph Graupner (1683 bis 1760) wieder belebt. Das scheint erstaunlich, hat dieser Meister doch, der Opern, Sinfonien, Konzerte schrieb, lokalhistorische Bedeutung: Christoph Graupner war von 1711 bis zu seinem Tod 1760 Hofkapellmeister in Darmstadt. Dennoch geriet er in Vergessenheit.

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Quelle: Darmstädter Echo, 8. Mai 2010


Ehre für einen Meister aus Darmstadt

Musik - Das Ensemble "Bell´arte Salzburg" wartet mit Ersteinspielungen von Christoph Graupner auf - Am nächsten Wochenende folgen Vorträge und Konzerte rund um den Hofkapellmeister

Es klingt ein bisschen, als hätte sich ein Klezmer-Klarinettist mit samtigen Ton in ein Barockensemble verirrt. Zu hören ist aber das von Christian Leiterer gespielte Chalumeau, ein Vorläufer der Klarinette. Viel zugetraut hat der Komponist Christoph Graupner dem Bläser in der Ouvertüre F-Dur offenbar nicht. Doch prägt der Klang des noch in der Entwicklung begriffenen Instruments eine neue Einspielung, die fesselnd und zugleich lehrreich ist. Sowohl das Chalumeau als auch Graupner waren Außenseiter und auch wieder nicht.

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Quelle: Darmstädter Echo, 7. Mai 2010


Ehre für den Hofkapellmeister des Landgrafen

Konzert mit Werken des Barockkomponisten Graupner / Wissenschaftliches Symposion bei Festwochenenden

höv. DARMSTADT. Aus Anlass des 250. Todestags des Barockomponisten Christoph Graupner am 10. Mai veranstaltet die Christoph-Graupner-Gesellschaft ein Festwochenende mit Konzerten und einem wissenschaftlichen Symposium von freitag bis Sonntag, 14. bis 16. Mai. Der im sächsischen Kirchberg geborene Komponist war 50 Jahre lang Hofkapellmeister der Darmstädter Landgrafen. Die Graupner-Gesellschaft gründete sich 2003 im Jagdschloss Kranichstein, um Leben und Werk des Komponisten zu erforschen und seine Musik in Konzerten bekannt zu machen.

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Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 4. Mai 2010